Word Dokument erhalten? Vorsicht!

Absender: Ihr Chef. 
Text: Fehlerfreies Deutsch. 
…und die Aufforderung, das Sie sich mal schnell das angehängte Word Dokument ansehen. Rückmeldung sofort erbeten. 

Was tun Sie?

Vermutlich öffnen Sie das Dokument. Microsoft Office wird nun in der Regel fragen „Dieses Dokument enthält Makros, möchten Sie sie aktiveren?“ – Sie sind genervt, tippen schnell auf JA damit es endlich weitergeht….

…..und sind Ihren Computer komplett los. Alles was Sie noch sehen, ist ein Bildschirm mit einer Lösegeldforderung und einer Anleitung wie sie zu bezahlen ist.

Solch ein Szenario ist in den letzten Tagen für viele namhafte deutsche Unternehmen wahrgeworden.  Absender ist ein Hacker, Anhang ist ein Trojaner. Aber – im Gegensatz zu sonst ist diese E-Mail perfekt gefälscht. 

Besonders perfide: häufig wird der Empfänger vorher noch ausspioniert. Wie heißt die Firma? Wer ist der Chef? Wer ist Ansprechpartner in der Buchhaltung?  Sobald man ein wenig über die Firma erfahren hat, ist das Fälschen der E-mail ein Kinderspiel.

Darum raten wir:

wenn Sie einen Anhang erhalten, greifen Sie einmal kurz zum Telefon und rufen Sie denjenigen an, ob die E-Mail echt ist. (Sollte er darauf amüsiert reagieren, hat er den Ernst der Lage nicht erkannt und benötigt dringend Aufklärung 😉  )
und/oder
deaktivieren Sie Makros in Ihren Word Dokumenten. In der Regel werden Sie es nicht einmal merken, denn die meisten Leute benutzen nie Makros.

PHP 5.6 Abschalttermin bei All Inkl steht fest

Das Abschalten der veralteten PHP Version 5.6 schreitet voran. Nachdem bereits HostEurope und One.com die PHP Version 5.6 eingestellt haben, steht nun der Termin beim Hoster All Inkl fest. Spätestens im Januar 2020 wird dort für PHP 5.6 die Lichter ausgehen.

Das klingt weit weg? Im Gegenteil. Es sind noch 13 Monate bis dahin, und die meisten Programmierer sind aktuell 6 Monate im Voraus ausgebucht.

Wer also nicht im November oder Dezember 2019 in Existenzängste kommen will, sollte nun schnell handeln und sich von einem Programmierer einen Update-Termin für 2019 geben lassen.

 

Letzte Chance: Google Ad Words jetzt mit 50% Rabatt!

Achtung, Achtung, unsere jährliche Google Ad Words Aktion neigt sich dem Ende zu!

Noch bis zum 30.11.2018 bieten wir allen neuen Google Ad Words Kunden einen „Schnupperrabatt“ von satten 50% auf die monatlichen Grundgebühren.

Das bedeutet, schon ab nur 44,50 monatlich betreuen wir 6 Monate lang Ihr Google Ad Words Konto. Danach läuft der Vertrag aus und Sie entscheiden, ob Sie zufrieden sind und wie es weitergeht.

Oder, falls Sie Ihr Google Ad Words Konto im Alltag selbst betreuen möchten, aber einen Profi benötigen, der alles einmal richtig aufräumt und Ihnen eine professionelle Basis verschafft: auch hierfür bieten wir einen Rabatt von 50% an!

Noch nie war der professionelle, flächendeckende Einsatz von Werbung so günstig: buchen Sie jetzt und lassen Sie sich überzeugen!

Haben Sie Fragen? Zögern Sie nicht, uns anzurufen: 040-254133695 oder 040-254133697

Geoblocking Verordnung: EU Länder jetzt freischalten!

Innerhalb der Europäischen Union soll der Warenverkehr grenzenlos und reibungslos ablaufen. Der freie Warenverkehr ist einer der vier Grundfreiheiten („Freier Warenverkehr, freier Personenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, freier Kapitalverkehr“) der EU.

In der Realität aber klappt das alles noch nicht so recht. Italiener, die eine deutsche Seite ansteuern, werden auf eine italienische Seite zwangsumgeleitet, die höhere Preise aufweist, oder nach dem Login und Angabe des Lieferlandes Spanien ändern sich plötzlich die Preise. Oder man kann sich als Deutscher gar nicht erst in einem französischen Shop registrieren.  (Ist es Ihnen schon einmal passiert, das Sie als Deutscher einen französischen Supermarkt nicht betreten dürfen?   Nein, oder?)

