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Umsatzeinbußen: Online-Händler beklagen sich

Seit mittlerweile 3 Wochen streikt die Deutsche Post.
Eine Umfrage des Bundesverbands für Onlinehandel unter 250 Onlinehändlern ergab nun, dass 2 von 3 Befragten bereits Umsatzeinbußen zu beklagen haben.
Bei jedem 5. belaufen sich diese auf bis zu 25%.

Besonders der mittelständische Onlinehandel ist stark betroffen.
Für diese Onlinehändler entsteht ein enormer Mehraufwand durch verstärkte Kundenkommunikation und erhebliche Mehrkosten durch den Versand zu höheren Gebühren.
40 % der befragten Onlinehändler rechnen mit der verzögerten Auslieferung ihrer Waren und befürchten zudem schlechte Online-Bewertungen durch Lieferverzögerungen.

Immer mehr Onlinehändler entscheiden sich nun für andere Versandunternehmen und die Post muss mit Kundenverlusten rechnen. Eine Möglichkeit, sich bei jeder einzelnen Bestellung spontan für einen anderen Versender zu entscheiden ohne eine Vertrag mit ihm abgeschlossen zu haben, bietet Ihnen Shpicloud.

#Onlinehandel: Lebensmitteleinkauf im Internet erfreut sich wachsender Beliebtheit

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln ist im Kommen. Jeder Dritte hat bereits Lebensmittel im Internet bestellt und ein Großteil der Menschen kann sich vorstellen, auch in Zukunft vom Lebensmittelangebot online Gebrauch zu machen. Das ist das Resultat des aktuellen Consumer Barometers des IFH Köln in Zusammenarbeit mit KPMG. Befragt wurden 500 Konsumenten. Von ihnen gaben 33,1 Prozent an, dass sie bereits Lebensmittel im Internet bestellt haben. Zudem waren die Meisten von der Art und Weise des Einkaufs derartig begeistert, dass sie zukünftig ebenfalls wieder ihre Nahrungsmittel im Internet ordern würden. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer – rund 67 Prozent – hat zwar noch keinen Lebensmitteleinkauf online getätigt, 41,6 Prozent derselben kann sich aber gut vorstellen, die Einkaufsmöglichkeit irgendwann einmal zu nutzen.

Der Lebensmittel-Onlinehandel wird nach Meinung von Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG, vordergründig durch den Wunsch nach Flexibilität und Bequemlichkeit vorangetrieben. Daher ist eine Optimierung des Sortiments sowie aller zum Kauf gehörenden Serviceleistungen notwendig. Gemäß der Umfrage haben bei den Kunden nämlich die Anbieter die Nase vorn, die eine umfangreiche Auswahl mehrerer Artikel bereitstellen und eine Begutachtung der Ware vor der Lieferung ermöglichen. Punkten konnten weiterhin die Händler, die eine Lieferung am Tag der Bestellung anbieten. Das vermittelt den Kunden ein Gefühl von Sicherheit im Hinblick auf die Frische und die Qualität der Ware.

Der Geschäftsführer des IFH Köln, Kai Hudetz, geht davon aus, dass eine mittelfristige Etablierung von zielgruppenspezifischen Vollsortimentskonzepten und vor allem der Verkauf von haltbaren Lebensmitteln online realisierbar sind. Vor einem halben Jahr sah das noch anders aus. Da hatte eine Studie ergeben, dass die Deutschen lieber im Geschäft ihre Lebensmittel kaufen. Im Jahr 2012 brachte eine Studie ans Licht, dass die Deutschen im Onlinekauf von Lebensmitteln keinerlei Vorteile sehen.

#Onlinehandel: Rasantes Wachstum beim Einkaufen im Internet

Der Onlinehandel weist ein rasantes Wachstum auf und auch in diesem Jahr wird sich die Entwicklung fortsetzen. Davon ist der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) überzeugt. „Wir stehen mitten in einem Umbruch der gesamten Einzelhandelsbranche“, ist sich Christoph Wenk-Fischer als Hauptgeschäftsführer des BVH sicher.

