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Stiftung Warentest kein Freund von Windows 8

Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 hat von Stiftung Warentest keine Empfehlung bekommen. Was das neue Betriebssystem betrifft, fährt Microsoft zweigleisig. Zum einen gibt es Windows 8, zum anderen RT. Microsoft will damit gegen die Vormachtstellung von Googles Android und Apples iOS auf dem Sektor der mobilen Geräte vorgehen. Bisher waren PCs und Notebooks fest in der Hand von Microsoft. Bei den Tablets allerdings haben die beiden anderen Anbieter die Nase voran. Deshalb brachte Microsoft Windows RT auf den Markt, eine weniger umfangreiche Version von Windows 8. Dazu gibt es außerdem ein eigenes Gerät von Microsoft mit dem Namen Surface. Somit möchte Microsoft in allen Sparten präsent sein, was nach Ansicht von Stiftung Warentest allerdings nur bedingt gelungen ist. Die Tester kamen zu dem Ergebnis, dass es sich derzeit nicht lohnt, auf Windows 8 umzusteigen. Besonders der Umstieg vom ausgereiften Windows 7 auf das neue System sei in der nahen Zukunft nicht empfehlenswert. Auf der neuen Benutzeroberfläche sind beispielsweise die Kacheln zu klein, zudem sind viele beliebte Programme auf Windows 8 beziehungsweise RT nicht lauffähig. Wer ein Tablet mit RT nutzt, muss sich sämtliche Programme aus dem Store downloaden. Am verwirrendsten sind jedoch die unterschiedlichen Bedienoberflächen.

Sicherheitsgefahr in Messenger Skype vorhanden

Die Sicherheit des eigenen PCs und natürlich auch des gesamten Bestands an Daten sollte auch für jeden Shopbetreiber immer an erster Stelle stehen. Der sehr beliebte Messenger und zugleich auch Video Chat Dienst Skype hat nun ein empfindliches Sicherheitsleck und deshalb hat Microsoft das Zurücksetzen der Passwörter zunächst deaktiviert. Damit soll in Zukunft verhindert werden das Angreifer an die Skype Zugangsdaten kommen können.

Angreifer benötigten dafür in der Vergangenheit nur die E-Mail Adresse die dem Skype Konto zugeordnet war und konnten sich dann ein neues Kennwort zusenden lassen. In dem speziellen Fall ging es sogar anders, denn hier konnte der Angreifer das Kennwort ändern ohne das E-Mail Konto zu kennen. So wurde das neue Passwort in der Skype Applikation angezeigt.

Skype hat den Fehler allerdings nun schon beseitigt und den Passwort Wiederherstellungsprozess wieder freigegeben. Es sollen allerdings auch nur die Nutzer betroffen gewesen sein, die mehrere Skype Accounts unter derselben E-Mail Adresse genutzt haben.

Soziale Suche bei Bing – Microsoft macht es Google vor

Die soziale Suche ist ein Feature, was zunehmend bei Google durch das Netzwerk Google Plus zu betrachten ist. Nun wird Googles größter Konkurrent Bing immer mehr zur sozialen Suche, denn Bing bindet nun Empfehlungen und Hinweise der eigenen Freunde mit in die Suche ein. Das ist laut Microsoft die größte Veränderung an der Suchmaschine seit dem Start 2009. Dabei soll der Nutzer auch durch ein stark vereinfachtes und besseres Interface noch schneller und besser zum Ziel kommen. Ebenfalls gibt es bei Bing nun direkte Snapshots, wie dann schon einen Inhalt der Seite anzeigen und so ist es noch schneller möglich die passenden Informationen zu finden, ohne die Suchseite verlassen zu müssen. In einer dritten Spalte sind dann die Empfehlungen und Hinweise von Freunden zu finden, was natürlich auch eine sehr tolle und nützliche Sache ist. Auch der Suchalgorithmus wurde laut Microsoft etwas verbessert und so präsentiert sich nun ein verbessertes Bing, das zu einer ernsten Konkurrenz für Google werden könnte.

