Archiv der Kategorie: Geld

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Paypal steigt ins Kreditgeschäft ein

Als Zahlungsmethode im Onlinehandel oder auch für Überweisungen an Freunde ist Paypal bereits großflächig bekannt.
Jetzt plant das Unternehmen auch in Deutschland ins Kreditgeschäft einzusteigen. Dies ist jedoch nicht für Privatpersonen gedacht,  sondern richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen.

2013 hat die Paypal die Kreditvergabe für Kleinunternehmen in den USA gestartet und seitdem auf Australien und Großbritanien ausgeweitet. Das Paypal Working Capital hatte im Sommer 2016 zwei Milliarden US-Dollar an Krediten erreicht. Diese gingen an 90.000 Unternehmen.

Paypal verlangt für die Kreditvergabe keine Zinsen, sondern fordert eine einmalige Gebühr. Über Umsätze im Onlinehandel zahlen die Kreditnehmer den Kreditbetrag zurück.

Aufschläge bei Online-Zahlungen bald untersagt

Zum Jahresanfang 2018 ist es Onlinehändlern untersagt, Zusatzentgelte für Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften zu verlangen. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Ziel des Entwurfs ist es, die zweite Zahlungsdiensterichtlinie der EU umzusetzen.

Grundsätzlich werden alle Aufschläge bei allen Überweisungen und Lastschriftverfahren im SEPA-System untersagt. Auch kostendeckende Aufschläge sollen untersagt werden, wenn es sich um eine verbreitete Zahlungsmethode handelt.

Es liegen noch keine Informationen darüber vor, wie die Regelung bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal oder Paydirekt aussehen wird.

Zu den Änderungen für Online-Zahlungen, soll auch die Sicherheit weiter verbessert werden. Künftig sollen min. 2 von 3 Merkmalen (Passwort, Besitz einer Chipkarte, Fingerabdruck) zur Autorisierung einer Zahlung nötig sein. Standards  dazu sollen demnächst von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde veröffentlicht werden.

#barzahlen.de wächst weiter

Der Online-Newbie „barzahlen.de“ wächst weiter in ansehnlichem Tempo.  Inzwischen gibt es mehr als 10.000 Filialen in Deutschland, die barzahlen.de anbieten.  Im Jahr 2014 berichteten wir über den großen Deal mit der Telekom, der schlagartig alle Telekom-Shops in barzahlen-Anbieter verwandelte. Seitdem sind noch hinzugekommen: Budni, Penny und Rewe. Bereits an Bord waren real und dm.

Barzahlen existiert seit 2011 und ermöglich Endverbrauchern online einzukaufen, den Einkauf aber im nächstgelegenen Geschäft zu bezahlen. Das sorgt bei dem Endverbraucher für ein Stück Anonymität und ein sicheres Gefühl (es können keine Bankdaten ausgespäht werden).  Der Onlinekauf wird einfach zusammen mit dem Wochenend-Einkauf an der Kasse des Supermarktes bezahlt.

Vorteil für den Händler: Wenige Augenblicke später springt die Bestellung im Shop auf bezahlt, und er kann sie versenden. Es ist quasi eine Mischung aus Vorkassenzahlung und Nachnahme – nur ohne die elenden retournierten Nachnahmesendungen.
Zahlt der Kunde nicht, springt die Bestellung nach einer vorher konfigurierten Anzahl von Tagen auf „storniert“.

Wer Nachnahme anbietet, dem können wir Barzahlen.de als Alternative sehr empfehlen.

Für Endverbraucher interessant: inzwischen kann man mit Barzahlen.de auch Geld auf das eigene Konto einzahlen (oder auszahlen lassen) und sogar Reisen bezahlen – im Supermarkt.

#Shopbetreuung jetzt mit neuen Rechnungsfunktionen

Schon gesehen? Wir haben eine neue Rechnungsansicht. Und nicht nur das. Viele neue Funktionen sind hinzugekommen, von denen auch Sie als Kunde etwas haben:

  • Angebote per Knopfdruck annehmen: in jedem Angebot finden Sie ab sofort 2 Knöpfe „annehmen“ und ablehnen. Klicken genügt. Den Rest machen wir.
  • Kundengruppe und Abrechnung online einsehen: Sie kennen das vielleicht von Dropbox. Über einen sehr langen, geheimen Link können Sie (anonymisiert) sehen, wie Ihr aktueller Abrechnungsstand ist.
    Den Link erhalten Sie auf Anfrage.
  • Auf Wunsch Zusendung per Post. Prinzipiell ist es uns ab sofort möglich, alle Rechnungen automatisiert per Post zu versenden. Das mag für große Kunden interessant sein, die die Vorsteuer früher ziehen wollen. Standardmäßig versenden wir aber weiterhin umweltschonend per E-Mail.

