Alle Beiträge von Nicole Balhas

Fishnet Services nun Partneragentur des Händlerbundes

Wir sind nun eine eingetragene Agentur für die Dienstleistungen des Händlerbundes.
Sie können nun in Ihrem Händlerbund-Mitgliedskonto hinterlegen, das wir Ihr Ansprechpartner sind.

Gehen Sie dazu in Ihrem Händlerbund-Mitgliedskonto auf „Mitgliedschaft – Daten anpassen“  und dann ganz rechts auf „Shop-Betreuung: Meine Agentur verwalten“.

In dem Dropdown können Sie dann „Fishnet Services“ auswählen und dann „Anfrage stellen“ anklicken.

Wir haben dann die Möglichkeit, Ihre Rechtstexte und Einstellungen zu ändern ohne auf Ihr Mitgliedskonto zuzugreifen, benötigen also Ihre Login Daten dafür nicht.

Warum nächsten Freitag viele Händler bei Ebay rausfliegen werden

#Ebay hat Änderungen angekündigt und gefühlt keiner hats gelesen.  Dabei hat es das „Frühjahrsupdate“ von Ebay in sich.

Bereits im Mai hat Ebay eine To Do Liste für die Händler vorgelegt, die zum 1. September von denen umzusetzen ist. Doch bisher haben sich nur wenige darum gekümmert.

Was sind die wichtigsten Dinge?

  • Telefonnummern und Faxnummern aus allen Artikelbeschreibungen entfernen. Dazu gehört auch das Produkttemplate, die Afterbuy Kopf- und Fußvorlage und Nummern die auf Bildern stehen.
  • E-Mail Adressen aus allen Artikelbeschreibungen entfernen. Dazu gehören natürlich NICHT die gesetzlichen Pflichtangaben unter dem Produkt oder im Shop.
  • Links zu Facebook, Whatsapp, Twitter und Co aus allen Artikelbeschreibungen entfernen.  Auch Hinweise wie „Sie finden uns auch bei Facebook“ sind nicht mehr erlaubt.
  • Auch dezente Hinweise wo man außerhalb Ebay zu finden ist, sind nicht mehr erlaubt.

Wichtig zu wissen

Viele Händler ziehen sich auf den Standpunkt zurück: „Bis Ebay alle Händler kontrolliert hat, vergehen Jahre – die werden mich nicht erwischen.“
Nun, herzlich Willkommen im Big-Data Zeitalter. Hier suchen keine Mitarbeiter mehr nach Verstößen, sondern eine hochentwickelte künstliche Intelligenz (Wir berichteten von der israelischen Entwicklerin die zu Ebay gestoßen ist).
Das bedeutet: Händler die sich nicht an die Regeln halten, werden das Wochenende 2./3. September kaum mehr erleben – jedenfalls nicht auf Ebay.de

Ladezeit kostet jeden Tag Geld

Eine langsame Internetseite mit zu langer Ladezeit kostet den Händler jeden Tag bares Geld. Das hat Google nun durch eine tiefgreifende Untersuchung bewiesen.

10 Sekunden Ladezeit  – das sind 7 zu viel

70% der analysierten Seiten haben 7 Sekunden benötigt um den oberen Teil zu laden und 10 Sekunden um komplett zu laden.

Getestet wurden 900.000 Ad Words Anzeigen und deren Verlinkung für Smartphones.  Das traurige Ergebnis: die Mehrheit der mobilen Seiten ist zu langsam und mit zu vielen Elementen aufgebläht.

Künstliche Intelligenz weist Zusammenhang zu Kaufabbrüchen nach

Google lies daraufhin eine künstliche Intelligenz über die Daten laufen, die Kaufabbrüche, Geschwindkeit der Seite und Menge der Daten auf der Seite miteinander verknüpfte.

Ladezeit und Abbrüche in Zahlen:

Wenn eine Seite statt 1 Sekunde 3 Sekunden braucht um zu laden, steigt die Anzahl der Kaufabrüche um 32%
Benötigt sie 5 Sekunden, steigen die Kaufabbrüche um 90%
Sind es  6 Sekunden, steigen sie um 106%
Und bei 10 Sekunden Ladezeit, steigen sie um 123%

Egal wie, schneller ist besser und weniger ist mehr!

Auch die Datenmenge spielt eine Rolle

Noch ein Beispiel für enormes Verbesserungspotential:
70% der Seiten lieferten eine Datenmenge über 1MB aus,
36% über 2MB und 12% über 4 MB.
Das ist sehr viel: vorausgesetzt der Betrachter lädt die Seite mit dem Mobilstandard 3G, dann benötigen 1,49MB sieben Sekunden zum Laden.
Negativer Rekord war ein Startseitenbild mit 16 MB.

Bilder komprimieren hilft

30% der Seiten könnten mehr als 0,25 MB alleine auf der Startseite sparen, würden sie ihre Bilder komprimieren. Das sind immerhin 2 Sekunden Geschwindkeitszuwachs.