Ende von Windows Live mit Windows 8

Das neue Windows 8 wird in Kürze kommen und die Welt wartet dabei auch gespannt auf die vielen Neuerungen, die damit möglich sind und die letztlich dadurch allesamt erreicht werden. Dabei spielen vor allem die Cloud Dienste bei Windows 8 eine sehr große Rolle, wobei Microsoft die Marke Windows Live jedoch abschaffen wird. Die Nutzer sollen sich in Zukunft aussuchen können, welche Dienste sie genau nutzen wollen und was sie damit letztlich alles erreichen möchten. Dabei hat Microsoft im Rahmen der Entwicklung von Windows 8 auch die Cloud Dienste überarbeitet und ganz eng in das Betriebssystem integriert. Interessant ist auch, dass derzeit rund 500 Millionen Menschen die Windows Live Dienste nutzen und obwohl diese Zahl recht hoch erscheinen mag, ist Microsoft damit noch nicht zufrieden. Davon entfallen alleine 300 Millionen Nutzer auf den Windows Live Messenger und bei Skydrive sind es rund 130 Millionen Nutzer. Welche Neuerungen es noch für Windows 8 geben wird, wird sicherlich von Microsoft in Kürze genau bekannt gegeben.

Open Source Firma durch Microsoft gegründet

Das Open Source Geschäft soll von Microsoft nun angeblich weiter vorangetrieben werden, weshalb sich der Konzern nun ein eigenes Tochterunternehmen dafür geschaffen hat. Dies heißt Microsoft Open Technologies und das derzeitige Interoperability Team von Microsoft soll dieses Unternehmen leiten. Das Team will dabei an Standards im HTML 5 Bereich sowie an http 2.0 mitarbeiten und so wird sicherlich noch viel von dem Tochterunternehmen zu hören sein. Die grundlegende Arbeitsweise und Struktur soll sich allerdings in dem Tochterunternehmen nicht ändern, wie Microsoft offiziell mitteilte. Allerdings soll durch die Neuorientierung und Gründung der Tochtergesellschaft die Kooperation mit den einzelnen Projekten besser koordinierbar sein und somit immense Vorteile erhalten. Sicherlich dürfte es in den kommenden Jahren bei gutem Erfolg des Tochterunternehmens die ein oder andere positive Nachricht geben, weshalb man hier sicherlich gespannt sein darf. Insgesamt gesehen ist Microsoft ja schon seit Jahren ein guter Garant für erfolgreiche Geschäftsideen, wenngleich Konkurrent Apple derzeit in Innovationen führend ist.

App Store für Windows Mobile geschlossen

Nach gerade einmal 3 Jahren Betriebszeit wird nun der App Store von Microsoft für Windows Mobile eingestellt. Dies wird zum 9. Mai 2012 geschehen, wie Microsoft nun offiziell mitteilte. Aus einem Blog von Microsoft geht dabei hervor, dass das Onlinegeschäft mit Windows Mobile Anwendungen und dessen Marketplace zum 9. Mai 2012 geschlossen wird. Die Webseite dieses Dienstes wurde bereits Mitte 2011 geschlossen und seit dieser Zeit konnten die Nutzer die Apps nur noch über die lokale Anwendung auf das mobile Gerät herunterladen. Der Nachfolger dieses Systems heißt Windows Phone und dieser Marktplatz bietet derzeit mehr als 60.000 Anwendungen und es werden ständig mehr. Microsoft empfiehlt allen Nutzern von Windows Mobile den App Store auf Aktualisierungen hin zu überprüfen, denn nach dem 9. Mai 2012 wird es keinerlei Updates mehr geben und damit auch keine Möglichkeiten mehr, an bestimmte Programme heranzukommen. Deshalb ist es hierbei wichtig besonders schnell zu sein, damit man diese Möglichkeiten auch nutzen kann.

Store von Microsoft in Indien gehackt

Angreifer haben sich einen illegalen Zugang zu einem indischen Store von Microsoft verschafft und dabei auch noch Zugangs- und Nutzerdaten entwendet. Dabei sollen die Passwörter wohl im Klartext gespeichert gewesen sein und der von Drittanbietern betriebene Store soll ebenfalls auch derzeit offline sein. So hat sich dazu eine Hackergruppe namens Evilshadow bekannt und dabei hinterließ die Hackergruppe auch unter microsoftstore.co.in/evil.html eine Nachricht an auf dem Server des Stores. Ebenfalls soll sich auf einem chinesischen Server ein Screenshot einer Datei befinden, die Einblick in die Datenbank des Stores gibt und somit die Möglichkeit gibt fremde Nutzerdaten auszuspähen. Der indische Microsoft Store ist weiterhin offline, es gibt allerdings keinen richtigen Hinweis auf den Hack. Die Betreiber weisen lediglich darauf hin, dass der Store derzeit nicht zur Verfügung steht und dabei mit Hochdruck daran gearbeitet wird, diesen wieder ans Laufen zu bekommen. Einen offiziellen Hinweis auf den Hack findet man hierbei allerdings nicht.

