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Amazon: Verkäufer müssen Retourenbedingungen angleichen

#Amazon teilte am 22.3. den Händlern mit, das sie bis zum 19. April ihre Retourenbedingungen an die von Amazon anzupassen haben. Mit anderen Worten, wer auf Amazon verkauft, muss zwingend dieselben Retourenvorgaben benutzen wie Amazon selbst.

Was genau ändert sich?

  • Widerrufsfrist von 30 Tagen
  • Erstattung der Rücksendekosten bei Warenwert über 40 Euro und Rücksendung innerhalb von 14 Tagen
  • Erstattung der Rücksendekosten bei Schuhe, Bekleidung und Handtaschen innerhalb von 30 Tagen (egal welcher Preis)
  • Erweiterte Widerrufsfrist: für Produkte die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember verschickt werden, gilt eine Widerrufsfrist bis zum 31. Januar.

Was muss ich tun und bis wann?

Amazon schreibt:

Bitte passen Sie vor dem 19. April 2017 Ihre individuellen Rückgaberichtlinien an die von Amazon an. Um diese zu aktualisieren, gehen Sie bitte in Seller Central auf Einstellungen => Ihre Informationen und Richtlinien => Widerrufsrecht.

Für Artikel die am oder nach dem 19. April 2017 bestellt werden, können Kunden einen A-bis-Z Garantienantrag an Verkäufer stellen, wenn diese Ihnen die oben genannten Rückgabebedingungen nicht gewähren.

Das bedeutet für die Händler nicht nur eine Neukalkulation, sondern auch eine Anpassung aller Rechtstexte. Neue Rechtstexte gibts jedoch noch gar nicht – die Anwälte erarbeiten sie gerade erst. Man sollte also besser noch warten und die Umstellung nicht voreilig vorantreiben.

Der eigene Shop wird wieder interessanter

Kalkulatorisch dürfte in diesem Fall nochmal interessant zu erwähnen sein: Wenn ein Käufer im Internetshop (statt bei Amazon) bestellt und mit Paypal bezahlt, übernimmt Paypal inzwischen auch in Deutschland die Retourenkosten.

Gefälschte Amazon Bewertungen enttarnen – so gehts automatisch und schnell

Unsere Kunden sind nicht nur Händler. Sie sind meist auch selbst Amazon-Kunden. Und somit auch Zielgruppe für windige Agenturen, die über Strohmänner jeden Tag hunderte von Fake-Bewertungen im ganzen Internet verstreuen.

Woran erkennt man Fake Bewertungen?

Manuell sehr schwierig, da sie auch immer besser werden. Nicht-verifizierte Käufe können ein Hinweis sein. Das bedeutet, der Bewerter hat dieses Produkt gar nicht gekauft, jedenfalls nicht auf Amazon. Allerdings kaufen Agenturen oder nebenberufliche Blogger auch Produkte und bewerten sie hinterher, das Produkt ist dann Teil der Kosten für die Bewertung. Auffällig sind vor allem Kunden, die sehr viele Bewertungen schreiben, aber nicht eine einzige verifizierte.

Auffällig sind auch Kunden, die in ihrem ganzen Leben nur eine einzige Bewertung schreiben, die aber dann gleich mit 5.0 Punkten versehen.

Hinzu kommen Wiederholungen im Text wie „das Produkt XY ist toll, ich würde das Produkt XY sofort wieder kaufen und kann das Produkt XY jedem nur empfehlen.“ Das sind dann die Möchtegern-Suchmaschinenoptimierer 😉

Und last but not least, kann man sich den Trend ansehen. Sagen wir einmal, ein Produkt bekommt über Monate hinweg eine durchschnittliche Bewertung von 2.6. Plötzlich steigt dies an, und drei Monate lang bekommt das Produkt im Durchschnitt 3,9.
Klar, es kann sein, das der Händler sein Produkt verbessert hat, möglich ist aber auch, das er eine Fake-Bewertungen Agentur auf die Spur gesetzt hat.

Zu viel manuelle Arbeit? Das geht auch einfacher.

All diese Fragen könnte man manuell abarbeiten. Muss man aber nicht.  Denn für Firefox und Google Chrome gibt es das Tool „Reviewmeta“. Sie können auf jeder beliebigen Amazonseite einfach einen Button drücken und das Tool errechnet Ihnen einfach die „richtige“ Bewertungsanzahl – indem Fake Bewertungen erkannt und rausgerechnet werden. Nach einer schnellen Übersicht erhalten Sie – sofern Sie Ihren Werbeblocker deaktiviert haben – auch eine ausführliche Begründung.