Mit dieser Blockade soll nun Schluss sein. Die Geoblocking-Verordnung will den grenzüberschreitenden Onlinehandel in der EU vorantreiben. Kunden sollten beim grenzüberschreitenden Kauf nicht mehr benachteiligt werden.
So dürfen Online-Händler Kunden aus einem anderen Mitgliedsstaat nicht mehr pauschal den Zugang zu ihren Onlineshops verwehren (Stichwort: Länder freischalten!).  Die Endverbraucher sollen künftig dieselben Möglichkeiten haben, als ob sie in einem stationären Geschäft einkaufen würden.

Konkret sieht die Geoblocking-Verordnung drei Punkte vor:

  1. Keine unterschiedlichen Zahlungsbedingungen mehr
  2. Keine unterschiedlichen Preise mehr
  3. Keine Sperrung des Shops gegen ausländische EU Kunden, keine Zwangsumleitung auf einen anderen Shop.

Händler sind nun also dazu verpflichtet, es allen europäischen Kunden zu ermöglichen, seine Produkte aufzurufen und sie zu den gleichen Konditionen zu kaufen wie die bisherigen Kunden des Händlers.

Nach Auskunft der IT Recht Kanzlei sind Händler aber NICHT verpflichtet, die Ware ins Ausland zu LIEFERN. D.h. im Zweifelsfall muss der ausländische Kunde sich selbst um die Abholung / Zustellung kümmern, z.B. indem er eine deutsche Lieferadresse benennt.

Zusammenfassend erscheint uns hier am Wichtigsten:
– Die Registrierung im Shop muss allen EU Bürgern ermöglicht werden
– Elektronische Transaktionen wie Überweisung, Paypal, Lastschrift und Kreditkarte, vermutlich auch Kauf auf Rechnung, müssen für alle EU Kunden zur Verfügung stehen.

Möchten Sie es detaillierter wissen, lassen Sie sich bitte von einem Rechtsanwalt beraten, z.B. von der IT Recht Kanzlei.

Die Verordnung tritt am 3. Dezember 2018 in Kraft. Sie gilt übrigens auch für Nicht-EU Händler, also z. B. Händler in der Schweiz, die in die EU hinein verkaufen wollen!

WICHTIG: Wartungsarbeiten DHL Geschäftskundenportal

Wartungsarbeiten bei DHL in der Nacht vom 11.10.2018 ab 22:00 Uhr bis 12.10.2018

Am 12.10.2018 wird ein Update für die Funktion „Versenden“ im DHL Geschäftskundenportal bereitgestellt.

Die Installation wird am Donnerstag, den 11.10. um 22:00 Uhr beginnen und voraussichtlich bis Freitag, den 12.10 bis 06:00 Uhr dauern.

Die Funktion „Versenden“ sowie der Webservice und das Polling stehen während der Arbeiten nicht zur Verfügung, da die Funktion vollständig heruntergefahren werden muss. Während der Wartungsarbeiten wird Besuchern beim Aufruf der Funktion eine informierende Wartungsseite angezeigt.

Verpackungslizenzierung: Frist bis 31. Dezember 2018 beachten

Das neue deutsche Verpackungsgesetz tritt zum 01.01.2019 in Kraft. ALLE (!) Händler, ob groß oder klein, ob schon registriert oder nicht, müssen sich (erneut) bei der Zentralen Stelle registrieren.

Was genau muss ich tun um das Verpackungsgesetz zu erfüllen?

Die Registrierung kann hier vorgenommen werden. Kosten fallen für die Registrierung keine an. Rechtliche Hintergrundinformationen siehe diesen Beitrag der IT Recht Kanzlei.

Nach der Registrierung müssen Sie Ihre Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Eine aktuelle Übersicht der anerkannten dualen Systeme finden Sie hier.

Welches der Systeme soll ich nehmen?

Wenn Sie bereits Mandant bei der IT Recht Kanzlei sind, kann sich eine Anmeldung bei Reclay lohnen, siehe hier.

Was muss ich danach tun?

Sie müssen das Gewicht der von Ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen mindestens einmal im Jahr an „Ihr“ duales System UND an die Zentrale Stelle melden. Auch hier finden Sie Hintergrundinformationen bei der IT Recht Kanzlei.

Wo finde ich mehr Informationen zum Verpackungsgesetz?

Hier finden Sie eine Seite mit ausführlichen Informationen zum Verpackungsgesetz.

Was tun bei verdächtigem E-Mail Anhang?

Hello, I am interested in your products and would like to order 15,000 of them. Can you deliver that much? You can find our order in the appendix.

Jeder Händler bekommt früher oder später eine solche E-Mail, inzwischen sogar angereichert mit korrekter Ansprache und dem konkreten Produkt, zum Beispiel:

Good morning Mr. Meyer, I am interested in your product „High-End Computer XT123“ and would like to order 15,000 of them. Can you deliver that much? How much would be the shipping to Italy? You will find our order and all legally required papers for export in the appendix.

