Alle Beiträge von Karsten Geyer

Google Ad Words: hochwertige Daten werden noch wichtiger

Google hat Änderungen an der Berechnung des sogenannten „Ad Rank“ angekündigt. Der Ad Rank beschreibt die Qualität einer Anzeige und hat maßgeblichen Einfluss auf die Klickkosten, die mögliche Zuschaltung von Zusatzinformationen, die Position der Anzeige und ob sie überhaupt geschaltet wird.

Die genaue Anfrage des Suchenden wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, sowie der Kontext der Suche. Ein Suchender der „Kreuzfahrtschiff“ erkennbar im Zusammenhang mit Nachrichten sucht, wird andere Anzeigen bekommen (oder gar keine), als jemand der eine Kreuzfahrt buchen möchte.

Der Ad Rank, früher vereinfacht gesagt starr pro Keyword von Google festgelegt, wird nun also dynamisch. Ein Keyword kann je nach Suchanfrage verschiedene Ad Ranks haben.

Dies sorgt unter Anderem dafür, das Händler noch mehr als früher darauf achten müssen, aussagekräftige Anzeigentexte zu verwenden, passende Verlinkungen, hierzu passende Landingpages und dort wieder dazu passende Produkte. All dies läuft im Ad Rank zusammen, in Zukunft noch stärker als bisher.

Sicher(er) durchs Internet

Als Shopbetreiber ist man ständig Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Da ist es gut, zumindest ein paar Szenarien zu kennen und wie man sich dagegen wehrt.

Die bekanntesten sind direkte Angriffe auf Ihre Domain bzw. den Server. Hier können Sie als Laie nur dafür sorgen, das es sich immer um die neueste Version Ihrer Software handelt. Das bedeutet natürlich finanzielle Investitionen, denn immer noch sind Shops kein WordPress, in dem man einfach so auf „Update“ klickt.

Was Sie sicher auch kennen, sind Phishing Mails und ähnliches, d.h. man sendet Ihnen infizierte Anhänge in der Hoffnung das Sie diese öffnen. Häufig gelangen Viren über den PC des Shopbetreibers in seinen Webshop. Die gängigen Gegenmaßnahmen wie Virenscanner, Passwortmanager etc haben wir schon oft erläutert.

Eine unter Shopbetreibern nicht so bekannte Methode ist der, von einer verseuchten Website auf eine nicht-verseuchte Website zu springen. Das funktioniert so:

  • Sie öffnen einen TAB in Ihrem Browser und loggen sich im Admin Ihres Shops ein.
  • Sie öffnen einen zweiten TAB im selben Browser und besuchen eine virenverseuchte Seite.
  • Nun kann der Virus vereinfacht gesagt von dem einen TAB in den zweiten springen und Ihren Shop-Login übernehmen.

Das Ganze funktioniert im Prinzip mit allen (hackbaren) Seiten, es ist nicht unbedingt ein generelles Shop Problem.

Die Gegenmaßnahme ist sehr einfach, bedarf aber auch ständiger Erinnerung. Öffnen Sie alle sensiblen Seiten immer alleine.

Also: Sie befinden sich in einem Browser auf einer Nachrichtenseite, zum Beispiel Google Chrome, möchten aber gleichzeitig auch Ihr Onlinebanking abfragen. Öffnen Sie nun für das Onlinebanking einen anderen Browser, zum Beispiel Firefox. Öffnen Sie im Firefox ausschließlich das Onlinebanking und keine andere Seite.

Diese Vorgehensweise garantiert keine absolute Sicherheit, erhöht jedoch Ihre Sicherheit beim Surfen wieder ein Stück weit.

Kostenlose Datenübersicht bei Fishnet buchen

Kennen Sie das? Sie haben mehrere Fenster geöffnet, mit Paypal, Facebook, Twitter, Ihrem Kalender, Ihren E-Mails und Google Ad Words und versuchen IRGENDWIE den Laden am Laufen zu halten?

Das muss nicht sein 🙂

Starten Sie jetzt mit unserem Daten-Dashboard und sehen Sie alle Fenster hübsch zusammen auf einer Seite.