Möchten Sie deswegen kein neues Tool installieren, oder haben Sie einen anderen Browser, dann können Sie auch einfach die Amazon-URL Ihres Produktes kopieren und auf www.reviewmeta.com einfügen.

Die Seite ist nur auf Englisch, jedoch leicht verständlich.

 

Amazon: Entweder teurer oder kompliziert

Für Verkäufer die auf Amazon nur den deutschen Markt beliefern möchten oder dürfen, wird es ab dem 11.April 2017 teurer: Amazon erhöht die Fulfillment-Gebühr  von 25 Cent auf 50 Cent.

Die Fulfillment-Gebühr war von Amazon im Juni 2016 eingeführt worden und sollte Verkäufern die sich rein auf Deutschland ausgerichtet haben zu den Standorten in Tschechien und Polen locken, bei denen geringere  Fulfillment-Gebühren verlangt werden.

Wer sich dazu entschließt, muss sich in Tschechien und Polen jedoch steuerrechtlich registrieren lassen, den Lieferschwellenwert für innergemeinschaftliche Versendungslieferungen und ihre Intrastat Meldepflichten überwachen. Zudem kommt es bei der Umsatzsteuer darauf an, ob die Ware dann im dortigen Inland oder grenzüberschreitend geliefert wird. Nicht zu verschweigen ist auch, das die Umsatzsteuer in Tschechien bei 21% liegt, in Polen sogar bei 23%.

Besonders kleine Händler scheuen den Verwaltungsaufwand. Und nicht für jeden verspricht die Expansion nach Tschechien oder Polen Erfolg. Für einige ist auch die Erhöhung der Gebühr nicht so leicht zu verschmerzen. Zu erwarten ist daher, das einige Händler diese 25 Cent in ihre Preise einfließen lassen werden und somit am Ende der Kunde dafür aufkommt.

 

Nach der Ebaytrennung: Paypal und Amazon?

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt, gibt es Gespräche zwischen Amazon und Paypal.
Ziel der Gespräche dürfte eine Integration von Paypal als Zahlungsmethode bei Amazon sein.
Amazon arbeit derzeit nicht mit Paypal zusammen, trotz 200 Millionen Kunden.

Seit der Trennung von Ebay hatte Paypal stark an der Zusammenarbeit mit großen Online-Händlern gearbeitet um die Anzahl der Bezahlvorgänge zu steigern.
Amazon jedoch hatte sich zuletzt eher auf ein eigenes Bezahlsystem konzentriert und noch vor einem Jahr eine Zusammenarbeit mit Paypal strikt abgelehnt.
Warum es jetzt nun zu einer Kehrtwende kommt, ist nicht bekannt. Ebenso gibt es noch keine nachrichten darüber, wann und wie Paypal integriert werden würde.

Fake-Shops bei Amazon: Überweisungen ins Nichts

Bereits zehntausende Kunden sind auf eine Betrügermasche bei Amazon reingefallen.  Sie kaufen in Fake Shops Ware ein, die es gar nicht gibt und überweisen an Betrüger, deren Ziel einzig ist, an das Geld der Kunden zu kommen.

Der Ablauf ist hierbei immer der selbe:
Nach dem Kauf fordern die Betrüger die Kunden auf, nicht wie üblich über das Amazon-Konto zu zahlen, sondern direkt per Überweisung an den Händler.  Kommt der Kunde dem nach, storniert der Fake-Verkäufer die Bestellung über Amazon und das Geld ist weg.

Der Kunde hat nun keinerlei Möglichkeiten mehr, an sein Geld zu kommen. Die Amazon „A-bis-Z Garantie“ greift nämlich nur dann, wenn die Bezahlung auf der Webseite von Amazon erfolgt.

Amazon sieht sich derzeit einer Flut solcher Fake-Shops gegenüber. und steht dem noch machtlos gegenüber. Das Unternehmen rät jedem Kunden dringend, keinesfalls außerhalb der Amazon-Webseite an einen Online-Händler zu überweisen. Weder per Überweisung, noch per Scheck o. ä.

Amazon: Einkaufen war nicht möglich

Für mehrere Stunden war heute das Einkaufen bei Amazon nicht möglich.  Von ca.  3 Uhr morgens bis ca. 8.30 Uhr morgens trat ein Fehler kurz vor der Bezahlung im Kassenbereich auf.

