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#E-Commerce: Deutsche Post profitiert vom anhaltenden Boom

Vom E-Commmerce-Boom profitieren nicht nur die Onlinehändler, sondern ebenfalls die Logistikunternehmen. Sie können sich über gut gefüllte Auftragsbücher freuen und das wird in der Zukunft voraussichtlich erst einmal so bleiben. Die Deutsche Post DHL gab bereits das Ziel aus, den Unternehmensgewinn bis zum Jahre 2020 um durchschnittlich acht Prozent jährlich zu steigern. Dazu stellte das Unternehmen seine neue „Strategie 2020“ vor. Verglichen mit 2013 wäre zum Erreichen des Ziels eine Steigerung von rund 2,9 Milliarden auf etwa fünf Milliarden Euro notwendig. Dafür setzt der Konzern fest auf die Hilfe des E-Commerce.

Die Pläne sehen ferner vor, den operativen Gewinn im Brief-Bereich, der den Versand von Paketen umfasst, um zirka drei Prozent pro Jahr in die Höhe zu treiben. Die zunehmende Bedeutung des Paketgeschäfts stimmt das Unternehmen zuversichtlich, und zwar in der Weise, dass sogar eine internationale Expansion in dem Segment angestrebt wird. Damit möchte man auch außerhalb Deutschlands am großen E-Commerce-Geschäft teilhaben. Weiterhin ist ein Ausbau des Logistikgeschäfts in den Schwellenländern geplant. Vorstandschef Frank Appel lässt keinen Zweifel an den ehrgeizigen Plänen der Deutschen Post. Man habe den Anspruch, bis zum Jahre 2020 einerseits global die Nummer Eins der Logistik zu werden, andererseits möchte man die Maßstäbe der Branche definieren.

Der „Strategie 2020“ liegt die „Strategie 2015“ zugrunde. Sie beinhaltete unter anderem Vorgaben zur Stabilisierung des Brief-Bereichs, der vom weitreichenden Strukturwandel betroffen war. Das enorme Wachstum des Onlinehandels stellt hohe Ansprüche an die Logistik. So zeichnet sich beispielsweise eine Trendwende bei den im Internet verkauften Waren ab. Während in der Gegenwart vornehmlich Kleidung, Bücher und Unterhaltungsprodukte online gekauft werden, kommen in absehbarer Zeit vermehrt Lebensmittel hinzu, die neue Verpackungskonzepte erfordern.

#E-Commerce und Enterprise Ressource Planning: So sieht die Zukunft aus

Durch Enterprise Ressource Planning (ERP) und E-Commerce ergaben sich enorme Veränderungen bei der Softwareentwicklung im kaufmännischen Bereich. Mittlerweile sind ERP und E-Commerce in einem Großteil der Unternehmen unverzichtbar. Bei einer solch wichtigen Rolle erscheint es nur logisch, dass sich die Frage ergibt: Wie wird die Zukunft in diesen Bereichen aussehen und auf was wird es ankommen?

Die, die es wissen müssen und eine passende Antwort parat haben sollten, sind Web-Agenturen. Täglich haben sie mit ERP und E-Commerce zu tun, beraten Kunden zum Thema Adwords, SEO oder Conversion-Rate-Optimierung und unterstützen sie bei der Gestaltung ihrer Webseiten und Onlineshops. So jedenfalls sieht das aktuelle Tätigkeitsfeld der Agenturen aus. Für die Zukunft allerdings deutet sich ein Wandel an. Dann wird derjenige im Vorteil sein, der auf ein ganzheitliches Konzept setzt. Konkret bedeutet dies, dass betriebswirtschaftliches Know-how, ERP und E-Commerce Hand in Hand gehen. Wer sich in den beiden Bereichen auskennt und zudem über umfangreiche Kenntnisse zur kaufmännischen Betriebsorganisation verfügt, befindet sich auf der Gewinnerstraße.

Die einzelnen Schwerpunkte unterliegen dabei einer unterschiedlichen Gewichtung. Nicht jedes Thema ist gleich relevant. Vordergründig wird es um Multishop-Anbindung, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), die Integration verschiedener Plattformen, die Warenbeschaffung sowie Lager und Logistik gehen. Jedoch wird letztendlich entscheidend bei Themenwahl sein, um was für ein Unternehmen es sich handelt. Zur umfassenden Beratung kommt weiterhin eine ebensolche Software, die in allen Bereichen einsetzbar ist. Idealerweise sollte sich diese mit allen gängigen Shopsystemen verknüpfen lassen und eine hohe Automatisierung für eine einfache Nutzung mitbringen. Die Investition in die richtige Software ist ein entscheidender Schritt in Richtung Zukunft, denn so ist gewährleistet, dass die steigenden Marktanforderungen erfüllt werden können. Zugleich lassen sich damit entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern.