Vorsicht bei Bestellungen, die zu schön sind, um wahr zu sein.

…denn meistens, so schade das ist, sind sie es nicht. In der Regel befindet sich im Anhang ein Virus, in manchen Fällen ein virenverseuchtes Dokument, das einer ersten Prüfung auf einem Computer ohne Virenscanner sogar standhalten würde.

Auf das Bauchgefühl hören!

Häufig hat der Empfänger bereits ein blödes Gefühl, doch wenn der eigene Virenscanner nicht anschlägt, öffnet man die Datei dann halt doch. Nur leider: selbst die besten Virenscanner haben eben keine 100%ige Erkennungsrate. Und auch Linux- und Macuser dürfen sich heutzutage nicht mehr völlig sicher fühlen.

Kostenloser Online Virenscanner

Die Website „Virustotal“ bietet die Möglichkeit, eine Datei hochzuladen, oder, falls diese bereits online vorhanden ist, die URL anzugeben. Ganze 58 Virenscanner laufen dann im Hintergrund und untersuchen diese Datei!

Wer steckt dahinter?

Virustotal ist ein Angebot der Firma Chronicle Security Ireland Limited. Chronice gehört zum Unternehmen Alphabet, des Mutterkonzerns von Google, ist also ein Schwesterunternehmen von Google.  Aktuell baut Google hier die zahlungspflichtigen Premiumfunktionen aus, beispielsweise kann man sich die Ergebnisse privat anzeigen lassen – in der kostenlosen Version sind die Ergebnisse für alle Community Mitglieder sichtbar! Außerdem soll die Premiumversion noch genauer in der Erkennung sein und schneller arbeiten.

Das Weihnachtsgeschäft mit Google Ad Words erfolgreich gestalten

Es ist Mitte September und die ersten Leute gehen jetzt los und kaufen Weihnachtsgeschenke. Klingt unglaublich, stressig und nervig? Finde ich auch. Ist aber so. 19 % der Verbraucher gaben letztes Jahr an, im September oder noch früher mit den Weihnachtseinkäufen zu beginnen.

Immer wichtiger im Weihnachtsgeschäft: die Online Werbung. Bei einer NRF-Umfrage gab ein Drittel der Käufer an, dass sie bei allen Wochenendeinkäufen in der Vorweihnachtszeit von Werbeaktionen beeinflusst wurden (+11,4 % im Vergleich zum Vorjahr).

Es ist also höchste Eisenbahn, sich um den Google Ad Words Account zu kümmern. Doch womit fängt man an?
Erst einmal muss man sich vor Augen führen, wie das letzte (und am Besten auch: das vorletzte) Weihnachtsgeschäft lief. Das bedeutet: Statistiken wälzen, Klickraten, Verkaufsraten der verschiedenen Weihnachtsanzeigen 2017, die Sie hoffentlich NICHT in die Tonne gekloppt sondern nur pausiert haben.

Wenn Sie nun wissen, welche Produkte, Keywords, Anzeigen und Verlinkungen an welchen Wochentagen und um welche Uhrzeit letztes Jahr gut liefen, kommt die Planung:

  • was wollen wir dieses Jahr bewerben?
  • gibt es neue Produkte die wir hinzunehmen möchten?
  • Wer ist für die Kampagnen zuständig (im Idealfall jemand, der zur Weihnachtszeit auch wirklich erreichbar ist und nicht zufällig Urlaub hat)? Es ist wichtig, das es hier EINE Person gibt, und nicht mehrere Köche den Brei verderben. Die Anderen mögen sich dann bitte raus- und mit ihrer Meinung zurückhalten.

Finanzielle Planung:

  • wie hoch ist das Budget? Planen Sie mindestens 50% mehr ein als Sie letztes Jahr benötigt haben. Immer mehr Menschen kaufen online ein.
  • Sind die Kontoangaben korrekt?
  • Ist die Kreditkarte hoch genug belastbar?
  • Wer ist zuständig und erreichbar im Falle von finanziellen Problemen im Zusammenhang mit dem Konto?

Dann die Frage nach dem „wie stark wollen wir präsent sein“.
Dieses Jahr reicht das Angebot bereits von Textanzeigen als Antwort auf Suchanfragen, über Werbebanner, YouTube Videos bis hin zu Shopping Anzeigen.  Nächstes Jahr werden übrigens auch noch Werbetafeln in den Städten hinzukommen, also die typische Ströer-Domäne, dies nur als Vorwarnung.

