Archiv der Kategorie: Suchmaschinenoptimierung

Besseres #SEO durch Keywords in Google Analytics

Seit 2011 liefert Google keine Suchbegriffe mehr an Shopbetreiber und Analytiker aus – d.h. man sieht, wie viele Besucher man hat, aber nicht, mit welchem Suchbegriff sie auf die Seite gekommen sind.
Shopbetreiber die einen Google Analyse Code auf ihrer Seite haben, sehen in ihrer Auswertung nur noch „not provided“ statt Suchbegriffe.

In Wirklichkeit kann Google das weiterhin messen, man sieht es wenn man Google Ad Words benutzt – dort stehen alle Suchbegriffe, die die Leute benutzt haben. Nur für Zugriffe ohne Ad Words wurden diese entfernt. Die Vermutung liegt nahe, das Google damit die Leute zu Ad Words zwingen will.

Nun gibt es eine Lösung, die die Suchbegriffe auch für Besuche die NICHT über Ad Words kamen, zurückbringt: Keyword Hero. 

Keyword Hero liest Daten aus:

  • aus SEO Tools wie zB Sistrix
  • aus Browser-Add Ons
  • aus Google Trends
  • aus Google Search Konsole
  • aus Google Analytics
  • aus Bing

Mittels künstlicher Intelligenz werden 50-60% der Fälle mit absoluter Sicherheit „gematcht“, der Rest wird nach Wahrscheinlichkeit berechnet.

Laut Keyword Hero werden auf diese Weise Suchbegriffe mit 85-90%iger Korrektheit dargestellt – also nicht ganz wie früher, als man es noch direkt von Google bekam, aber wesentlich besser als nichts.

Die Preise von Keyword Hero hängen davon ab, wie genau bzw wie viel Daten man möchte. Ich behaupte mal, für die meisten Händler dürfte es reichen, die 25 wichtigsten URLS ihres Shops, auf denen die Kunden aufschlagen, zu überwachen und sich die Keywords dafür anzeigen zu lassen.  Diese Version ist kostenlos!

Weitere Versionen wären 250 URLS für derzeit 9 Dollar im Monat, oder 1000 URLS für 29 Dollar im Monat.

Ladezeit kostet jeden Tag Geld

Eine langsame Internetseite mit zu langer Ladezeit kostet den Händler jeden Tag bares Geld. Das hat Google nun durch eine tiefgreifende Untersuchung bewiesen.

10 Sekunden Ladezeit  – das sind 7 zu viel

70% der analysierten Seiten haben 7 Sekunden benötigt um den oberen Teil zu laden und 10 Sekunden um komplett zu laden.

Getestet wurden 900.000 Ad Words Anzeigen und deren Verlinkung für Smartphones.  Das traurige Ergebnis: die Mehrheit der mobilen Seiten ist zu langsam und mit zu vielen Elementen aufgebläht.

Künstliche Intelligenz weist Zusammenhang zu Kaufabbrüchen nach

Google lies daraufhin eine künstliche Intelligenz über die Daten laufen, die Kaufabbrüche, Geschwindkeit der Seite und Menge der Daten auf der Seite miteinander verknüpfte.

Ladezeit und Abbrüche in Zahlen:

Wenn eine Seite statt 1 Sekunde 3 Sekunden braucht um zu laden, steigt die Anzahl der Kaufabrüche um 32%
Benötigt sie 5 Sekunden, steigen die Kaufabbrüche um 90%
Sind es  6 Sekunden, steigen sie um 106%
Und bei 10 Sekunden Ladezeit, steigen sie um 123%

Egal wie, schneller ist besser und weniger ist mehr!

Auch die Datenmenge spielt eine Rolle

Noch ein Beispiel für enormes Verbesserungspotential:
70% der Seiten lieferten eine Datenmenge über 1MB aus,
36% über 2MB und 12% über 4 MB.
Das ist sehr viel: vorausgesetzt der Betrachter lädt die Seite mit dem Mobilstandard 3G, dann benötigen 1,49MB sieben Sekunden zum Laden.
Negativer Rekord war ein Startseitenbild mit 16 MB.

Bilder komprimieren hilft

30% der Seiten könnten mehr als 0,25 MB alleine auf der Startseite sparen, würden sie ihre Bilder komprimieren. Das sind immerhin 2 Sekunden Geschwindkeitszuwachs.

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Spezialregeln für Shops

Shopbetreiber sollten wissen, das die ideale, schnelle Internetseite eine einfache html Seite ohne Bilder und Effekten ist.
Ein Shop arbeitet nun mal aber mit Programmierungen wie „Java Script“, daran führt kein Weg vorbei. Insofern ist es eher schwierig, bei einem Shop 100 Punkte zu erreichen. Wer jedoch ein „rotes Ergebnis“ bekommt, weiß das er handeln muss.