Wie schnell ist Ihre Seite?

Testen Sie Ihre Seite jetzt kostenlos, auf TESTMYSITE.

Spezialregeln für Shops

Shopbetreiber sollten wissen, das die ideale, schnelle Internetseite eine einfache html Seite ohne Bilder und Effekten ist.
Ein Shop arbeitet nun mal aber mit Programmierungen wie „Java Script“, daran führt kein Weg vorbei. Insofern ist es eher schwierig, bei einem Shop 100 Punkte zu erreichen. Wer jedoch ein „rotes Ergebnis“ bekommt, weiß das er handeln muss.

Paypal erstattet Retourkosten

Auf dem Händler-Kongress von Plentymarkets stellte Paypal einige Tools vor, die dem Onlinehandel im Ausland bessere Chancen einrichten könnten. Mit diesen Tools können Händler z. Bsp. abschätzen, ob sich der Verkauf ins Ausland lohnt.

Paypal gab zudem auch bekannt, dass die Retourkosten nun auch in Deutschland erstattet werden. Ein Testprojekt gab es dazu bereits schon Ende 2016 bis Anfang 2017. Das Unternehmen hat das Angebot nun auf unbestimmte Zeit verlängert.

Retourenkosten Erstattung durch Paypal – wie funktioniert das?

Deutsche Händler können nun die kostenlosen Retouren bewerben. Die Bestellung muss dazu mit Paypal bezahlt worden sein und der Shop selbst darf keine kostenlose Retouren anbieten. Ist beides der Fall, kann der Endverbraucher sich die Kosten einer Rücksendung von Paypal erstatten lassen. Hierzu muss er sich in seinem Paypal Konto dafür anmelden (1 Mausklick) und dann im Fall des Falles ein Formular ausfüllen und seine Kassenquittung der Posteinlieferung beifügen. Der Händler selbst muss nichts dafür tun.

Die kompletten Nutzungsbedingungen für Paypal kostenlose Retouren finden sich hier.

Auch von uns ins Ausland: Paypal erstattet die Retourenkosten

Nicht nur ein deutscher Kunde, der in einem ausländischem Shop bestellt hat, kann sich die Rücksendung erstatten lassen, auch für einen ausländischer Kunde der in einem deutschen Shop bestellt hat, gilt das Angebot.

Grundsätzlich ist die Übernahme der Kosten für Rücksendungen und der Einbau des entsprechenden Banners im Shop eine gute Möglichkeit, den Kundenstamm zu erweitern.

real.de – Interessant für Händler

real.de bietet Händlern einen offenen Marktplatz mit 5000 Produktkategorien mit Vertriebskanälen für über 30 verschiedene Versandhändler.

Für Anwender des Magnalister dabei interessant: Über die Schnittstelle lassen sich ganz einfach Artikel vorbereiten, matchen und hochladen, Preise und Lagerbestand werden werden automatisch abgeglichen und der Bestellstatus inklusive Tracking Code übermittelt.

Bei real.de stellen Sie über EAN/GTIN ein und die Artikel werden kostenfrei in Preissuchmaschinen, SEO und SEA beworben.
Es gibt keine Vertragslaufzeiten und ein Kostenmodell mit 3 Tarifen. Jeden Tarif können Sie 30 Tage lang kostenfrei testen. Ihre Verkaufserlöse erhalten Sie direkt von real.

Ihre Endkunden haben die Möglichkeit, Paybackpunkte zu sammeln und einzulösen, können unter 10 verschiedenen Bezahlmethoden wählen und sich auch fü eine 0 %-Finanzierung entscheiden (von zu Hause aus, über das Online-Ident-Verfahren)

Befristete Rabattaktionen nicht verlängbar

Wer eine befristete Rabattaktionen anbietet, darf diese nicht verlängern – so die Entscheidung des LG Koblenz (Urt. v. 13.12.2016, 1 HK O 26/16).

Dabei ging es um einen Telekommunikationsanbieter, der eine befristete Sonderaktionen verlängern wollte. Der Anbieter hatte in einer Werbeaktion einen Sondertarif abschließbar bis zum 31.08. angeboten, die gleiche Aktion aber in einem Newsletter für 2 weitere Monate angeboten.

Das Gericht stufte diese Art der Werbung als irreführend und wettbewerbswidrig ein. Es gibt bereits eine einschlägigen Rechtsprechung des BGH (z.B. Urt. v. 7.7.2011, I ZR 173/09) der das Gericht folgte. Auch das LG Hamburg (Urt. v. 17.6.2015, 408 HKO 17/14) hat schon in diesem Sinne entschieden.

Rabattaktionen mit einem festgelegtem Enddatum, müssen nun definitiv auch an diesem Datum enden und dürfen vom Anbieter nicht verlängert noch abgebrochen werden. Ein Verstoß kann eine Abmahnung nach sich ziehen.