Für das aktuelle Jahr wird wiederum ein Plus von etwa 25 Prozent erwartet. Dann werde der Umsatz im Onlinehandel 48,8 Milliarden Euro betragen. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um rund 42 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro. Allerdings enthält diese Zahl nicht die Umsätze, die mit digitalen Gütern wie Software, e-Books und Musik sowie über das Internet georderte Dienstleistungen wie Flugtickets, Fahrscheine, Konzertkarten und Reisen erzielt wurden. Sie schlagen noch einmal mit 10,6 Milliarden Euro zu Buche.

Es bedurfte also lediglich zwei Jahre, um im Onlinehandel eine Umsatzsteigerung von über 20 Milliarden Euro zu erreichen und ein Ende des Wachstums ist bisher nicht in Sicht. Derzeit hält der Versandhandel am gesamten Einzelhandel einen Anteil von 11,2 Prozent. Experten prognostizieren, dass dieser schon in wenigen Jahren 25 Prozent ausmachen könnte. Der wachsende Onlinehandel lässt den gesamten Versandhandel wachsen, wenngleich dies auch nicht in einem solch schnellen Maße geschieht, wie es beim Onlinehandel der Fall ist. Für 2014 geht man von einem Plus von 15,5 Prozent aus, die einen Umsatz von knapp 56 Milliarden Euro nach sich ziehen würden. 2012 betrug der Umsatz 48,3 Milliarden Euro.

Als Bestellmedium dient hauptsächlich das Internet und die Bestellungen werden immer häufiger von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets getätigt. Schon jetzt ist jeder zehnte umgesetzte Euro im Onlinehandel dem mobilen Internet zu verdanken. Damit haben sich die Umsätze in diesem Segment vervierfacht und tragen mit 4,9 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.

#Onlinehandel: In mobilen Endgeräten sieht der Otto-Konzern seine Zukunft

Der Onlinehandel wird ab dem kommenden Jahr beim Otto-Konzern ganz im Zeichen der Smartphones und Tablet-PCs stehen. Die gesamte Internetstrategie soll auf diesen Trend ausgerichtet werden. Der stellvertretende Vorstandschef der Otto Group, Rainer Hillebrand, zeichnet verantwortlich für die neue E-Commerce-Ausrichtung des Unternehmens und stellte sie dementsprechend höchstpersönlich vor. Auch die Gründe, warum eine Neuorientierung erfolgt, blieb Hillebrand nicht schuldig: „Das Smartphone ist jenes Gerät, das uns den ganzen Tag über begleitet und das auch immer mehr zum Einkaufen benutzt wird“, erklärte er. Zudem nenne inzwischen jeder zweite Bundesbürger ein internetfähiges Handy sein Eigen. Die Meisten gingen ohne ein solches Gerät gar nicht mehr aus dem Haus. Da liegt es nahe, die gleiche Richtung einzuschlagen und so die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Deshalb rief Otto die Initiative Mobile First ins Leben, die konzernweit läuft. Das Ziel derselben ist es, bis 2016 den Internetumsatz mit Tablet-PCs und Smartphones von bisher 20 bis 40 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen. In der Folge werden in naher Zukunft die etwa 100 Onlineshops des Otto-Konzerns konsequent für den Betrieb auf mobilen Endgeräten optimiert.

Ein weiterer Schritt ist das Offerieren exakt passender Angebote, um die Retourenquote zu senken. Dafür wird Kundinnen die Möglichkeit zu einer Videoberatung per Webcam eingeräumt oder es werden ihnen basierend auf vorangegangenen Bestellungen Vorschläge in der richtigen Kleidergröße und in einem bestimmten Schnitt unterbreitet.

