Archiv der Kategorie: Ebay

Informationen, Tipps und Tricks im Umgang mit Ebay

Aktuell massive Probleme bei #Ebay und Afterbuy

#Afterbuy Kunden können momentan keine Produkte listen bzw es werden massenhaft Listings gesperrt.

Die Ursache scheint darin zu liegen das Ebay ein Update gemacht hat und dabei was zerschossen hat: die Ebay Seite mit den Kategorie-Änderungen zeigt aktuell nur noch Daten aus dem Jahr 2013:

https://pages.ebay.de/categorychanges/

Afterbuy Forum: http://forum.afterbuy.de/beitraege.aspx?foreninhalteID=66656&rsposition2=0

Ebay will Bildrechte von Händlern erhalten

Ab Herbst 2017 wird #eBay die Händler auffordern, die Rechte zur Nutzung von Artikelbildern und Artikelbeschreibungen an eBay einzuräumen.

Hintergrund ist der Ebay Katalog, der ähnlich wie der Amazon Katalog ein übergreifender Produktkatalog werden wird, an den sich – schätze ich mal – die Händler einfach anhängen können. Auch die immer weiter greifende Pflicht, EANS zu benutzen, spricht für diese Absicht.

Das bedeutet, jeder Händler kann zB eine EAN eingeben, bekommt dann Bilder und Beschreibung dargestellt und kann auch „auch verkaufen“ o.ä. klicken und das Produkt verkaufen. Er muss keine Fotos mehr machen und keine Beschreibung mehr eingeben.

Haken an der Sache ist, wie bei Amazon auch, das das rechtssichere Verkaufen dadurch wohl unmöglich werden dürfte, wenn Bilder und Beschreibungen nicht vom Händler stammen. Der Händler müsste alle seine Produkte tagtäglich im Blick behalten – doof wenn man 20.000 Artikel verkauft.

Wenn man dann auch noch besieht, das Ebay zukünftig Druck machen wird, das die Händler 60 Tage Widerruf einräumen sowie kostenlosen Versand, dann gibt es wieder einmal ein paar Gründe mehr für einen eigenen Onlineshop.

#Ebay Produkttemplates JETZT (=HEUTE) umstellen auf responsive!

Es gibt immer noch einige Händler, die alle bisherigen Ebay E-Mails geflissentlich überlesen haben. Kurz gesagt wird Ebay zum 1. Juni alle Angebote einstampfen, die bis dahin nicht den neuen Richtlinien entsprechen. Wir berichteten bereits im Sommer 2016 darüber.

Insbesondere MÜSSEN alle aktiven Inhalte ersetzt werden, das sind zum Beispiel Formulare wie zb ein Feld in das die E-Mail Adresse eingegeben werden kann (Newsletter), aber auch Flash Animationen.

Außerdem SOLLTEN alle Templates responsive sein, also auch für Mobilgeräte geeignet, da sie dann in den Suchergebnissen besser gelistet werden. 

Schon seit einiger Zeit bieten wir die Optimierung zum Festpreis von 99 Euro pro Vorlage an. Jedoch läuft auch uns die Zeit davon. Daher garantieren wir nur noch heute für die pünktliche Fertigstellung vor dem 1. Juni !!

So funktioniert es prinzipiell:

  • Sie schicken uns die Datei mit dem Quellcode Ihrer Vorlage
  • Wir optimieren den Code und schicken Ihnen diesen zurück

So funktioniert es für Afterbuy Kunden:

  • Sie geben uns Zugang zu Ihrem Afterbuy Konto
  • Wir kümmern uns um Kopf- und Fussvorlagen. Verhunzte Produktbeschreibungen zu korrigieren ist im Preis nicht inbegriffen, ebensowenig wie die Optimierungen von mehreren Kopf und Fussvorlagen. Der Preis gilt prinzipiell für eine Kopfvorlage und eine Fussvorlage.

Nu aber man to! wie der Hamburger sagt.

 

 

#Ebay verbietet Kontaktdaten

Wieder ein Schritt Richtung Amazon – und ein Schritt weg von den Händlern. Ebay verbietet nun Kontaktdaten in der Artikelbeschreibung. Hintergrund, so schreibt die Online Zeitschrift „T3N“, sei eine interne Studie, derzufolge durch illegale Kontaktaufnahmen der Endverbraucher mit dem Händler ein Handelsvolumen von 25 Millarden US Dollar außerhalb der Plattform abgewickelt würde, das wäre ein Gebührenverlust von 2,5 Millarden Dollar.

Ob der Schritt nun der richtige ist?  Immerhin werden einige Händler mit der neuen Regel GAR NICHT mehr bei Ebay verkaufen können, nämlich wenn es sich um beratungsintensive Produkte handelt.

Wenn man die aktuelle Entwicklung bei Ebay und Amazon betrachtet, kann man nur dazu raten, sich ernsthaft um die Weiterentwicklung des eigenen Onlineshops zu bemühen.  Händler, die sich jetzt noch von Plattformen abhängig machen, leben gefährlich.