Wie immer bei einem Umstieg kann es zu Problemen kommen, wie z.B.

  • Rechnungen, die im Spam Ordner landen
  • automatisierte Mahnungsmail obwohl Sie bereits überwiesen haben oder obwohl wir den Betrag einziehen

Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie uns gerne!

#Ebay trennt sich von #Paypal

Ein Donnerschlag am heutigen Vormittag: Ebay will Paypal vom Rest des Konzerns abspalten und an die Börse bringen!

Gleichzeitig tritt ein alter Bekannter seinen Dienst bei Paypal an. Der Bezahldienst wird in Zukunft von Dan Schulman geführt, der früher bei American Express, Sprint, Virgin Mobile etc pp gearbeitet hat.

Gerüchteweise gab es eine Einigung mit dem Großanleger Icahn, der in letzter Zeit lautstark auf den Börsengang von Paypal gedrungen hatte. Zudem ist es eine logische Konsequenz auf die Bemühungen der Konkurrenz, in den Markt des mobilen Bezahlens vorzudringen, allen voran Apple und Google.

Ziemlich wahrscheinlich wird der Börsengang Paypal guttun, denn dann hat das Mutterschiff der Firma nichts mehr zu sagen und somit können die innovativen Geister in der Paypal Programmierstube endlich wieder tätig werden.

Das Einzige, was nun in die Quere kommen könnte, wäre eine feindliche oder freundliche Übernahme durch Alibaba.  Dann würde es so richtig spannend werden, was ich nicht unbedingt positiv meine.

Mindestlohn 8,50 ab dem 1. Januar – hohe Geldbußen bei Verstoß

Zum 1. Januar 2015 kommt der Mindestlohn von 8,50 für alle Arbeitnehmer(*), es sei denn es handelt sich um tarifgebundene Arbeit oder um Arbeit auf Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes / Arbeitnehmerüberlassunggesetz. Mit anderen Worten, nahezu alle Versandhändler sollten sich darauf einstellen, das sie ihren Packern, Telefonisten, Bürokräften ab dem 1.1.2015 die 8,50 bezahlen müssen.

Bei Verstoß gibt es Geldbußen bis zu einer halben Million Euro.

 

 

 

 

*außer Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten nach Neueinstellung, Azubis und Jugendliche unter 18 Jahre ohne abgeschlossene Berufsausbildung sowie Praktika bis maximal 6 Wochen, keine Rechtsberatung sondern Hörensagen!

#Paypal: neue Angebote zum 17. Juni

Ab dem 17. Juni ändert Paypal die AGB, um neue Angebote einzuführen oder die Einführung vorzubereiten:

– Login mit Paypal
Sie kennen schon Login mit Facebook, aber nun kommt das Login mit Paypal. Ein Login – und Sie sind drin. (und andere vielleicht auch?? also, ganz ehrlich, würden Sie sich mit den Zugangsdaten Ihres Bankkontos überall einloggen wollen ?)

– Als neue Zahlungsquelle bietet Paypal für bestimmte Nutzer die Möglichkeit, erst nach Erhalt des bestellten Artikels mittels Abbuchung zu zahlen. Welche Nutzer das sind, geht aus der Paypal Mitteilung nicht hervor. Im Gegenteil, Paypal behält sich vor, das frei zu entscheiden (wo kein Kläger, da kein Richter?), Zitat:

„Wir dürfen nach eigenem freiem Ermessen bestimmen, ob Sie diese Funktionalität nutzen dürfen. Eignungskriterium ist unter anderem die Transaktionsaktivität. Nur geeignete PayPal-Konto-Inhaber haben die Möglichkeit, sich für Abbuchung nach Warenerhalt anzumelden. Diese Entscheidung muss nicht begründet werden. Die Nutzung der Zahlungsquelle Abbuchung nach Warenerhalt ist nur für Verbraucher zulässig und für private Zwecke gedacht.“

Allerdings verbietet Paypal den Händlern,

Die Autorisierung, vom PayPal-Konto eines Käufers einzuziehen, übermäßig zu nutzen

aaaaah ja..   !?!?