Google: Mobile First-Indexierung

Google hat mit der Umstellung auf einen Mobile First-Index begonnen. Ein Index also, geprägt durch mobile Websites.
Ausschlaggebend dafür ist, dass die Google-Suche vor allem auf Mobilgeräten verwendet wird, die Relevanz einer Webseite jedoch bisher noch anhand der Desktop-Version ermittelt wurde.

Derzeit werden Tests durchgeführt und künftig wird es nur einen Suchindex aus Websites und Apps geben.  Die Algorithmen werden dann vor allem auf die mobile Version einer Website zurückgreifen um das Ranking einer Seite zu ermitteln.
Das Sucherlebnis, so Google, soll trotzdem weiterhin „großartig“ bleiben.

Das Unternehmen erklärt weiterhin, die Umstellung werde mit Bedacht und Vorsicht durchgeführt. Alle Tests werden vorerst im kleinen Rahmen vorgenommen und die endgültige Umstellung soll erst dann stattfinden,  wenn alle Einschränkungen bei den Nutzererfahrungen ausgeschlossen sind.

Wie Sie sich am besten auf die Umstellung vorbereiten:

Als Besitzer einer responsiven Website oder eine Website mit dynamischer Bereitstellung, bei denen die Hauptinhalte der Desktop Version und der mobilen Version identisch sind,  werden Sie höchstwahrscheinlich keine Änderungen vornehmen müssen.

Wenn sich in Ihrer Website-Konfiguration jedoch die Inhalte der Desktop Version von den Inhalten der mobilen Version unterscheiden, sollten Änderungen vorgenommen werden. Beide Versionen sollten ein strukturiertes Markup bekommen und gleichwertig sein. Fügen Sie kein umfangreiches Markup mit Informationen hinzu, die für das Dokument nicht relevant sind.

Anden kanonischen Links sind keine Änderungen notwendig.

Ist Ihre Seite in der Search Console bestätigt, so sollten Sie auch die mobile Version hinzufügen und bestätigen.

Eine reine Desktop-Website wird weiterhin normal indexiert, auch wenn sie durch einen mobiles Gerät aufgerufen wird.

Wenn Sie planen, eine mobile Version zu erstellen, erstellen Sie diese vollständig und fehlerfrei.

Warum Mega Menüs doof sind

Mega Menü? Nein, die Rede ist nicht von Burgern, sondern – natürlich – von Internetshops.

Mega Menüs sind Menüs, die von oben her aufklappen und auf einen Schlag die komplette Navigation anzeigen.  Ein (Ironie an) HÜBSCHES Beispiel (Ironie aus) ist Otto.de

Klar, Otto hat wahnsinnig viele Kategorien. Erstens hat man auf diese Weise alle Kategorien untergebracht und zweitens vermute ich das der Webdesigner denen gesagt hat, das jetzt alle Websites auf die volle Breite gehen – das sei „State of the Art“ – chic eben. Kategorieboxen auf der linken Seite? phhh, doof.

Dazu sollte man wissen, das die Ansprüche und Wünsche von Designern und Suchmaschinenoptimierern häufiger aufeinanderprallen. Die Designer möchten große, bunte, hochauflösende Fotos, die Optimierer kriegen einen Anfall wenn sie die Ladezeiten der Bilder sehen.

So auch hier. Das Problem bei „Mega Dropdown Menüs“ ist nämlich, das die Suchmaschine hier alle Kategorien auf einmal sieht. Wer sich die Mühe macht, einmal shopbetreuung.com im Quellcode anzugucken (rechte Maustaste – Quellcode), der wird hier nur die Hauptkategorien im Quellcode finden. Wer dasselbe bei Otto macht, sieht ALLE Kategorien.  Jeder Kategorie ist ein „ausgehender Link“.  Noch dazu fragt sich jede Suchmaschine: Um was gehts hier eigentlich?  Das Thema jeder einzelnen Unterseite wird durch diese Vielzahl an Links verwässert und unklar.

Gegenbeispiel: Apple. Die Seite von Apple ist klar und hat wenige Hauptkategorien, die sich erst bei Klick aufgliedern. Iphone -klick –  Iphone 6 – klick – iphone6 plus – klick – space grau.
Suchmaschinen lieben Klarheit und Struktur. Bei jeder Unterseite von Apple ist klar worum es geht („iPhone 6 Plus 64GB Space Grau“).

