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#Onlinehandel: Lebensmitteleinkauf im Internet erfreut sich wachsender Beliebtheit

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln ist im Kommen. Jeder Dritte hat bereits Lebensmittel im Internet bestellt und ein Großteil der Menschen kann sich vorstellen, auch in Zukunft vom Lebensmittelangebot online Gebrauch zu machen. Das ist das Resultat des aktuellen Consumer Barometers des IFH Köln in Zusammenarbeit mit KPMG. Befragt wurden 500 Konsumenten. Von ihnen gaben 33,1 Prozent an, dass sie bereits Lebensmittel im Internet bestellt haben. Zudem waren die Meisten von der Art und Weise des Einkaufs derartig begeistert, dass sie zukünftig ebenfalls wieder ihre Nahrungsmittel im Internet ordern würden. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer – rund 67 Prozent – hat zwar noch keinen Lebensmitteleinkauf online getätigt, 41,6 Prozent derselben kann sich aber gut vorstellen, die Einkaufsmöglichkeit irgendwann einmal zu nutzen.

Der Lebensmittel-Onlinehandel wird nach Meinung von Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG, vordergründig durch den Wunsch nach Flexibilität und Bequemlichkeit vorangetrieben. Daher ist eine Optimierung des Sortiments sowie aller zum Kauf gehörenden Serviceleistungen notwendig. Gemäß der Umfrage haben bei den Kunden nämlich die Anbieter die Nase vorn, die eine umfangreiche Auswahl mehrerer Artikel bereitstellen und eine Begutachtung der Ware vor der Lieferung ermöglichen. Punkten konnten weiterhin die Händler, die eine Lieferung am Tag der Bestellung anbieten. Das vermittelt den Kunden ein Gefühl von Sicherheit im Hinblick auf die Frische und die Qualität der Ware.

Der Geschäftsführer des IFH Köln, Kai Hudetz, geht davon aus, dass eine mittelfristige Etablierung von zielgruppenspezifischen Vollsortimentskonzepten und vor allem der Verkauf von haltbaren Lebensmitteln online realisierbar sind. Vor einem halben Jahr sah das noch anders aus. Da hatte eine Studie ergeben, dass die Deutschen lieber im Geschäft ihre Lebensmittel kaufen. Im Jahr 2012 brachte eine Studie ans Licht, dass die Deutschen im Onlinekauf von Lebensmitteln keinerlei Vorteile sehen.

Das Internet als Verkaufsbörse für nicht gewollte Geschenke

Es ist kurz nach Weihnachten und die Geschäfte im Internet florieren – jedoch nicht nur mit Neuware. Denn gerade nach Weihnachten tummeln sich viele private Verkäufer auf den virtuellen Marktplätzen, um Geschenke zu verkaufen. Nach einer aktuellen Umfrage spielen allein ca. 4 Millionen Deutsche mit dem Gedanken, ihre ungewollten Geschenke im Internet zu verkaufen.

Verschiedene Möglichkeiten des Verkaufs

Die beschenkten Personen haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Geschenke online zu veräußern. Besonders einfach ist sicherlich die Variante, die nicht gewollten Geschenke auf Marktplätzen wie eBay anzubieten. Dabei müssen nicht zwangsläufig Auktionen angeboten werden. Verschiedene Marktplätze bieten auch die Möglichkeit, Kleinanzeigen für Festpreisangebote kostenlos zu inserieren oder auch Angebote auf Verhandlungsbasis zu inserieren. Der Vorteil ist, dass oftmals keine Gebühren fällig werden. Ganz egal, für welche Variante sich entschieden wird, sollte Ehrlichkeit bei den Angaben an erster Stelle stehen.

Kinderschutz fürs Internet

Avira bietet seit neuestem eine tolle Schutzfunktion für Kinder in Verbindung mit Facebook und Co. Sicherlich wird so manch ein Elternteil schon einmal mit Argusaugen beachtet haben, was die lieben Kleinen da gerade im Internet tun. Der Avira Kinderschutz bietet nun eine tolle Möglichkeit um soziale Netzwerke zu scannen und zu analysieren und dabei vor besorgniserregenden Aktivitäten zu warnen. Dabei geht es vor allem um den Kontakt mit Fremden oder die Gefahr von Cybermobbing, die heutzutage noch oftmals unterschätzt wird. Auch das Risiko der Rufschädigung wird durch die Software von Avira minimiert und so bietet die Software einen umfassenden Bericht von den sozialen Netzwerken sodass keine langen Listen und Seiten mehr durchblättert werden müssen. Hinzu kommen verschiedene Module in der Software, die so beispielsweise direkt alle Fotos aufzeigen, die das Kind in den sozialen Netzwerken online gestellt hat. So kann schnell nachvollzogen werden, was nach außen gelangt ist und ob dies heikle Inhalte sind. Sicherheit sollte schließlich für Kinder an erster Stelle stehen und hier sind natürlich auch die Eltern mit fürsorglicher Kontrolle mit inbegriffen.