– Ebenso wird Zahlung auf Rechnung kommen. Dieses ist nun der zweite Anlauf von Paypal / Ebay. Im ersten war man 2012 an der Bankenaufsicht gescheitert. Auch hier schreibt Paypal wieder :

PayPal trifft die Entscheidung, ob die Zahlung mit der Zahlungsquelle PayPal Rechnung möglich ist, nach eigenem freiem Ermessen. Die Entscheidung muss nicht begründet werden.

Das mag im B2B Bereich normal sein. Im B2C Bereich kann man das bestenfalls großkotzig nennen. Mal sehen, ob Paypal damit nicht wieder einmal auf die Nase fällt.

Ebenfalls neu: Ratenzahlung.  Wie das dann über die Shops gelöst werden soll, bleibt abzuwarten. Vermutlich wird Paypal bis Weihnachten 2014 ein Update der Schnittstelle rausbringen, gemeinsam mit dem Modified Team.

 

Außerdem veröffenlicht Paypal in den AGB Änderungen – ganz unten versteckt – eine Liste von geänderten / neuen Dienstleistern,  an die Paypal Daten übermittelt. Die Liste ist lang! Unter anderem ist hier Facebook zu finden . Sehr interessant.

#Paypal jetzt mit Gesichtserkennung

Paypal geht noch einen Schritt weiter in Richtung George Orwell: die Nutzer können sich nun für das neue Bezahlmodell „Check-In“ anmelden.
Damit wird es möglich sein, seinen Kaffee, das Abendessen oder einen spontanen Einkauf schnell und einfach per Paypal zu zahlen statt in seiner Geldbörse zu wühlen.
Bei diesem Verfahren meldet der Kunde, in welchem Geschäft er gerade einkauft, der Verkäufer bekommt ein Foto des Kunden angezeigt und der Verkäufer meldet den Kaufbetrag. Der Kauf wird vom Paypalkonto abgebucht. Ein Gegencheck wie „mit dem Betrag einverstanden“ auf dem Smartphone des Kunden fehlt leider.

An dem Pilotprojekt in Berlin nehmen bisher ausgewählte Cafés, Restaurants und Bars am Rosenthaler Platz teil: Das Café Du Bonheur, die Vinothek hosskost Berlin, das Café Schoenschmecker Deli im Hotel Schoenhouse Apartments, der Sushi Store Maki, das bio-vegetarische Imbisslokal momos, der Deli Mogg & Melzer, die Nudel-Bar Noodeli, die Buchhandlung mit integriertem Café ocelot und das Café The Barn und die dazugehörige The Barn Roastery.

Paypal Check-In Ablauf
Paypal Check-In

Es war noch nie so einfach, bargeldlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Mit ‚Check-In‘ können Händler ihren Kunden ein noch persönlicheres Einkaufserlebnis bieten und niemand muss mehr von Bargeld abhängig sein“, erklärt Arnulf Keese, Geschäftsführer von PayPal Deutschland.´

Laut einer Umfrage von PayPal im Mai 2013 möchten 9 von 10 Deutschen gerne mobil mit dem Smartphone zahlen und ihre Geldbörse zu Hause lassen. „Der Kunde ist bereit für die bargeldlose Zukunft. Mit ‚Check-In‘ bieten wir genau die Lösung, die ihm einen echten Mehrwert bietet“, so Keese.

IT Rechts Kanzlei rüttelt am Modified Shop

Die IT Rechts Kanzlei warnt – warum, habe ich nicht ganz verstanden – davor, in der Kaufabwicklung eine Checkbox zu benutzen mit dem Satz „Ich akzeptiere die allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen“

Am Besten sei es, dieses komplett zu entfernen und nur durch einen Hinweis auf die AGB und Widerrufsbelehrung zu ersetzen, oder notfalls den o.g. Satz zu ersetzen mit „Bitte beachten Sie unsere AGB sowie unsere Widerrufsbelehrung.“.

Ich persönlich denke aber, wenn man das macht,  muss man auch in der german.php die ERROR_CONDITIONS_NOT_ACCEPTED  ändern, beispielsweise in

define('ERROR_CONDITIONS_NOT_ACCEPTED', '* Sofern Sie sich mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht einverstanden erklären,\n
 können wir Ihre Bestellung bedauerlicherweise nicht entgegennehmen!\n\n');

Wer Fragen dazu hat, wendet sich am Besten direkt an die IT Rechts Kanzlei. Für geringes Geld bekommt man regelmäßig die neuesten Infos und kann sie gleich im Shop übernehmen.  Bei den ersten Kunden haben wir das schon umgesetzt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.