Amazon-Kunden wurden vor Abschluss des Kaufvorgangs gebeten, eine Versandadresse auszuwählen – jedoch ging es danach nicht weiter.  Der Support riet Kunden, es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu versuchen.

Mittlerweile scheinen die Techniker von Amazon die Systeme langsam wieder in den Griff zu bekommen. Die Auswahl der Lieferanschriften und Bezahlmethoden funktioniert wieder und der Bestellvorgang kann problemlos abgeschlossen werden.
Nur vereinzelt erscheinen noch Fehlermeldungen die aber mit einer Wiederholung des Vorgangs verschwinden.

Eine Ursache für die Störung ist bisher nicht bekannt.

#AmazonPayments: Uralt Version wird abgeschaltet

Händler, die  noch die allererste Version „Checkout by Amazon“ benutzen, sollten sich dringend um ein Update kümmern. Diese wird am 16. August eingestellt.

Die aktuelle Version lautet „Amazon Advanced Payments APIs“ und demnächst wird es noch eine Version „Login and Pay“ geben.

Akzeptieren Sie Amazon Payments, dann schauen Sie bitte in Ihrem Adminbereich unter Module – Zahlungsoptionen nach.
Heißt Ihr Amazon Modul „Amazon Advanced Payments APIs“ dann ist alles in Ordnung.

IT Recht Kanzlei: Tell A Friend ist abmahnbar

Laut aktueller Meldung der IT Recht Kanzlei ist die Funktion „Tell a friend“ prinzipiell abmahnbar. Nach Urteil des BGH vom 12.09.2013 sei die Zusendung von Empfehlungsnachrichten durch Dritte nicht anders zu beurteilen, als wenn der Händler sie selbst verschickt habe.

Im Shop sollte man so etwas daher nicht benutzen. Allerdings gibt es auch Plattformen wie zB Amazon, die diese Weiterempfehlungsfunktion fest integriert haben. Auch hierfür kann der Händler abgemahnt werden.

Es gibt also weiterhin viele Gründe, den eigenen Shop zu forcieren statt auf Amazon oder Ebay zu verkaufen. Laut IT Recht Kanzlei ist ein rechtssicherer Verkauf auf Amazon oder Ebay schlicht nicht möglich.

Neue Phishing Mails, angeblich von Amazon

Ein schon ziemlich guter Versuch, bitte ersetzen Sie in Gedanken Vorname und Nachname durch Ihre Daten:

Sehr geehrter Herr <-Vorname-> <-Nachname->,

aufgrund des kürzlichen Hackerangriffs auf das Internetauktionsportal eBay bitten wir alle unsere Kunden, ihre Amazon-Kontodaten zu verifizieren.

Grund für diesen Verifikationsprozess ist, dass leider viele Kunden die gleichen LogIn-Daten auf unserer Plattform nutzen, die zuvor ebenfalls auf eBay genutzt wurden. Wir möchten Sie somit präventiv vor möglichem Missbrauch Ihres Amazon-Benutzerkontos, und daraus resultierendem finanziellem Schaden schützen.

Ihr Amazon-Benutzerkonto ist bis zum Abschluss der Verifikation eingeschränkt!

Sie können den Verifikationsprozess unter nachfolgendem Link/Button starten:

zur Verifizierung

Die Verifikation Ihrer Kontodaten ist für Sie vollkommen kostenlos, und nimmt nur wenige Augenblicke Ihrer Zeit in Anspruch..

Wichtig: Sollten Sie die Verifikation Ihres Nutzerkontos nicht bis spätestens 10.08.2014 abschließen, sind wir gezwungen Ihr Nutzerkonto dauerhaft zu sperren. Eine spätere Entsperrung ist nicht möglich!

Mit freundlichen Grüßen,
,
Amazon.de

Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die Adresse nur zur Versendung von E-Mails eingerichtet ist.

Abgesehen davon das hier ein Komma zu viel ist, schon ziemlich professionell aufgemacht. Wer allerdings mit der Maus auf den Link zeigt, dem sagt der PC eine komplett andere URL und natürlich nicht www.amazon.de

Abgesehen davon, das man Links NIEMALS in einer Mail anklicken soll, sondern sein Portal lieber manuell besucht.

Also: www.amazon.de aufgemacht, eingeloggt, und was ist ? – Nichts.

 

 

 

 

tldr; amazon:just another fake mail. Got back to sleep.