Für die neue E-Commerce-Strategie plant der Konzern 300 Millionen Euro ein. Im Geschäftsjahr 2013/14 betrug der Umsatz aus dem Onlinegeschäft etwa sechs Milliarden Euro, was einem Wachstum von 7,6 Prozent entsprach. Damit platzierte sich Otte als zweitgrößter Internethändler der Welt hinter Amazon.

#Zahlung im Onlinehandel: Erhebung zusätzlicher Kosten nur noch eingeschränkt erlaubt

Die Zahlung im Onlinehandel ist für den Verbraucher bei der Wahl eines bestimmten Zahlungsmittels häufig mit zusätzlichen Kosten verbunden. Nicht immer handelt es sich dabei um die Kosten, die dem Unternehmer selbst durch die Nutzung der jeweiligen Zahlungsmöglichkeit entstehen. Manchmal werden zusätzliche Kosten auch erhoben, um andere Zahlungsmittel attraktiver zu machen, weil vielleicht das Risiko für den Unternehmer bei der Entscheidung für jene weniger hoch ist oder geringere Kosten für die Nutzung derselben anfallen. Doch genau damit ist jetzt Schluss: Vereinbarungen, die den Verbraucher dazu verpflichten, Kosten an den Unternehmer zu zahlen, weil er ein bestimmtes Zahlungsmittel zur Zahlung des Kaufpreises nutzt, sind künftig unwirksam. Das trifft zumindest zu, sollte keine gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit für den Verbraucher verfügbar sein. Beispielsweise wäre das bei einem Aufpreis von 1,- Euro bei einer Paypal-Zahlung der Fall oder Barzahlung bei Abholung. Gleiches gilt, wenn das vereinbarte Entgelt über die dem Unternehmer tatsächlich entstehenden Kosten für die Nutzung des Zahlungsmittels hinausgeht. Zahlt ein Unternehmer zum Beispiel an Paypal Transaktionskosten in Höhe von 0,50 Euro und berechnete1, – Euro bei der Wahl von Zahlung per Paypal an den Verbraucher weiter, ist das unzulässig.

Grundsätzlich dürfen weiterhin für bestimmte Zahlungsarten Kosten verlangt werden. Stehen mehrere übliche und auch unentgeltliche Zahlungsmöglichkeiten zur Auswahl, sollte man als Händler keinen Ärger zu befürchten haben. Werden Zuschläge erhoben, dürfen aber nur die Kosten vom Verbraucher zurückgefordert werden, die tatsächlich durch die Nutzung der gewählten Zahlungsart angefallen sind oder anfallen werden. Dabei ist außerdem zu beachten, dass es sich nur um die entstehenden Mehrkosten im Vergleich zu anderen angebotenen Zahlungsarten handelt, die maximal erhoben werden dürfen.

#Amazon gibt im Onlinehandel den Ton an

Amazon hat 2013 in Deutschland 7,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Anteil von 23,58 Prozent am Gesamtumsatz des deutschen Onlinehandels und bedeutet zugleich das Doppelte an Wachstum, als der deutsche Online-Handel insgesamt im letzten Jahr hervorgebracht hat. Hier war lediglich ein Plus von 12,2 Prozent zu verzeichnen. Ohne Zweifel, Amazon gibt im Onlinehandel den Ton an und das ist nicht erst seit dem letzten Jahr so. Seit 2010 konnte Amazon laut dem Handelsverband kontinuierlich seinen Umsatz steigern. Damals lag der Online-Umsatz bei 23,7 Milliarden Euro. Amazon hatte mit seinem Umsatz von 3,924 Milliarden Euro einen Anteil von 16,56 Prozent. Wohlgemerkt, dabei handelt es sich nur um in Deutschland erwirtschaftete Umsätze. Global konnte das Unternehmen mit Hauptsitz in Seattle/USA im letzten Jahr 74,45 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Einst stieg Amazon als Buchhändler in den Onlinemarkt ein. Welchen Stellenwert das Buchgeschäft heute für Amazon in Deutschland hat, bleiben die offiziellen Zahlen schuldig. Eine Aufschlüsselung des Umsatzes liegt nicht vor. Das Fachmagazin Buchreport geht aber davon aus, dass Amazon durch den Verkauf von gedruckten und digitalen Büchern in Deutschland zwischen 1,7 und zwei Milliarden Euro Einnahmen erwirtschaften konnte. Sollten die Zahlen der Wahrheit entsprechen, gehört Amazon zu den Spitzenreitern des deutschen Internetbuchhandels.