Nun muss geklärt werden:

  • wer ist für die YouTube Videos zuständig? Im Idealfall sollte der Entscheider sich auch um den Dreh kümmern, um Ping-Pong Spiele zwischen Abteilungen zu vermeiden.
  • wer ist für die Google Shopping Anzeigen zuständig?
    Hier sollte im Sinne einer schnellen und flüssigen Arbeit der Techniker, der für das Übertragen der Produkte zu Google zuständig ist, auch die Verantwortung für den Filter (welche Produkte sollen beworben werden und welche nicht) übertragen bekommen.  Ein Tipp: Google bietet inzwischen „Feed-Regeln“ an, mit denen man zum Beispiel Suchen und Ersetzen kann – und somit Produktnamen verändern kann (kennen unsere Kunden vielleicht vom Landingpage Manager)
  • wer kümmert sich darum, das Preise und Bestände immer aktuell sind?  Preise zur Weihnachtszeit sind Chefsache. Bestände sollten im Lager „beaufsichtigt“ werden.
  • wer sorgt dafür das die Produkte ansprechende Bilder und Texte haben?  Denn Interessenten auf das Produkt zu lenken, ist nur die halbe Miete.
  • welche Vorkehrungen gibt es damit Links nicht plötzlich ins Leere führen?  Eine Möglichkeit wäre ein Cronjob, der die Verlinkungen täglich prüft.
  • ist die Website optimiert für mobile Geräte? wie lange brauchen die Fotos bis sie geladen sind?  Können wir sie evtl komprimieren? Ist der Button „in den Einkaufswagen“ einfach und schnell zu finden, im Idealfall: ohne Scrollen?
  • Was machen wir mit Kunden, die die Website ohne Kauf verlassen?  Wollen wir diesen über Remarketing einen Rabatt anbieten?
  • Was ist mit Kunden außerhalb Deutschlands? Können wir diese heute schon abholen, oder müssen wir erst noch unsere Website internationalisieren (falls Letzteres: JETZT NOTIEREN und auf Wiedervorlage für Januar!)

Und jetzt noch eine Frage, die tatsächlich sehr häufig übersehen wird:

Haben Sie jetzt schon alle Versandkartons, die Sie vorraussichtlich brauchen werden?

2017 waren tatsächlich viele Kartonhändler ausverkauft. Das wird dieses Jahr noch schlimmer werden…

 

 

Bitte jetzt Aufträge für das Weihnachtsgeschäft erteilen!

Der Sommer ist vorbei und in 3 Tagen wird es die ersten Weihnachtskekse im Supermarkt geben.  Allerhöchste Zeit, sich Gedanken zu machen, was im Shop noch benötigt wird: Adventskalender?   Live Shopping?  Bilderslider?   Eine Anbindung an JTL ?
Oder gar einen größeren Hostingtarif, um dem voraussichtlichen Ansturm gerecht zu werden?
Höchste Eile ist geboten, denn es herrscht Vollbeschäftigung auf dem Programmierer-Markt, alle Programmierer sind bereits jetzt am Wirbeln.  Wer also im Weihnachtsgeschäft Dinge in seinem Shop einsetzen möchte, die es momentan dort noch nicht gibt, muss genau JETZT buchen, damit die Programmierung noch rechtzeitig zum 1. Dezember steht.

Nun doch: Ebay baut Amazon nach

Eine Zeitlang sah es so aus, als sei Ebay von den Plänen abgerückt, Amazon zu kopieren. Doch nun steht fest: 2019 kommt „Ebay PBSE“.

Was ist PBSE?

PBSE steht für „product based shopping experience“, also „Produktbasiertes Einkaufserlebnis“  und  ist nichts anderes als das Zusammenfassen aller Händler zu einer Ansicht, wie Amazon es schon immer betrieb.

Wie funktioniert Ebay PBSE?

Hiezu treibt Ebay aktuell die Standardisierung der Daten voran. Ähnlich wie die ASIN bei Amazon, wird es bei Ebay zukünftig die ePID geben. Und auch wie bei Amazon gilt: wenn es ein Produkt noch nicht gibt, kann der Händler es anlegen und Ebay vergibt dann eine ePID.

Für Händler bedeutet das, das sie noch im Laufe diesen Jahres sich mit dem Thema ePID beschäftigen sollten.

Ebay PBSE auf Afterbuy

Händler die den Dienstleister „Afterbuy“ benutzen, werden im Laufe des Jahres die Möglichkeit erhalten, im Ebay-Lister per Mausklick die passende ePID zu ermitteln und zuzuweisen. Losgehen wird es mit dem Bereich „Technik“.

Ebay PBSE jetzt schon ansehen

Wer sich einmal ansehen möchte, wie Ebay dann aussehen wird: die Amerikaner sind da schon weiter. Klicken Sie hier, um sich eine Ebay Übersicht mit PBSE anzusehen.

Informationen auf Ebay zum Thema PBSE.