Planen Sie daher Ihre Rabattaktionen äußerst sorgfältig und mit Bedacht.

Ab 15. März: Die neue Afterbuysoftware geht an den Start

Zunächst einmal: Sie müssen keine Sorgen machen!
Afterbuy hat für die Softwareänderungen am 15. März 2017 sichergestellt, dass Sie alle Funktionen wie gewohnt finden.
Sie müssen keine Ihrer Prozesse oder Arbeitsweisen umstellen oder anpassen. Auch ihre Favoriten, Daten usw. bleiben wie bisher bestehen.

Nach der Übernahme Afterbuys durch Martin Schütt wurde sofort ein Workforce zusammengestellt, dass Afterbuy LAB, um Afterbuy den gestiegenen Anforderungen anzupassen und die Software weiter nach vorn zu bringen. Nur 3 Monate hat es gedauert ein komplett neues Framework zu entwickeln: DynamicUI.
Damit ist absolute Anpassungsfähigkeit gegeben. Oberflächen sind verschiebbar, personalisierte Kombinationen möglich.
Die neue Software ist laut Afterbuy intuitiver, übersichtlicher und umfangreicher.

Das Support-Team von Afterbuy will sicherstellen, dass sich Neu- und Bestandskunden nach der Umstellung schnell zurechtfinden und die Anwendung schnell auf ihre Bedürfnisse anpassen können.

Eine Migration oder Downtime wird es durch die Umstellung nicht geben.

Paypal steigt ins Kreditgeschäft ein

Als Zahlungsmethode im Onlinehandel oder auch für Überweisungen an Freunde ist Paypal bereits großflächig bekannt.
Jetzt plant das Unternehmen auch in Deutschland ins Kreditgeschäft einzusteigen. Dies ist jedoch nicht für Privatpersonen gedacht,  sondern richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen.

2013 hat die Paypal die Kreditvergabe für Kleinunternehmen in den USA gestartet und seitdem auf Australien und Großbritanien ausgeweitet. Das Paypal Working Capital hatte im Sommer 2016 zwei Milliarden US-Dollar an Krediten erreicht. Diese gingen an 90.000 Unternehmen.

Paypal verlangt für die Kreditvergabe keine Zinsen, sondern fordert eine einmalige Gebühr. Über Umsätze im Onlinehandel zahlen die Kreditnehmer den Kreditbetrag zurück.

Amazon: Entweder teurer oder kompliziert

Für Verkäufer die auf Amazon nur den deutschen Markt beliefern möchten oder dürfen, wird es ab dem 11.April 2017 teurer: Amazon erhöht die Fulfillment-Gebühr  von 25 Cent auf 50 Cent.

Die Fulfillment-Gebühr war von Amazon im Juni 2016 eingeführt worden und sollte Verkäufern die sich rein auf Deutschland ausgerichtet haben zu den Standorten in Tschechien und Polen locken, bei denen geringere  Fulfillment-Gebühren verlangt werden.

Wer sich dazu entschließt, muss sich in Tschechien und Polen jedoch steuerrechtlich registrieren lassen, den Lieferschwellenwert für innergemeinschaftliche Versendungslieferungen und ihre Intrastat Meldepflichten überwachen. Zudem kommt es bei der Umsatzsteuer darauf an, ob die Ware dann im dortigen Inland oder grenzüberschreitend geliefert wird. Nicht zu verschweigen ist auch, das die Umsatzsteuer in Tschechien bei 21% liegt, in Polen sogar bei 23%.

Besonders kleine Händler scheuen den Verwaltungsaufwand. Und nicht für jeden verspricht die Expansion nach Tschechien oder Polen Erfolg. Für einige ist auch die Erhöhung der Gebühr nicht so leicht zu verschmerzen. Zu erwarten ist daher, das einige Händler diese 25 Cent in ihre Preise einfließen lassen werden und somit am Ende der Kunde dafür aufkommt.

 

Aufschläge bei Online-Zahlungen bald untersagt

Zum Jahresanfang 2018 ist es Onlinehändlern untersagt, Zusatzentgelte für Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften zu verlangen. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Ziel des Entwurfs ist es, die zweite Zahlungsdiensterichtlinie der EU umzusetzen.

Grundsätzlich werden alle Aufschläge bei allen Überweisungen und Lastschriftverfahren im SEPA-System untersagt. Auch kostendeckende Aufschläge sollen untersagt werden, wenn es sich um eine verbreitete Zahlungsmethode handelt.

Es liegen noch keine Informationen darüber vor, wie die Regelung bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal oder Paydirekt aussehen wird.

Zu den Änderungen für Online-Zahlungen, soll auch die Sicherheit weiter verbessert werden. Künftig sollen min. 2 von 3 Merkmalen (Passwort, Besitz einer Chipkarte, Fingerabdruck) zur Autorisierung einer Zahlung nötig sein. Standards  dazu sollen demnächst von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde veröffentlicht werden.