Also: wer sich ein „schickes“ Mega Dropdown Menü programmieren lässt, der sollte einen gewichtigen Grund in Form vieler hundert Kategorien haben, das es nicht mehr anders geht. Und: derjenige muss bereits sein, für diesen Chic ein wenig Suchmaschinenpräsenz einzubüßen.
Hey, wer so bekannt ist wie Otto, kann sich das leisten 😉

mobiles Google Ranking #21.April : zu spät, um den Absturz zu verhindern

Eine eigene mobile Suchmaschine hat Google ja schon etwas länger, und die Gerüchte, das diese einen eigenen Algorithmus bekommen wird, ebenfalls. Spätestens seit 2014 Google den Hinweis „für Mobilgeräte optimiert“ in die Suchergebnisse mit eingeblendet hat, hätten die Alarmglocken schrillen sollen. Am 26. Februar kündigte Google dann offiziell den neuen Algorithmus an, mit Einführungstermin 21. April 2015.

Nun ist es ja aber nicht so, das Google mal eben alle Internetseiten neu crawlt. Es wird nur der Algorithmus umgestellt. Das bedeutet, die Suchergebnisse werden anders bewertet als vorher. Die Suchergebnisse selbst können aber schon Tage und schlimmstenfalls Wochen alt sein. Und nun kommen wir zu dem Kasus Knacktus: wer jetzt erst anfängt, sich Gedanken um ein mobiles Template zu machen und sich einen Webdesigner sucht, der ihm das am 20. April noch schnell einbaut, der denkt vom falschen Ende her – und er ist schlicht zu spät. Die Chance, das Google noch vor dem 21. April die Website crawlt, sinkt derzeit stündlich.

Fazit: wer sich jetzt erst um eine mobile Lösung kümmert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem erstmal abstürzen. Eine mobile Lösung wird dann erst beim nächsten Crawl berücksichtigt. Ob damit „alles wieder gut“ wird, sei mal dahingestellt.

Übrigens: auch dieses Jahr ist Weihnachten am 24. Dezember. Man könnte sich schon im Oktober Gedanken um das weihnachtliche Design und den Adventskalender machen….

Nun offiziell: Google möchte Zugriff auf Bilder etc

Was im Hintergrund bereits als Gerücht geisterte, ist nun offiziell. Google hat heute mitgeteilt, das es eine neue Richtlinie gibt, nach der man dem GoogleBot Zugriff auf Bilder, JavaScript Dateien und CSS geben soll, damit die Website korrekt indexiert wird. Ein Blocken dieser Dateien führt unmittelbar zu schlechterem Ranking.

Problem ist / war, der Modified Shop blockt das Crawlen diese Dateien standardmäßig.

Da wir das bereits wussten haben wir das bei allen unseren Stammkunden schon vor Wochen geändert ^^

Sie können das bei sich kontrollieren / ändern: in der Datei robots.txt muss die Zeile „Disallow: /templates/“ raus.

 

#SEO: Häufiger Sortimentswechsel braucht eine gut durchdachte SEO-Strategie

SEO spielt für alle internetpräsenten Unternehmen eine Rolle. Dabei werden Onlineshops vor andere Herausforderungen gestellt als beispielsweise Produktionsfirmen. Besonders bei einem häufigen Sortimentswechsel im Shop bedarf es einer gut durchdachten SEO-Strategie. Den Produkt- und Rubrikenseiten fällt in dem Zusammenhang ein wichtiger Part zu. Das fand jetzt die Online-Marketing-Agentur Bloofusion heraus. Zugleich gibt die Agentur hilfreiche Tipps, wie die Struktur der Webseite optimal auf die Anforderungen von Suchmaschinen ausgerichtet wird.

Im Vorfeld wählte die Marketing-Agentur zehn Webshops mit dem Schwerpunkt Mode aus und ermittelte mit Hilfe eines Tools die Top-10-Rankings der jeweiligen Internetseite. Anschließend erfolgte eine Unterteilung in „Startseite“, „Rubrikenseite“ und „Produktseite“. Daraus ergab sich die Antwort auf die Frage, welche Seitenarten den Shops die höchste Suchmaschinenreichweite bringt. Die gewonnenen Erkenntnisse fasste die Agentur in einer Maßnahmenliste zusammen:

