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#Apple setzt künftig bei iTunes und App Stores auf neuen Affiliatepartner

Apple stellt Betreibern einer Webseite ein Affiliateprogramm zur Verfügung, mit welchem sie Provisionen durch Links auf Inhalte und Apps verdienen können. Ab dem 31. März 2014 wird der Partner für dieses Programm nicht mehr TradeDoubler (TD), sondern Performance Horizon Group (PHG) heißen. Auf der deutschsprachigen Homepage von Apple wurde bereits ein entsprechender Hinweis veröffentlicht.

Mit dem Wechsel des Affiliatepartners gehen für den Nutzer des Dienstes einige Änderungen einher. Sie gelten für Webseiten in Europa und Südamerika, die ab dem oben genannten Stichtag mit PHG laufen werden. Zur Nutzung des Affiliateprogramms ist eine Anmeldung bei PHG erforderlich. Das dafür erforderliche Formular finden Webseitenbetreiber auf apple.com. Damit keine Unterbrechung der Provisionszahlungen erfolgt, bittet Apple um die rechtzeitige Einrichtung des neuen Affiliate-Accounts im Netzwerk von PHG. Zeitgleich sollten alle Affiliate-Links von TradeDoubler auf die neue Linkstruktur aktualisiert werden.

Am Affiliateprogramm können die verschiedensten Websites und Blogs teilnehmen, lediglich Profile aus sozialen Netzwerken sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Umsatzprovision in Höhe von nunmehr sieben Prozent gibt es für den Verkauf von Inhalten bei iTunes, im iBooks-Laden sowie den beiden App Stores für OSX und iOS. Die Berechnung erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Für den Apple Online Store hält das Unternehmen ähnliche Programme bereit.

Im August letzten Jahres hatte Apple angekündigt, dass man weiterhin mit TradeDoubler in Südamerika und Europa zusammenarbeiten wolle. Für PHG waren unter anderem die USA, Australien, Russland, die Türkei, der Nahe Osten und Afrika als Einsatzgebiet vorgesehen, während LinkShare komplett aus dem Angebot genommen werden sollte. Dieser Partner war bisher für die USA, Kanada, Mexiko und Japan zuständig. Warum nun eine andere Entscheidung getroffen wurde, ist nicht bekannt.

Apps bei Facebook durch das neue App Center

Apps sind nach dem iPhone von Apple mittlerweile in aller Munde und so manch einer wird diesen Begriff sicherlich schon sehr häufig genannt oder gehört haben. Auch Facebook bekommt nun einen eigenen Appstore, in dem dann die verschiedenen Apps direkt abgerufen und bezogen werden können. Mit dem App Center soll es bei Facebook nun eine zentrale Anlaufstelle für Anwendungen geben und die Suche sehr stark vereinfachen. So sollen natürlich auch kostenpflichtige Apps entsprechend besser gefunden werden und dessen Verbreitung noch weiter vorangetrieben werden. Dabei soll das App Center vor allem den Entwicklern helfen, ihre Anwendungen den Nutzern sehr viel leichter und vor allem auch schneller zur Verfügung zu stellen und dann auch bekannt zu machen. Das App Center kann dabei wahlweise mit dem Webbrowser oder mit den iOS oder Android Apps direkt besucht werden. Das App Center ist bislang noch nicht gestartet, wird aber in den kommenden Wochen gestartet, da es im offiziellen Facebook Blog schon angekündigt wurde.

Push Email Service muss in Deutschland durch Apple abgeschaltet werden

Die bekannte Auseinandersetzung zwischen Apple und Motorola Mobility hat erneut starke Auswirkungen auf die Nutzer hier in Deutschland, denn Apple muss nun den Push Service für die E-Mail Dienste von iCloud und MobileMe deaktivieren. Die Apple Kunden können zwar weiterhin die Emails empfangen, allerdings werden sie über diese Services nicht mehr automatisch über neue Nachrichten informiert und müssen so jeweils erst die Software starten und dann den Abruf der Mails durchführen. Der Push Mail Service bei Desktop Computern und Mobilrechnern sowie auch im Internet ist nicht davon betroffen und kann weiterhin genutzt werden. Der Grund für diese Abschaltung ist eine Patentklage von Motorola Mobility, wobei hier das Landgericht Mannheim Anfang Februar entschieden hatte, dass Apple mit den zuvor genannten Diensten gegen ein Patent von Motorola Mobility verstößt. Apple selbst wird gegen das Urteil in Berufung gehen, allerdings stehen bis zu einer Entscheidung zunächst einmal die zuvor genannten Dienste nicht mehr zur Verfügung, was für die Nutzer natürlich ärgerlich ist.