Neue Impulse durch die sogenannten Silver Surfer im Web

Die sogenannten Silver Surfer sind die Kunden im Internet, die das 50. Lebensjahr bereits überschritten haben und bislang im Gegensatz zur jüngeren Generation bislang noch nicht eine sehr große Kaufkraft im Onlinehandel ausgeübt haben. Allerdings kommt nun auch eine starke Bewegung in diese Zielgruppe, denn ca. 16 Millionen Kunden in Deutschland gehören zu dieser Zielgruppe und das ist damit im Vergleich zu 2011 eine Steigerung von 1,6%, weshalb man sich gerade auf diese Zielgruppe besonders einlassen sollte, damit hier auch noch Steigerungen im Onlinehandel möglich sind. Interessant ist laut Statistik der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung auch, dass die Kaufkraft generell wächst und 57% der Internetkunden über ein Nettoeinkommen von mehr als 2000 Euro monatlich verfügen. In den kommenden Jahren dürften deshalb auch zunehmend die älteren Generationen auf den Geschmack des Onlinehandels kommen und somit vielleicht auch noch mehr an Umsätzen im eigenen Shop tätigen.

Deutsche Online Shopper kaufen immer mehr im Ausland ein

Das das Internet ein freies Gebiet ist dürfte jedem klar sein, allerdings hat sich gerade hier in den vergangenen Jahren einiges getan, weshalb immer mehr Nutzer die Möglichkeiten in Betracht ziehen um online einzukaufen. Gerade die vielfältigen Angebote werden von vielen Nutzern bevorzugt, denn es gibt so viele Onlineshops mit sehr vielen verschiedenen Angeboten, sodass nahezu jeder das passende Angebot finden kann. Die derzeitig schrumpfenden nationalen Märkte im Onlinebereich zwingen die Online Händler nun auch dazu, neue Kunden im Ausland zu finden und diese auch entsprechend gut anzusprechen und auf sich aufmerksam zu machen. Interessant ist dabei auch, dass mehr als 60% der deutschen Online Nutzer schon einmal in einem ausländischen Onlineshop bestellt haben, was eine Untersuchung von eBay nun ergeben hat. Dabei kaufen die Deutschen vor allem gerne in Großbritannien und in den USA ein, wie aus der Studie hervorging. Gerade neue Trends sind meist erst in England zu finden, weshalb viele sich dort dann damit eindecken.

Nur noch geringer Zuwachs bei Onlinenutzern in Deutschland

Der Markt für das Internet in Deutschland scheint mittlerweile mehr als gesättigt zu sein, wenn man die neusten Zahlen hierzu betrachtet. Ein höherer Zuwachs an Internetnutzern könnte derzeit nur noch durch Menschen ab 70 Jahren realisiert werden, was jedoch nicht so stark zu erwarten ist. Dies gab nun eine Studie des (N) Onliner Atlas bekannt, die bereits im Jahr 2011 nur noch einen sehr schwachen Zuwachs in Höhe von 0,9 Prozent ermittelt hatte. Diese Zahlen bedeuten jedoch auch, dass insgesamt 75,6 Prozent aller Deutschen Bundesbürger mittlerweile über einen Onlinezugang verfügen, was natürlich auch für Shopbetreiber unheimlich wichtig ist, da hierdurch enormes Umsatzpotential vorhanden ist. Der aktuelle Zuwachs kommt derzeit jedoch nur noch aus den Gruppen, die das Internet bislang nur sehr wenig bis kaum genutzt haben, wie eben die über 70 jährigen. Der Anteil des Breitband Internets ist in Deutschland auch schon um 4,6 Prozent auf 57,1 Prozent gestiegen und legt somit auch deutlich zu.