Auf der Startseite sollten zusätzlich zum eigenen Brand drei bis fünf relevante Oberbegriffe vermerkt sein.
Das Vorhandensein vieler wichtiger Rubrikenseiten, die auf sinnvolle Suchbegriffe abzielen, empfiehlt sich. Dafür bietet sich eine Unterteilung in Zielgruppen und darauf aufbauend eine zwei- oder dreistufige Rubrikenzuordnung an.
Abbildungen von Marken sorgen für eine bessere Strukturierung der Rubriken. Nicht nur für jede Marke, sondern auch für die Verbindung von Rubrik und Marke sollte in dem Falle eine Seite entwickelt werden.
Produktseiten sind der ideale Platz für spezifische Suchbegriffe, für die die Rubrikseiten weniger lohnenswert sind. Die Produktnamen sollten aussagekräftig beziehungsweise sinnvoll und auf die jeweiligen Suchbegriffe abgestimmt sein.
Eine gute Rubrikenstruktur zahlt sich ebenfalls bei einem regelmäßigen Sortimentswechsel aus. Dafür werden häufig die alten Produktseiten gelöscht, um für neue Platz zu schaffen. Für die Suchmaschinenoptimierung ist ein solches Vorgehen äußerst nachteilig, da die neuen Seiten sich erst wieder im Ranking hocharbeiten müssen.

#Suchmaschinenoptimierung 2014: Das sind die Trends

Bei den Suchmaschinen gibt Google den Ton an. Mit regelmäßigen Updates sorgt der Dienst dafür, dass sich die Anforderungen für eine gute Platzierung einer Webseite ständig verändern. Die wichtigste Aufgabe aller Betreiber einer solchen ist daran anschließend die Prüfung und eventuelle Optimierung. Nur auf diese Weise wird eine hohe Platzierung bei Google erreicht und auf Dauer gehalten. Im Folgenden eine Fünf-Punkte-Liste, auf was es in Zukunft für ein gutes Ranking bei Google ankommt:

  1. Der Inhalt der Seite

Gute Texte in einer großen Vielfalt gewinnen weiter an Bedeutung. Google geht von einer unterschiedlichen Informationsaufnahme der verschiedenen Nutzertypen aus. Auch werden die Sinnesorgane nicht gleich angesprochen. Deshalb sollten Informationen in mehreren Varianten vorhanden sein.

  1. Bei viel Inhalt optimale Aufbereitung erforderlich

Viel Inhalt birgt die Gefahr der Unübersichtlichkeit, eine optimale Aufbereitung des Inhalts ist unabdingbar. Dazu gehören etwa eine klare Strukturierung der Texte mit Absätzen und Überschriften, eine einfache Navigation, Verwendung von Multimedia und Barrierefreiheit.

  1. Webseite für mobile Geräte optimieren

Die Nutzung mobiler Endgeräte für die Informationssuche hat ihren Höchststand noch lange nicht erreicht und wird weiter zunehmen. Suchmaschinenbetreiber wie Google werden demzufolge vermehrt auf das Thema „Optimierung für mobile Geräte“ wertlegen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, sich einen Vorsprung diesbezüglich zu verschaffen.

  1. Verlinkungen zu Social Medias

Verlinkungen, die ihren Ursprung in den Social Medias wie Twitter und Facebook haben, werden trotz Dementi von Google einen Einfluss auf die Platzierung in den Suchmaschinen haben.

  1. Aufbau von Links

Wie ein Link oder eine URL aufgebaut ist, wird künftig weiterhin wichtig sein. Gekaufte Links verlieren an Bedeutung, sollten sie nicht sinnvoll in die Seite eingefügt sein. Links müssen echte Klicks generieren, eine fortlaufende Beschäftigung mit dem Thema ist somit empfehlenswert.

#SEO für Modified: sinnvolle Alt Texte für jedes Produktbild vergeben

Ja, es ist viel Arbeit: Suchmaschinenoptimierung. Aber es lohnt sich, und das Meiste kann jeder Händler selbst machen – ohne teure Agenturen.

Das beginnt mit einer sinnvollen Domain, sinnvollen Kategorien, sinnvollen Produktnamen und ausführlichen (eigenen) Produktbeschreibungen,
und endet …. ja, quasi nie.

Eine weitere Schraube an der man nun genüsslich drehen kann, sind die ALT Texte der Produktbilder.
Diese werden angezeigt wenn man mit der Maus über ein Bild fährt oder mit dem Screenreader einer sehbehinderten Person den Shop abtastet.
Auch für Google sind diese Informationen interessant.
Modified aber vergibt für jedes Produktbild einfach nur den Produktnamen. Hat ein Produkt also 8 Bilder, steht hier acht mal derselbe Text.
Weder optimal noch behindertengerecht!

Daher gibt es nun ein Modul mit dem man für jedes Bild ein Eingabefeld erhält, in dem man einen eigenen Text hinterlegen kann.
Dieser sollte sowohl sinnvoll sein – also Sehbehinderten einen Mehrwert bieten – als auch wertvolle Keywords enthalten.

Das Modul „ALT Texte für Produktbilder vergeben“ finden Sie hier.