Beim Vertrieb von E-Books ist Amazon längst offizieller Marktführer. Schon 2012 entfielen 41 Prozent der Umsätze in dieser Sparte auf das Unternehmen. Den zweiten Platz – und mit einem Anteil von 16 Prozent weit abgeschlagen – sicherte sich Thalia, ein Unternehmen der Tolino-Allianz, zu der ebenfalls Weltbild (13 Prozent/3. Platz), Buecher.de (5 Prozent/5. Platz) und Hugendubel (2 Prozent/7. Platz) gehören. Apple nimmt mit einem Marktanteil von 10 Prozent den 4. Rang ein, Ebook.de kommt mit 4 Prozent auf den 6. Platz.

#Das Jahresendgeschäft: Jetzt starten bereits die Vorbereitungen

Das Jahresendgeschäft ist erfolgreich zu Ende gegangen, doch schon steht die Planung für das nächste Jahr an. Zumindest sollte sie das, empfiehlt der Business Development Manager Germany des Bezahldienstes Sage Pay José Martinez-Benavente. Er rät Onlinehändlern zu einer gut organisierten Jahresplanung. Hier die wichtigsten Dinge, die im ersten Halbjahr im Hinblick auf ein gelungenes Jahresendgeschäft erledigt werden sollten:

  • Januar

Der erste Monat im Jahr steht ganz im Zeichen der nachweihnachtlichen Retouren. Für den Händler sind diese oft mit einem immensen Zeitaufwand verbunden. Punkten kann derjenige, der seinen Kunden eine schnelle Rückabwicklung ermöglicht. Im Zuge dessen sollten der Hinweis auf Sonderangebote und weitere Produktempfehlungen nicht fehlen.

  • Februar

Weihnachten ist nun endgültig vorbei und es wird Zeit für den Abverkauf der Weihnachtsware. Natürlich zu Preisen, denen keiner widerstehen kann.

  • März

Der Einkauf für das kommende Weihnachtsgeschäft beginnt bereits jetzt. Vorlaufzeiten sollten eher großzügiger bemessen werden.

  • April

Im April ist die Zeit zur Bestellung der benötigten Verpackungsmaterialien gekommen.

  • Mai

Nach dem Motto „Alles neu macht der Mai!“ wird der Shop für das Weihnachtsgeschäft fit gemacht. Die Seite wird für die Anzeige auf verschiedenen Geräten optimiert, die Anbindung an das Backend überprüft beziehungsweise hergestellt. Wichtig dabei: Der Shop sollte sich auf allen Geräten einheitlich präsentieren. Nicht vergessen: Auch in den Social Medias einen Auftritt ausrichten. Außerdem fällt im Mai die Entscheidung für die Deko, die den Shop von Oktober bis Dezember zieren wird. Zu guter Letzt steht die Planung und Konzipierung von Werbung, Newslettergestaltung und –versand sowie den Weihnachtsaktionen an.

  • Juni

Wer sein Lager noch nicht für das Weihnachtsgeschäft gefüllt hat, sollte sich spätestens im Juni um den Lagerbestand bis zum Jahresende kümmern.