Zum Beispiel:

  • Ihren Google Mail Posteingang
  • oder: Ihre Zendesk Kundentickets
  • die letzten Kommentare die in Ihrem Blog, auf Facebook, Instagram und auf Twitter geschrieben wurden
  • Ihre verschiedenen Google Kalendar
  • Ihren aktuellen Paypal Kontostand
  • Ihre Google Ad Words Ausgaben und Einnahmen
  • Die Anzahl der Besucher die Ihr Shop jetzt gerade hat

Lassen Sie sich inspirieren von den Screenshots und Beispielen, die wir für Sie gesammelt haben.

Sie bezahlen bis zum 31. Dezember 2017 garantiert nichts.

Danach geht es entweder kostenlos weiter oder wir machen Ihnen ein Angebot. Das wird davon abhängen, wie viele Händler mitmachen. Je höher das Interesse ist, desto kostengünstiger wirds – bis hin zu dauerhaft kostenlos!

Also: jetzt E-Mail an uns schreiben und das kostenlose Datenportal buchen.

Same Day Delivery jetzt für jeden Händler möglich

Klingt wie eine Süßspeise, ist aber ein neuer Anbieter, der das Zeug hat den Markt aufzurollen:
Das Online Portal „Tiramizoo“ verbindet Kuriere mit Händlern. 3000 Kuriere arbeiten in bereits mehr als 160 Städten für Tiramizoo. Wenn Sie also Ihr Lager oder Ladengeschäft in einem Ballungsraum haben, ist die Chance hoch, das Sie nun auch auf den „SDD Zug“ aufspringen können.

Schon Marken wie Media Markt, Saturn, Zalando und Cyberport arbeiten mit Tiramizoo zusammen. Ich persönlich habe es bereits (als Endverbraucher) getestet: Um 15h vom Büro aus bestellt, um 20h zu Hause geliefert bekommen. Sehr nett 🙂

Zielgruppe sind zum Einen Kunden, denen es nicht schnell genug gehen kann, zum Anderen Notfälle (oder das was der Kunde für 15einen Notfall hält), also Technik-Ersatzteile etc.

Ob Tiramizoo auch in Ihrer Stadt vertreten ist, erfahren ganz unten auf der Website.

 

Individuelle Paketbeilage – pro Kunde

Ein neues System ermöglicht es, jedem einzelnen Kunden eine individuelle Broschüre mit ins Paket zu legen.

Die Broschüre enthält auf der Vorderseite den Namen des Kunden und falls gewünscht: einen individuell errechneten Gutscheincode (der sich am „Wert“ des Kunden für den Händler orientiert).

In der Broschüre selbst befinden sich genau die Produkte, die der Kunde betrachtet aber nicht gekauft hat, oder Produkte die zu den bisher gekauften Produkten passen.
Jeder Kunde enthält somit seine eigene „Cross Selling Broschüre“.

Das System wird komplett, inklusive Drucker, Toner, Papier und Klammern geliefert und per Fernwartung verwaltet. Der Händler muss sich um nichts kümmern.

Sinnvoll los geht es ab einem Preis von 20ct pro Beileger. Damit sind alle Kosten abgedeckt, von der Programmierung bis hin zum Papierverbrauch.

Der Anbieter ist ein junges Start-Up aus München, Adnymics.

Fazit: eine sehr spannende Angelegenheit und endlich mal eine neue Idee auf dem ECommerce Markt! Werden wir im Auge behalten.

Viren E-Mail als Amazon Verkäuferrechnung getarnt

Momentan geht (mal wieder) eine E-Mail herum, die sich als „Amazon Verkaeuferabrechnung“ tarnt und ein PDF mitliefert, das man besser nicht öffnen sollte wenn einem der PC lieb ist.

Abhilfe schafft das übliche Vorgehen. Bei E-Mails im Idealfall niemals Links anklicken. Anhänge nur öffnen wenn vorher mit dem Absender besprochen. Wenn es zB die Rechnung auch online gibt, dann Browser aufmachen, einloggen, Rechnung dort öffnen.