Mehr Webserver durch Nginx als durch Microsoft gestartet

In den jüngsten Vergangenheit hat Microsoft sehr stark im Serverbereich eingebüßt. So werden derzeit sehr viel mehr Websites mit dem frei erhältlichen http und Reverse Proxy Nginx gehostet als mit dem Webserver von Microsoft. Dies geht aus einem Bericht von Netcraft hervor. Allerdings dürfte dies für Microsoft auch nicht unbedingt ein ernstes Zeichen von Bedrohung sein, denn die Gesamtzahl der Server ist natürlich immer noch deutlich höher und dies wird sich sicherlich auch so schnell nicht ändern. Apache ist im Januar 2012 nach Ansicht von Netcraft die klare Nummer 1und kommt dabei auf einen Marktanteil von 64,91 Prozent. Microsoft liegt dabei knapp dahinter mit 14,46 Prozent. Allerdings haben beide Marktanteile an Nginx verloren, da dieser insgesamt 0,78 Prozent gewinnt und nun auf einen Anteil von insgesamt 9,63 Prozent kommt. Insgesamt dürfte dies im Servermarkt eine sehr interessante Entwicklung darstellen, denn Nginx ist noch nicht so lange erhältlich, hat dafür allerdings schon sehr gute Erfolgskennzahlen zu bieten und dürfte in den kommenden Jahren sicherlich Microsoft gefährlich werden.

Das Jahr 2011 – voll von Patentklagen

Im Jahr 2011 gab es sehr viele Patentrechtsverletzungen, mit denen ordentlich geklagt wurde. Vor allem die Smartphone und Tablet PC Hersteller haben sich hier sehr harte Gefechte geliefert, was teilweise sogar in Verkaufsverboten und Verkaufsstopps geendet hat. So klagte Apple beispielsweise gegen Samsung und HTC und Oracle forderte ein paar Millionen vom Weltkonzern Google. Selbst Microsoft musste 290 Millionen Dollar an einen kleinen Softwarehersteller aus Kanada bezahlen. Insgesamt also ein Jahr voller Klagen, wobei hier noch kein Ende in Sicht ist und es auch im Jahr 2012 sicherlich wieder zu sehr vielen Sammelklagen und Patentverletzungen kommen wird. Der Konkurrenzkampf wird gerade im Tablet PC und Smartphone Markt immer härter und so sehen die Hersteller hierbei oftmals nur eine Chance, um dem Ganzen etwas Herr zu werden. In den kommenden Monaten des Jahres 2012 wird hier sicherlich auch wieder einiges passieren, da viele Neuerungen und technische Updates bei Smartphones und Tablet PCs anstehen. Forscher erwarten für das Jahr 2012 einen weiteren Anstieg des Booms um Tablet PCs und Smartphones.

Bing Maps Streetside – Start in Deutschland bekannt

In den kommenden Tagen des Jahres 2011 kann Microsofts Konkurrenz Dienst zu Google Maps, Bing Maps Streetside zum ersten Mal genutzt werden. So hat Microsoft nun auch schon bekannt gegeben, welche Städte zunächst zu sehen sein werden und wo man dann virtuell spazieren kann. Zunächst werden so die Städte Augsburg, München und auch der Großraum von Nürnberg zu sehen sein und virtuell zu „durchlaufen“ sein. Ebenfalls seien die Kamerafahrten in den Städten Ingolstadt, Regensburg, Würzburg, dem Rhein Main Gebiet und auch in Berlin. Diese Aufnahmen werden dann in Kürze ebenfalls zu sehen sein und so kann man nun auch im neuesten Dienst von Microsoft virtuell spazieren gehen. Laut offiziellen Aussagen von Microsoft gibt es rund 80.000 Widersprüche von Nutzern, die nicht wollen, dass ihr Eigentum in Bing Maps Streetside abgebildet werden. Google Street View verzeichnet beispielsweise 244.287 Widersprüche, ist allerdings auch sehr viel bekannter. Insgesamt sicherlich ein toller neuer Dienst, der für Konkurrenz in diesem Bereich sorgen sollte.