Die neuen Richtlinien finden sich in den News für gewerbliche Händler, Frühling 2017.

Längere Rückgabefrist auch bei #Ebay – bisher freiwillig

Ebay hechelt weiter hinter Amazon her. Nach der Verlängerung der Widerrufsfristen durch Amazon wird es ab Sommer diesen Jahres bei Ebay „die Möglichkeit“ längerer Rückgabefristen bis 60 Tage geben.

Durchgesetzt wird dies bisher auf „freiwilliger Pflicht“ durch einen neuen Suchfilter, der den Kunden Angebote mit großzügiger Rückgabefrist anzeigt.  Außerdem werden Angebote mit kostenloser Rücksendung gesondert gekennzeichnet und es wird eigene Marketing-Kampagnen von Ebay geben, die auf die großzügigen freiwilligen Angebote der Händler hinweisen.

Ebay wird nach eigener Aussage zeitgleich Maßnahmen ergreifen, um Verkäufer vor Käufern zu schützen, die diese Rückgabebestimmungen mißbrauchen. Man wird sehen, wie das genau laufen wird und wie lange es aufrecht erhalten bleibt.

Ebay schreibt dazu

Unsere Analysen von eBay-Angeboten zeigen deutlich, dass diese sich mit längeren Rückgabefristen besser verkaufen. Die Verlängerung der Rückgabefrist von 14 Tagen auf 30 Tage erhöht die Wahrscheinlichkeit des Artikel-Verkaufs häufig um 30% oder sogar mehr.

Eine Quelle unter der man die Analysen nachlesen könnte bleibt Ebay schuldig.

Zu der Frage „Bin ich verpflichtet Rückgabefristen von 30 bzw. 60 Tagen anzubieten?“ antwortet Ebay:

Nein, Sie haben weiterhin verschiedene Optionen für Rückgabefristen. Wir empfehlen Ihnen aber Rückgabefristen von 30 bzw. 60 Tagen, da diese den E-Commerce-Standards entsprechen.

Natürlich. Ein Schelm wer langfristig Böses denkt bei dieser Verbesserung der Angebote…

#Ebay verschiebt Frist zur Produktkennzeichnung

Gute Nachricht für alle gestressten Onlinehändler: Ebay verschiebt die Frist zur Angabe von verpflichtenden Produktkennzeichnungen auf das Jahr 2018. Somit ist es auch das gesamte Jahr 2017 möglich, ohne EAN Nummern (mittels der Option „Nicht zutreffend“) Produkte bei Ebay zu listen.

Ab Sommer 2017 wird es auch weitere Optionen geben, um Artikel ohne Marke oder mit eigener Marke hochzuladen. Ebay gleicht sich somit immer weiter an Amazon an.

Ebay gibt in einer Rundmail an, das dies aufgrund von Händler Rückmeldungen geschieht, die die Umstellung sonst nicht rechtzeitig schaffen würden. Allerdings taucht in der Mail auch der Satz auf „Unser neues Katalog-Portal wird ab Frühjahr 2017 verfügbar sein“. Ich schätze also mal, das der Grund eher darin liegt: Ebay ist nicht rechtzeitig fertig geworden. Händler konnten also noch gar nicht auf das neue Portal zugreifen und somit auch nichts ändern 😉

Ebay bastelt weiter hinter Amazon her

Ach, was erinnere ich mich gerne an die Zeiten, als Ebay noch bei Vorträgen erzählte, wie viel toller man als Amazon sei, sogar noch, als die Kurve von Amazon die von Ebay schnitt / überholte.  Lang ists her, und Amazon liegt klar vorne. Ebay hat erkannt das die eigene – natürlich viel bessere Strategie – nicht funktioniert und baut nun Amazon nach.

Nun kommt der nächste Schritt. Ebay hat das israelische KI-Unternehmen „Salespredict“ gekauft. Wie der Name schon andeutet, ist das Unternehmen spezialisiert auf die Analyse und Entwicklung von Vorhersagefunktion (Predictive Analytics) im Bereich Verkäufe (Sales). Dieselbe Technologie kommt auch schon bei Amazon zum Einsatz, nämlich um ähnliche Artikel zu finden, die man dann miteinander vergleichen kann, oder für Cross Selling Marketing.

Das Salespredict Team arbeitet nun in Ebays Entwicklungsabteilung, der „Data Science“ Abteilung von Ebay Israel, geleitet natürlich von der Firmengründerin Kira Radinsky. Zur Orientierung: Kira Radinsky ist nicht irgendjemand sondern wurde schon im Jahr 2015 vom Forbes Magazin als eine der 30 wichtigsten Personen unter 30 Jahren im Bereich der Unternehmenstechnologie bezeichnet (okay, sie war damals 29, rutschte also gerade so in die Liste noch mit rein – sie ist Jahrgang 1986). Im zarten Alter von 15 Jahren begann sie mit ihrem Studium an der Top-Technologie Schule Technion-Israel Institute of Technology.  Später traf sie Eric Horvitz, Kopf von Microsoft Research, und entwickelte mit ihm zusammen ein Programm das alle möglichen Naturkatastrophen vorhersagen kann.