Versandhändler sterben aus – kaum Kataloge mehr

Neckermann.de will sich stärker positionieren und will keinesfalls denselben Fehler wie Quelle machen, weshalb das Unternehmen derzeit einen radikalen Kurswechsel vollzieht. Kataloge werden in Kürze eingestampft und alles komplett auf das Internetgeschäft verlagert. Dabei sollen zudem auch noch das Print Geschäft und die Eigentextil Sparte komplett weg fallen. Von insgesamt 2500 Jobs sollen dann 1400 weg fallen, was natürlich eine enorme Menge darstellt. Neckermann.de will sich als klarer Online Händler positionieren und so entsprechende Marktanteile sichern. Das Unternehmen zählt zu den 3 größten Online Versendern in Deutschland und macht derzeit 80 Prozent des Umsatzes online, allerdings schwächelt das Kataloggeschäft mittlerweile schon sehr lange. Allein im ersten Quartal 2012 ging der Umsatz hier um 50 Prozent zurück. Auch die Otto Group in Hamburg erwägt starke Änderungen und will die drei Unternehmen Otto, Baur und Schwab insgesamt unter einen Hut bringen. Hier machen sich klare Änderungen breit, die natürlich auf den vermehrten Umsatz im Internet zurückzuführen sind.

Google Gründer Sergey Brin besorgt über Zukunft des Internet

Das Internet ist ein freies Medium, in dem jeder seine Meinung offen äußern kann. Gerade dies hat das weltweite Netz so einzigartig gemacht und bietet deshalb auch so viele tolle Anlaufstellen für nahezu alle Menschen. Allerdings bedrohen Internetsperren und abgeschlossene Plattformen diese Freiheit und so könnte dies eine sehr große Gefahr für die Freiheit des Internets bedeuten. Der Google Mitbegründer Sergey Brin gab zudem auch an, dass er hoffe, dass Google auch dem Zugriff der US Regierung entkommen könnte. Dabei legt Brin vor allem die Gefahr auf die Dienste wie Sopa, Facebook und Apple, denn so haben auch sehr viele und besonders mächtige Kräfte gegen das offene Internet eine starke Position bezogen. Vor allem das illegale Kopieren soll eingedämmt werden und hier will die Unterhaltungsindustrie sehr hart gegen vorgehen. Facebook und Co sind natürlich Brin sehr unheimlich, da hier dem Nutzer klar vorgeschrieben wird, was er nutzen kann und was er zudem auch nutzen darf. Brin gab ebenfalls an, dass die US Regierung sehr häufig Nutzerdaten von Google haben wolle und diese nichts dagegen unternehmen können.

Hackergruppe Anonymous will das Internet Ende März ausschalten

Die Anonymous Hackergruppe ist ja bislang schon hinlänglich bekannt und hat schon für sehr viel Furore durch verschiedene Hackerangriffe gesorgt. Dabei will die Gruppe mit einem Angriff auf 13 DNS Root Server angeblich am 31. März das Internet ausschalten und dabei gegen die SOPA, die Wallstreet und auch unverantwortliche Politiker und Banker öffentlich zu demonstrieren. Dabei erscheint dieser Aufruf eher als fragwürdig und es bleibt natürlich abzuwarten, ob dies auch wahr gemacht wird. Dabei hat Anonymous vor eine gezielte Attacke auf die 13 Root Server am 31. März 2012 zu starten, denn wenn keine DNS Anfragen mehr beantwortet werden können, kann auch nichts mehr im Browserfenster angezeigt werden. In dem Aufruf wird auch klar beschrieben, wie dies funktionieren soll und was dann letztlich eintreten wird. Allerdings scheint diese Bedrohung dann doch eher harmlos und eine vermeintliche Trittbrettfahrerattacke, da dieser Aufruf nicht offiziell in den IRC Channels von Anonymous auftaucht und zudem ein Angriff auf das Internet selbst nicht zum eigentlichen Vorgehen von Anonymous passt.

Unterzeichnung von ACTA durch Deutschland ausgesetzt

In den vergangenen Tagen konnte man sehr viel über Protest gegen das Urheberrechtsabkommen Acta in Deutschland mitbekommen und so gab es hierbei sehr viele Menschen, die gegen Acta auf die Straße gegangen sind und deshalb nicht wollen, dass dieses durchgesetzt wird. So hat das auswärtige Amt eine Zustimmung zu Acta nun zunächst zurückgezogen. Hierbei fürchtet der Providerverband ECO sehr stark, dass sie in die Rolle eines sogenannten Hilfssheriffs gedrängt werden könnten und somit vielen Nutzern starke Probleme bereiten könnten. So wird Deutschland Acta zunächst nicht unterzeichnen. Dies geht auf eine offizielle Aussage von Frau Sabine Leutheuser-Schnarrenberger der FDP zurück, die dies bekannt gab. Es ist allerdings noch keine Entscheidung, sondern lediglich die Vermittlung von Bedenken und deshalb heißt es immer noch zittern um die Entscheidung hinsichtlich dieses Abkommens. Acta könnte für sehr viel Zensur im Internet sorgen und so sehr problematisch für viele Nutzer werden. So muss weiter abgewartet werden, inwieweit sich ACTA in Deutschland fortsetzt.