Aufsehenerregende Reportage von Günter Wallraff rückt Logistikbranche in schlechtes Licht

Der Journalist Günter Wallraff sorgte im letzten Jahr für großen Wirbel. Schuld daran war seine Undercover-Reportage über die Arbeitsbedingungen bei einem bekannten Zustelldienst. Wallraff arbeitete zum einen im Paketlager mit, zum anderen begleitete er einen Fahrer auf seiner Tour und enthüllte dabei stellenweise geradezu unmenschliche Arbeitsbedingungen. Inzwischen werden diese Fakten immer häufiger mit dem Thema E-Commerce in Verbindung gebracht und längst ist es nicht nur der eine Dienstleister, der unangenehm auffällt. Die Logistikbranche steht im Fokus. Für weniger als fünf Euro in der Stunde sorgen Subunternehmer dafür, dass der Versand zum Kunden innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen ist. Das gehört heute zum Service und trifft vor allem auf Käufe im Internet zu. Schaut man sich die Entwicklungen im Onlinehandel an, wird die Belastung in der Zukunft nicht weniger, sondern eher noch viel mehr werden. Glücklicherweise zeigen sich die Logistikunternehmen kompromiss- und gesprächsbereit. GLS und DPD sprachen sich positiv für die Einführung eines Mindestlohnes aus. Hermes dagegen suchte das direkte Gespräch mit Günter Wallraff, damit man in Zukunft ohne schlechtes Gewissen bei der Lieferung aus dem Onlineshop vor Glück schreien kann.

E-Commerce wächst in den nächsten 20 Jahren weltweit

Die Möglichkeiten des E-Commerce sind noch lange nicht ausgeschöpft. Davon ist Oliver Samwer als Chef von „Rocket Internet“ überzeugt. Der Name ist unter anderem im Zusammenhang mit dem Onlinehändler Zalando schon oft gefallen. Samwer hat so einigen Onlineshops zum Durchbruch verholfen und er sieht noch lange kein Ende des Onlinehandels. Noch mindestens 20 Jahre lang wächst das globale E-Commerce seiner Ansicht nach. Klassische Händler sollten sich vor diesen Entwicklungen nicht verschließen, so Samwer. Das Internet kommt und derjenige, der rechtzeitig auf den Zug aufspringt, hat die besten Chancen. Als Beispiel nennt Samwer gerne den Chef von Tengelmann, Karl-Erivan Haub. Dieser stieg nach dem Verkauf der Discountkette Plus bei Zalando, dem bekanntesten Kind von „Rocket Internet“, ein und stellte schnell fest, dass das Konzept funktioniert. Samwer bezeichnet den Onlinehandel als die Zukunft des Handels. Zalando ist der Vorreiter und zugleich das Steckenpferd von „Rocket Internet“. In den nächsten Jahren werde man erst einmal die Gelegenheit zu neuen Märkten in Russland, Asien, Lateinamerika und Indien auskundschaften.

Das Social Shopping steckt bei den Deutschen noch in den Kinderschuhen

Obwohl die Deutschen gerne dem Onlineshopping frönen, steckt das Social Shopping, also der Kauf über Soziale Netzwerke, hierzulande noch in den Kinderschuhen. Das ergab jetzt eine Studie, bei der die Deutschen zwar international bei den Ausgaben für das Online-Shopping auf Platz Zwei kamen, jedoch das Social Shopping in dem Zusammenhang kaum eine Rolle spielte. Dabei liegt genau dieses global im Trend. Über Soziale Netzwerke empfehlen 45 Prozent der User ihre selbst erworbenen Produkte weiter. In Deutschland spricht dagegen nur etwa ein Viertel eine Empfehlung online aus. Aber ein steigender Trend zeichnet sich ab. Immerhin ist dieses eine Viertel bereits 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Je 1.000 Personen aus zwölf Ländern nahmen an der unabhängigen Studie teil. Durchgeführt wurde sie vom Rakuten E-Commerce-Index. Der Deutsche gab im letzten Jahr durchschnittlich 755 Euro für Onlinekäufe aus. Das konnten nur noch die Briten mit durchschnittlich 1.300 Euro pro Person toppen. Weltweit liegt der Durchschnitt bei 640 Euro pro Person.

Die Wunderwaffe Wort im E-Commerce

Um Kunden zu locken bzw. ein noch besseres Einkaufserlebnis bieten zu können ist es im E-Commerce mittlerweile unerlässlich auch vernünftigen und guten Content bieten zu können, der auch von allen gut aufgenommen und verstanden werden kann. So haben Experten beispielsweise schon häufig herausgefunden, dass bestimmte Werbesprüche oder auch Wörter in Werbeanzeigen bzw. Bannern sehr gut zum Erfolg führen können und so eine deutlich bessere Conversion erzielen können.

Die richtige Anordnung

Wichtig ist dabei vor allem die richtige Anordnung. Bei IKEA kann man sich dies beispielsweise auch sehr abschauen, denn hier wird häufig in den Printmedien mit sehr viel zusätzlichem Text gearbeitet, der dann sehr viel mehr Informationen über das eigentliche Produkt preisgibt und den Nutzer quasi dazu auffordert sich den Artikel näher anzusehen. Laut dem amerikanischen Werbetexter Bill Bonner heißt diese Form des Marketings Stealth Marketing und bietet teilweise noch ungeahnte Möglichkeiten. Natürlich sollte jede Conversionoptimierung einem Test unterzogen werden, um das Maximum herauszuholen.