Auch in der zweiten Jahreshälfte gibt es noch genug zu tun, also „Fortsetzung folgt…“

Bekleidung und Schuhe behaupten sich auf Platz 1 im Onlinehandel

Noch nie wurde so viel online gekauft wie heute. Im ersten Quartal 2013 behaupteten sich Bekleidung und Schuhe weiterhin auf Platz 1. Wiederum war ein Umsatzzuwachs zu verzeichnen. Mit einem Plus von 2,5 Prozent und einem Umsatz von 3,28 Milliarden Euro erobert dieses Segment wiederholt die Spitze im E-Commerce-Bereich. In weitem Abstand folgen Bücher sowie Bild- und Tonträger, wo sich der Umsatz mit 1,99 Milliarden Euro mehr als verdoppelte. Dennoch war die enorme Steigerung nicht ausreichend, um den Spitzenreiter vom Thron zu stoßen. Aber für das Verweisen der Elektronikartikel und der Unterhaltungselektronik auf Rang 3 reichte es allemal. Hier machte sich ein Umsatzrückgang von minus sieben Prozent auf 939 Millionen Euro bemerkbar. Die Angaben beruhen auf der Umsatzstatistik für das erste Quartal 2013, herausgegeben vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. Insgesamt war ein Anstieg des Umsatzes im Onlinehandel von fast 20 Prozent zu verzeichnen. In Zahlen ausgedrückt entspricht das einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro.

Australisches Geschäft führt einen besonderen Kampf gegen den Onlinehandel

Der Online-Versandhandel wird für die Ladengeschäfte auf der ganzen Welt zunehmend zum Problem. Dabei kommt es immer häufiger zum sogenannten „Showrooming“. Die Kunden gehen in ein Geschäft, lassen sich dort beraten und kaufen schlussendlich doch im Internet. Das wollte sich ein Laden für glutenfreie Nahrungsmittel im australischen Brisbane nicht länger gefallen lassen. Wer hier schauen möchte, muss seit dem 1. Februar erst einmal eine Gebühr in Höhe von fünf Dollar zahlen. Diese Gebühr wird beim Betreten des Geschäfts erhoben. Entschließt sich der Kunde zu einem Einkauf, bekommt er den Betrag zurückerstattet. Die Einführung der Gebühr wurde von der Geschäftsinhaberin damit begründet, dass pro Woche etwa 60 Personen im Geschäft eine ausführliche Beratung in Anspruch nehmen und anschließend woanders – zumeist im Internet – kaufen. Das ist überaus ärgerlich und auf Dauer nicht finanzierbar. In Deutschland findet ebenfalls „Showrooming“ statt. Allerdings greifen die Geschäfte zu anderen Mitteln. So gibt es beispielsweise Preisgarantien, die den günstigsten Preis versprechen.

Dank boomendem Onlinehandel legt auch der Versandhandel zu

Der Versandhandel erlebte 2012 ein nahezu fantastisches Jahr. Er profitierte vom boomenden Onlinehandel. Hauptsächlich gingen Kleidung, Bücher, Computer und Elektronikartikel auf Reisen zu ihren neuen Besitzern. Insgesamt schrieb der Versandhandel im letzten Jahr einen Umsatz von 39,3 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 15,6 Prozent gegenüber 2011 bedeutet. Auf den Anteil am gesamten Einzelhandel hochgerechnet, macht dies 9,2 Prozent aus. Tendenz weiterhin steigend. Für das aktuelle Jahr rechnet man mit einem Umsatz von 33,5 Milliarden Euro. Das ist eine nochmalige Steigerung von 21 Prozent. Die Digitalisierung des Handels brachte der Branche weitreichende Veränderungen. In Konkurrenz zu den klassischen Versandhändlern stehen nun auch Einzelhändler mit Ladengeschäften, die ihre Ware zusätzlich über das Netz verkaufen. Hinzu kommen die Hersteller, die beispielsweise als Ebay-Powerseller ihren Waren anbieten, und die Katalog-Anbieter, die ausschließlich über das Internet agieren. Aber nicht nur für die Händler ist das verwirrend, auch die Kunden haben ihre Gewohnheiten geändert. Manche suchen sich alle Informationen im Internet zusammen und gehen zum Kaufen ins Geschäft, andere schauen sich etwas im Geschäft an und kaufen dann im Internet.