Apple besser als Android im Weihnachtsgeschäft

Im vergangenen Weihnachtsgeschäft haben die meisten Kunden eher zu Apple Produkten gegriffen als zu Android Produkten. Somit sind über die Feiertage sehr viel mehr iPhones und iPads verwendet worden, als Geräte mit Android Software. Dies ist natürlich auch für Shopbetreiber eine wichtige Entwicklung, denn gerade in den kommenden Jahren wird der mobile Internetbereich noch stärker wachsen und damit müssen auch die Shops mehr auf solche mobilen Geräte zugeschnitten werden und beispielsweise Apps produziert werden. Das Marktforschungsinstitut Flurry Analytics gibt hierbei beispielsweise an, dass am 25. Dezember 2011 6,8 Millionen neue Geräte mit Android oder dem iOS aktiviert wurden. Am Heiligabend hatte Google eine Freischaltung von 3,7 Millionen Android Geräten vorgenommen. Die offiziellen Verkaufszahlen der Tablet PCs und Smartphones mit Apples Betriebssystem iOS liegen bislang noch nicht vor. Diese dürften aber deutlich über den Zahlen von Android liegen und damit sehr interessant für die kommenden Entwicklungen sein. Zum Vergleich – an normalen Tagen verzeichnet Google ca. 700.000 Aktivierungen.

Das Jahr 2011 – voll von Patentklagen

Im Jahr 2011 gab es sehr viele Patentrechtsverletzungen, mit denen ordentlich geklagt wurde. Vor allem die Smartphone und Tablet PC Hersteller haben sich hier sehr harte Gefechte geliefert, was teilweise sogar in Verkaufsverboten und Verkaufsstopps geendet hat. So klagte Apple beispielsweise gegen Samsung und HTC und Oracle forderte ein paar Millionen vom Weltkonzern Google. Selbst Microsoft musste 290 Millionen Dollar an einen kleinen Softwarehersteller aus Kanada bezahlen. Insgesamt also ein Jahr voller Klagen, wobei hier noch kein Ende in Sicht ist und es auch im Jahr 2012 sicherlich wieder zu sehr vielen Sammelklagen und Patentverletzungen kommen wird. Der Konkurrenzkampf wird gerade im Tablet PC und Smartphone Markt immer härter und so sehen die Hersteller hierbei oftmals nur eine Chance, um dem Ganzen etwas Herr zu werden. In den kommenden Monaten des Jahres 2012 wird hier sicherlich auch wieder einiges passieren, da viele Neuerungen und technische Updates bei Smartphones und Tablet PCs anstehen. Forscher erwarten für das Jahr 2012 einen weiteren Anstieg des Booms um Tablet PCs und Smartphones.

iPhone 5 – Angeblich Prototyp im Sommer 2011 getestet

Die Gerüchteküche um das neueste iPhone ist ja noch immer nicht abgekühlt und so stößt man unweigerlich immer wieder auf interessante Neuigkeiten, die das neue iPhone betreffen sollen. Einige wollen hierbei tatsächlich einen entsprechenden Prototypen gesehen haben und geben ebenfalls die Gründe dafür bekannt, weshalb sich Apple zunächst für ein iPhone 4S entschieden hat. So will der angebliche Informant der News Website Business Insider das iPhone 5 2 Wochen lang selbst getestet haben. Hier hatte Apple wohl auch noch vor, das neueste Gerät im Herbst diesen Jahres vorzustellen und so der Öffentlichkeit das lang ersehnte iPhone 5 zu präsentieren. Das neueste iPhone5 soll dabei ein 4 Zoll Display besessen haben und ein dünneres Gehäuse sowie eine Aluminium Rückseite gehabt haben. Der Insider kann jedoch auch keine genauen Details nennen, wieso sich dann doch gegen das neue iPhone entschieden wurde. Gerüchteweise soll der verstorbene Steve Jobs hier das 4 Zoll Display kritisiert haben, weshalb die neueste Generation zunächst nicht veröffentlicht wurde.

Siegeszug von Samsung – Samsung verdrängt das iPhone

Die vielen Smartphones, die mittlerweile auf dem Markt erhältlich sind, sind natürlich auch in heftiger Konkurrenz gegeneinander und haben so auch enorme Wachstumsprobleme, wenn nahezu täglich neue Konkurrenz auftaucht. Das neue Samsung Galaxy Nexus macht beispielsweise dem neuesten Apple Ableger das Leben sehr schwer, denn die Verkaufszahlen können sich doch sehr stark sehen lassen. Samsung setzt nach offiziellen Zahlen im dritten Quartal 2011 28 Millionen Android Handys ab, während Apple nur auf knapp 20 Millionen Käufe gekommen ist. Der Absatz der iPhones ging zudem laut offiziellen Zahlen im Zeitraum vom Juli bis September um insgesamt 16 Prozent zurück. Die Zahlen von Samsung sind dagegen schon fast furchteinflößend, wenn man die Zahlen mit dem letzten Jahr vergleicht. So sind im Vergleichszeitraum 2010 ca. 7 Millionen Geräte verkauft worden. In diesem Jahreszeitraum sind es insgesamt schon 28 Millionen Stück gewesen. Apple fährt allerdings ganz andere Margen ein, was sich auch in den Verkaufspreisen der Apple Produkte ganz klar erkennen lässt. Android Nutzer können jedoch auch über deutlich höhere App Downloads stolz sein, denn diese Statistik wurde ebenfalls in der vergangenen Woche bekannt gegeben.