Zufriedenes Weihnachtsgeschäft 2012 im E-Commerce

Es ist mit das wichtigste Geschäft des Jahres für den Einzelhandel und natürlich lebt auch der Versandhandel von der Bestellflut der Menschen, die an Weihnachten etwas verschenken wollen. Das diesjährige Weihnachtsgeschäft war für den E-Commerce sehr erfolgreich, denn laut einer aktuellen Umfrage zeigten sich 78 % der Befragten im Vorfeld der Feiertage sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts.

Oxid Umfrage

Bein einer aktuellen Oxid Umfrage gaben ganze 88 von 100 Shopbetreibern an, dass der Umsatz im Weihnachtsgeschäft 2012 gesteigert bzw. gehalten werden konnte. Allerdings sinkt die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts für den E-Commerce dennoch deutlich, denn nur 5 % der Befragten gaben an in den Monaten November und Dezember mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes zu erwirtschaften. Multichannel steht auch hier an vorderster Front und wer sich gut behaupten kann und zudem auch breit aufgestellt ist und es zudem versteht Online und Offline Handel verschmelzen zu lassen wird auch in 2013 erfolgreich sein.

E-Commerce Aufschwung weiterhin da

Wenn man in anderen Bereichen eher von Abschwung und Flauten liest, so kann man im Onlinehandel zumeist nur positive Nachrichten lesen, denn immer mehr Menschen kaufen online ein und bestellen sich so ihre Produkte direkt nach Hause. Aus dem Central Europe B2C E-Commerce Report 2012 geht nämlich hervor, dass die Umsätze im deutschsprachigen Raum weiterhin im Aufschwung sind und besonders Deutschland dabei sehr erfolgreich ist.

Wachstum vor allem in Deutschland

Nach dem Bericht zufolge haben die Umsätze in Deutschland in den Jahren bis 2012 sehr viel schneller zugenommen als beispielsweise in Ländern wie der Schweiz und Österreich. In letzteren beiden Ländern haben die Zahlen des Wachstums sogar abgenommen, was natürlich keine positiven Ergebnisse sind. Die deutschen kaufen im Vergleich zum Durchschnitt in Europa sehr viel online ein und sind deshalb ein ganz wichtiger Onlinemarkt. Vor allem Bekleidung, Medien und Elektronik werden zunehmend online eingekauft.

Neue e-Commerce Trends 2013

Trends sind für Onlinehändler ja immer eine wichtige Sache, denn nur, wer Trends versteht und diese zur richtigen Zeit auch mitnimmt, kann hierbei noch ganz klar gewinnen. Mit dem neuen Jahr 2013 gibt es auch wieder eine ganze Menge an neuen Möglichkeiten für Shopbetreiber ganz vorne mitzuspielen und sich so von den Mitbewerben etwas absetzen zu können.

Multichannel als Vertriebsexpansion

Gerade der Bundesverband des deutschen Versandhandels sieht für das Jahr 2013 vor allem einen wichtigen Trend in Richtung von der Verknüpfung von verschiedenen Vertriebs- und auch Marketingkanälen um so einen deutlich höheren Absatz erzielen zu können. Auch ist die Verknüpfung von Magazinen und Shops beispielsweise eine sehr interessante Sache, die sich beispielsweise schon Ikea mit der App zunutze gemacht hat und so dem Kunden einen deutlichen Mehrwert angeboten hat, da dieser die Möglichkeit hatte zusätzliche Inhalte digital zu entdecken. Auch Social Media ist nach wie vor ein Trend – allerdings wird es hierbei vor allem um Qualität gehen.

Polnischer E-Commerce wächst

Ein Hamburger Marktforschungsunternehmen stellt in dem aktuellen Bericht sehr interessante Zahlen zum polnischen E-Commerce vor und zeigt dabei auf, dass der Markt richtig im Kommen ist. Im Jahr 2011 haben beispielsweise ein Drittel der Polen die Güter und Dienstleistungen für den persönlichen Gebrauch online erworben. Damit lag Polen etwa im EU Durchschnitt von knapp 40 Prozent und bewegt sich dabei auch nach oben.

Modebereich boomt besonders

Besonders im Bereich Mode kann der polnische E-Commerce derzeit stark auftrumpfen, denn hier wurde im Jahr 2012 ein Umsatzwachstum von etwa 25 % prognostiziert. Die meistgekauften Onlineprodukte waren dabei im Juni 2012 besonders Kleidung und Schuhe, weshalb gerade Modehändler einen Blick in Richtung Polen werfen sollten. Digitale Medien und Haushaltsgeräte kamen erst danach. In den meisten Fällen wird in Polen die Banküberweisung angeboten. Die Onlinebezahlmethode PayU.S.A lag dabei noch vor Paypal und sind dabei in Polen äußerst beliebt. Diese Zahlen sollten einem zu denken geben und zum Handeln auffordern, denn Polen ist im E-Commerce Bereich noch immer ein recht junges Land, weshalb man hier enorme Umsatzpotentiale in Angriff nehmen kann.