Also genut mit dem Ebay Bashing 😉

Mit anderen Worten, Ebay hat hier schon einen ordentlichen Fang gemacht und man darf wohl erwarten, das „den Warenkorb“, wie es bei Amazon immer so schön heißt, nicht automatisch der billigste Anbieter bekommt.  Ob man dann in Zukunft immer EAN Nummern hinterlegen muss (wie bei Amazon), oder ob die Software auch „einfach so“ die Produkte erkennt, wird sich zeigen.

 

 

#Ebay deaktiviert ab 2017 Inhalte die nicht mobil optimiert sind

Ebay schreckt gerade einen Haufen Verkäufer mit einem Newsletter auf. Aktive Inhalte werden ab 2017 bei Ebay deaktiviert.

Was sind aktive Inhalte? Grob gesagt Inhalte die auf einem Smartphone nicht funktionieren. Dies sind Flash-Animationen / Filme, JavaScript, Plugins, Formulare .  Das können Bildergalerien sein, Produktvideos, Menüs, Reiter, Suchfelder oder auch Inhalte die eigentlich auf anderen Seiten liegen die Sie aber in Ihrer Beschreibung anzeigen.

Aber auch auf mobil-Freundlichkeit wird schon jetzt geprüft, wie Schriftgröße, variable statt feste Breite.

Ob Ihre Ebay Angebote den Anforderungen entsprechen, finden Sie hier heraus:

http://www.i-ways.net/mobile-friendly/de

Geben Sie einfach Ihren Verkäufernamen ein und starten Sie die Analyse.

Ebay Bilderpaket und Galerie Plus jetzt auch über #Magnalister verfügbar

Der Magnalister unterstützt nun auch das Ebay Bilderpaket:

  • Mehrere Bilder übergeben
  • Variantenbilder
  • XXL-Foto und Zoom-Funktion
  • Vereinfachtes Bilder-Update
  • verschlüsselte Bildübertragung

Zusätzlich unterstützt der Magnalister nun auch die Funktion „Galerie Plus“.

Die Unterstützung des eBay-Bilderpakets ist in den Tarifen Ultimate und Flat verfügbar. Die Aktivierungsgebühr in Höhe von 30,- EUR entfällt für alle Kunden, die das Feature bis zum 15.02.2016 in Ihrer eBay-Konfiguration freischalten.

#Ebay : subjektive Kundenbewertungen verlieren an Bedeutung

Ebay hat in den aktuellen Ebay Verkäufernews ein Update für den Februar 2016 angekündigt.

Darin heisst es:

Ab Februar 2016 gilt Folgendes:

  • Bewertungen von Käufern und detaillierte Verkäuferbewertungen entfallen aus der Berechnung der Mängelquote.
  • Offene Fälle zählen nicht länger als Mängel, wenn das jeweilige Problem erfolgreich mit dem Käufer geklärt wurde.
  • Die Mängelquote basiert nur noch auf zwei Kriterien:
    • Abbruch eines Kaufs durch den Verkäufer
    • Fälle, die von eBay ohne Klärung durch den Verkäufer geschlossen werden
  • Fristgemäßer Versand gilt als neues Kriterium bei der Berechnung des Servicestatus: Wenn Sie die Sendungsnummer hochladen, basiert unsere Bewertung auf diesen Daten. Sollten diese Daten nicht vorliegen, bitten wir den Käufer um Bestätigung der fristgemäßen Lieferung.

Bewertungen werden also unwichtiger, ein schneller Versand wird wichtiger. Auch im Bereich Versandgeschwindigkeit hechelt also Ebay hinter Amazon her. Wenigstens geht man in Sachen Bewertungen eigene Wege, sonst würde ich noch glauben das Ebay irgendwann eine 1:1 Kopie von Amazon ist.
Blöd natürlich für alle, die ihre Sendung als Waren- oder Büchersendung verschicken, denn diese sind nun von der Gnade des Käufers abhängig. Wie genau sich der Servicesstatus berechnet wenn die Käufer größtenteils nicht auf Ebays Anfragen, ob die Ware angekommen sei, reagieren, habe ich noch nicht verstanden.

Die Bewertungen und somit auch das Verkäuferbashing von Laien die keine Ahnung vom Produkt haben, werden aber weiterhin sichtbar sein und so manchen Interessenten vom Kauf abhalten. Auch wird es weiterhin für den Verkäufer keine Möglichkeit geben, Nichtzahler negativ zu bewerten.

Weiterhin negativ in die Mängelquote werden Kaufabbrüche von seiten des Verkäufers eingehen. Auf Wünsche des Käufers zum Abbruch daher niemals selbst abbrechen sondern immer den Käufer zum Abbruch auffordern.