Mythos von Apple sorgt für gute Umsätze

So traurig es auch klingen mag, aber so wahr ist es doch. Der Tod des legendären Steve Jobs bringt für Apple selbst noch einmal richtig viel Geld in die Kassen. Dies ist hauptsächlich auf die Kunden zurückzuführen, die durch die Produktbestellungen eine Geste an Steve Jobs richten wollen. Das neueste iPhone 4S hat schon längst die Vorbestellungen des Vorgängermodells übertroffen und das dürfte sicherlich auch mit der Nachricht des Todes von Steve Jobs zusammenhängen. Es ist auch davon auszugehen, dass sich die iPads, iMacs und iPods in den kommenden Monaten sehr gut verkaufen werden. Wenn es auch makaber klingen mag, so ist es doch sehr gut nachzuvollziehen, dass viele Kunden gerade das iPhone 4S sehr stark herbeiwünschen, da es das letzte Gerät gewesen ist, was zu Lebzeiten von Steve Jobs vorgestellt wurde. So kann man sich mit einem Kauf dieses Gerätes noch einmal an einen sehr tollen Mann erinnern, der sehr viel erreicht hat und die Welt sprichwörtlich verändert hat.

eBay, Google und Co. von Microsoft-Gründer verklagt

Paul Allen gehört zu den reichsten Männern weltweit und will jetzt zahlreiche Internet-Unternehmen verklagen. Hier gehören unter anderem Google, eBay, Apple und YouTube dazu. Auß0erdem stehen auf der Liste auch Unternehmen, die in Deutschland nicht sehr bekannt sind, wie beispielsweise Netfix oder Office Depot.

Der Grund für die Klage sollen Patentrechtsverletzungen sein. Die Firma Interval License verfügt über einige Softwarepatente, die wichtige Funktionen für die Suche und auch E-Commerce beschreiben. Besitzer dieses Unternehmens ist Paul Allen. Google, Ebay und Co. haben die Vorwürfe in einer Stellungnahme abgestritten und gleichzeitig auch angekündigt, dass sie sich selbstverständlich verteidigen werden. Alle auf der Liste stehenden Unternehmen sollen gegen vier der Patente verstoßen haben. Die Patente, um die es hier geht, werden sehr allgemein gehalten, so soll es beispielsweise um eine Idee, dass PC-Nutzer über Neuigkeiten informiert werden, wenn diese interessant sein könnten. Bei den anderen Patenten geht es beispielsweise um „Browser zum navigieren in Datenbeständen“ oder das Einblenden der Zusatzinformationen am Rand des Bildschirms.

Eine Schadensumme wird nicht genannt und das Unternehmen, dem diese Patente gehören, gibt es auch nicht mehr. Ob Allen mit der Klage wirklich durch kommt, ist fraglich, denn einige dieser Dinge sind in der heutigen zeit Standard im Internet.

Händler müssen sich ein IPhone anschaffen

Da wird sich Apple freuen: Das Oberlandesgericht Hamm hat nun beschlossen, das jeder Händler für die Darstellung seiner Angebote auf mobilen Plattformen haftet.
Wer also seine Seite nicht derart gestaltet, das Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung etc auch in IPhones und Co perfekt dargestellt werden, kann dafür kostenpflichtig abgemahnt werden.

ZITAT aus der Urteilsbegründung:

Wird ein auf einer Handelsplattform eingestelltes Angebot vom Betreiber der Plattform automatisch für den Abruf durch mobile Endgeräte optimiert und kommt es beim mobilen Abruf dazu, dass Pflichtangaben wie das Bestehen des Widerrufsrechts oder die Anbieterkennzeichnung nicht mehr angezeigt werden, so haftet der Anbieter des Angebots wettbewerbsrechtlich, ohne dass es seinerseits auf ein eigenes Verschulden ankäme.
Ein unlautere Zuwiderhandlung setzt nämlich allein ein objektiv rechtswidriges Verhalten voraus. Das ist hier das Anbieten von Ware an Endverbraucher ohne Erteilung der erforderlichen Informationen. Auf die Kenntnis der die Unlauterkeit begründenden Umstände wie die Art der Darstellung komm es nicht (mehr) an.
Die Haftung kann somit schon aus dem eigenen Handeln nämlich der Einstellung der Angebote bei F hergeleitet werden.“

OLG Hamm (Urteil v. 20.05.2010 – I-4 U 225/09)

Prüfen kann man seine Angebote allerdings nur, wenn man sich ein derartiges „mobiles Endgerät“ anschafft.
Mit anderen Worten, jeder Versandhändler darf nun losrennen und sich ein IPhone kaufen.
Steve Jobs wird sich die Hände reiben.