Ansonsten: Absender E-Mail Adresse GENAU angucken, auch mal die E-Mail im Quellcode öffnen (der beißt nicht!) und dort nach der E-Mail Adresse suchen. Paypal.com ist nicht dasselbe wie paypal.wirstehlendeingeld.com  und auch nicht wie Papyal.com  🙂

In diesem Sinne, frohe Ostern und bleiben Sie sicher 😉

 

Amazon: Verkäufer müssen Retourenbedingungen angleichen

#Amazon teilte am 22.3. den Händlern mit, das sie bis zum 19. April ihre Retourenbedingungen an die von Amazon anzupassen haben. Mit anderen Worten, wer auf Amazon verkauft, muss zwingend dieselben Retourenvorgaben benutzen wie Amazon selbst.

Was genau ändert sich?

  • Widerrufsfrist von 30 Tagen
  • Erstattung der Rücksendekosten bei Warenwert über 40 Euro und Rücksendung innerhalb von 14 Tagen
  • Erstattung der Rücksendekosten bei Schuhe, Bekleidung und Handtaschen innerhalb von 30 Tagen (egal welcher Preis)
  • Erweiterte Widerrufsfrist: für Produkte die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember verschickt werden, gilt eine Widerrufsfrist bis zum 31. Januar.

Was muss ich tun und bis wann?

Amazon schreibt:

Bitte passen Sie vor dem 19. April 2017 Ihre individuellen Rückgaberichtlinien an die von Amazon an. Um diese zu aktualisieren, gehen Sie bitte in Seller Central auf Einstellungen => Ihre Informationen und Richtlinien => Widerrufsrecht.

Für Artikel die am oder nach dem 19. April 2017 bestellt werden, können Kunden einen A-bis-Z Garantienantrag an Verkäufer stellen, wenn diese Ihnen die oben genannten Rückgabebedingungen nicht gewähren.

Das bedeutet für die Händler nicht nur eine Neukalkulation, sondern auch eine Anpassung aller Rechtstexte. Neue Rechtstexte gibts jedoch noch gar nicht – die Anwälte erarbeiten sie gerade erst. Man sollte also besser noch warten und die Umstellung nicht voreilig vorantreiben.

Der eigene Shop wird wieder interessanter

Kalkulatorisch dürfte in diesem Fall nochmal interessant zu erwähnen sein: Wenn ein Käufer im Internetshop (statt bei Amazon) bestellt und mit Paypal bezahlt, übernimmt Paypal inzwischen auch in Deutschland die Retourenkosten.

Aufpassen: Gefälschte Seiten jetzt auch mit SSL Verschlüsselung

SSL Verschlüsselungen kann sich inzwischen jeder kostenlos besorgen. Das ist schön, hat aber auch eine negative Folge – auch Betrüger können dies tun.

So wird aus einer offensichtlich gefälschten Domain

eine etwas seriösere, mit einem grünen Schloss, man beachte auch wie sich der Domainname dadurch nach rechts verschiebt und man auf Anhieb nur noch Paypal.com liest:

Jetzt muss man schon in das Zertifikat gucken, um auf Anhieb den falschen Domainnamen zu sehen.

und weil das Paypal Login Fenster so schön schmal und Handy-Optimiert ist, fällt der längere Domainname gar nicht auf.
Die Phishing Seite sieht auf den ersten Blick aus wie die Originalseite:

Eine echte, eine falsche Seite: jetzt wird es gefährlich.

Gefälschte Amazon Bewertungen enttarnen – so gehts automatisch und schnell

Unsere Kunden sind nicht nur Händler. Sie sind meist auch selbst Amazon-Kunden. Und somit auch Zielgruppe für windige Agenturen, die über Strohmänner jeden Tag hunderte von Fake-Bewertungen im ganzen Internet verstreuen.

Woran erkennt man Fake Bewertungen?

Manuell sehr schwierig, da sie auch immer besser werden. Nicht-verifizierte Käufe können ein Hinweis sein. Das bedeutet, der Bewerter hat dieses Produkt gar nicht gekauft, jedenfalls nicht auf Amazon. Allerdings kaufen Agenturen oder nebenberufliche Blogger auch Produkte und bewerten sie hinterher, das Produkt ist dann Teil der Kosten für die Bewertung. Auffällig sind vor allem Kunden, die sehr viele Bewertungen schreiben, aber nicht eine einzige verifizierte.

Auffällig sind auch Kunden, die in ihrem ganzen Leben nur eine einzige Bewertung schreiben, die aber dann gleich mit 5.0 Punkten versehen.

Hinzu kommen Wiederholungen im Text wie „das Produkt XY ist toll, ich würde das Produkt XY sofort wieder kaufen und kann das Produkt XY jedem nur empfehlen.“ Das sind dann die Möchtegern-Suchmaschinenoptimierer 😉

Und last but not least, kann man sich den Trend ansehen. Sagen wir einmal, ein Produkt bekommt über Monate hinweg eine durchschnittliche Bewertung von 2.6. Plötzlich steigt dies an, und drei Monate lang bekommt das Produkt im Durchschnitt 3,9.
Klar, es kann sein, das der Händler sein Produkt verbessert hat, möglich ist aber auch, das er eine Fake-Bewertungen Agentur auf die Spur gesetzt hat.

Zu viel manuelle Arbeit? Das geht auch einfacher.

All diese Fragen könnte man manuell abarbeiten. Muss man aber nicht.  Denn für Firefox und Google Chrome gibt es das Tool „Reviewmeta“. Sie können auf jeder beliebigen Amazonseite einfach einen Button drücken und das Tool errechnet Ihnen einfach die „richtige“ Bewertungsanzahl – indem Fake Bewertungen erkannt und rausgerechnet werden. Nach einer schnellen Übersicht erhalten Sie – sofern Sie Ihren Werbeblocker deaktiviert haben – auch eine ausführliche Begründung.

Möchten Sie deswegen kein neues Tool installieren, oder haben Sie einen anderen Browser, dann können Sie auch einfach die Amazon-URL Ihres Produktes kopieren und auf www.reviewmeta.com einfügen.

Die Seite ist nur auf Englisch, jedoch leicht verständlich.

 

Alibaba ermöglicht nun auch direkte Buchung von Container Transporten

Zwei Containerschifffahrtslinien, Frankreichs CMA CGM und Israels Zim, haben sich bei #Alibaba One Touch angemeldet, um es den Kunden zu ermöglichen, direkt auf der E-Commerce Plattform Containerplätze zu buchen.

Den Containerschiffahrtslinien geht es schlecht

Eine wachsende Zahl von Logistikfirmen geht online, um sich zu retten, denn der Markt ist schwer umkämpft und die Aufträge sinken. Den Containeranbietern geht es so schlecht wie nie zuvor.

Im Dezember 2016 hatte bereits  Maersk – die weltweit größte Containerschifffahrtslinie  – mit der Bereitstellung von Online – Buchungsdiensten für chinesische Versender auf Alibabas Website One Touch begonnen.

Agenturen bleiben immer stärker außen vor

Traditionell liefen diese Buchungen bisher über Agenturen, aber immer mehr Schifffahrtslinien erlauben nun die direkte Buchung über das Internet.

Die israelische Schifffahrtslinie Zim, bietet den Kunden Plätze auf der Strecke von Shanghai nach Indien oder Pakistan, oder von Xaimen nach Südamerika. CMA CGM beginnt mit Routen wie Qingdao nach Barcelona oder Ningbo nach Venedig.

Alibaba One Touch – Plattform für Logistik

Von Alibaba im Jahr 2010 erworben, zielt OneTouch auf kleine und mittelgroße chinesische Exporteure mit Online-Diensten wie Zollabfertigung und Logistik. Es erlaubt ihnen auch, Luftfracht- und Paketdienstdienste zu buchen und unterstützt den übergeordneten Alibaba.com-Business-to-Business-Marktplatz.