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#Android-Smartphones: So schützt man sich vor Schadsoftware

Android-Smartphones sind gefährdet. Über 99 Prozent der im Jahre 2012 neu entdeckten Smartphone-Viren zielten auf Geräte mit diesem Betriebssystem ab. Zwar sind sie noch längst nicht so weit verbreitet wie Computer-Viren, dennoch stellen sich Nutzer immer häufiger die Frage, wie sie sich vor einem Angriff schützen können.

Gute Nachrichten gibt es diesbezüglich aus diversen Testlaboren. Sie bescheinigen den erhältlichen Programmen der Antiviren-Software-Hersteller eine herausragende Effizienz bei der Entdeckung von Trojanern. Die Mehrheit der Software punktet mit Erkennungsquoten, die deutlich über 90 Prozent liegen. Wie so oft gibt es allerdings ein großes Aber: Die Tests werden meist an Schädlingen durchgeführt, die schon seit einiger Zeit im Umlauf sind. Sie wurden in der Praxis in der Regel bereits durch aktuellere Varianten ersetzt. Von ihnen geht nur eine theoretische Gefahr aus. Vordergründig erfolgt die Verbreitung von Schadsoftware auf dem Smartphone durch infizierte Apps, die in seriösen Appstores kaum eine Chance haben. Existiert ein Schädling schon länger, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die entsprechend App längst aus dem Store vom Betreiber entfernt wurde.

Wer sein Smartphone schützen möchte, kann natürlich eine entsprechende Antiviren-Software installieren. Ein Hersteller, der sich auf Antiviren-Software für Smartphones spezialisiert hat, ist Lookout. Auch Eset bietet entsprechende Programme, die sogar Ansätze von Heuristik beinhalten. Einen weitaus besseren Schutz erhält man durch das richtige Nutzerverhalten. Dazu gehört etwa die Sperrung von kostenpflichtigen SMS-Diensten durch den Mobilfunk-Provider. Von SMS-Betrug geht die größte Gefahr für das Smartphone aus. Weiterhin sollte man auf Software aus unbekannten Quellen verzichten und den herstellerseitig voreingestellten App Store zum Download von Apps verwenden. Die Voreinstellung macht die Installation von per E-Mail- oder SMS übermittelten Sicherheits- oder Zertifikats-Updates unmöglich. Sie sind am häufigsten mit Trojanern infiziert.

#Datenklau auf dem Smartphone: Wie weit ist die Technologie fortgeschritten?

Datenklau ist ein aktuelles Thema und es beschränkt sich längst nicht mehr nur auf stationäre PCs. Immer häufiger sind mobile Endgeräte wie Smartphones davon betroffen. Mittlerweile gibt es zwar analog zu den Virenschutzprogrammen für den PC auch Versionen für mobile Geräte, zurzeit laufen die Angriffe hier aber noch anderweitig ab. Der Hintergrund ist allerdings derselbe: Die Angreifer wollen einen Gewinn erzielen.

Für Smartphone-Trojaner wurden in den letzten Jahren eigene Geschäftsmodelle entwickelt. Das erfolgreichste ist der SMS-Betrug. Hierbei handelt es sich um ein im Hintergrund operierendes Programm, das SMS-Nachrichten an teure Abo- oder Premiumdienste im Ausland versendet. Der Smartphonebesitzer bekommt davon nichts mit. Während er sich beispielsweise an einem Spiel erfreut, läuft die Anwendung im Verborgenen mit. Das böse Erwachen kommt erst mit der nächsten Rechnung, auf der die Gebühren für die vermeintliche Inanspruchnahme des Dienstes erscheinen. Vor einem derartigen Betrug kann man sich allerdings schützen, indem man diese Dienste von seinem Mobilfunkanbieter sperren lässt.

Mit Datenklau hat die vorgenannte Vorgehensweise aber wenig zu tun und glücklicherweise wird das Smartphone dafür bisher nur im geringen Maße genutzt. Es gibt natürlich Trojaner, die zum Kopieren von persönlichen Informationen und Adressdaten auf Smartphones eingesetzt werden, jedoch sind die dadurch gewonnenen Auskünfte auf anderen Wegen wesentlich leichter zu beschaffen, weshalb die Zahl derer bis jetzt noch übersichtlich ist. Doch es ist anzunehmen, dass Betrüger in Zukunft neue Technologien entwickeln werden, mit denen ein hoher Gewinn durch einen vergleichsweise unbeträchtlichen Aufwand erzielt werden kann. Dann könnte es zum Beispiel sein, dass der legendäre BKA-Trojaner ebenfalls auf Smartphones auftaucht. Sind die Sicherheitsmechanismen erst einmal geknackt, steht Betrügern die gesamte Datenwelt offen. Verwunderlich ist, dass trotz bekannter Sicherheitslücken bei Smartphone-Betriebssystemen bisher nur eine niedrige Angriffsrate zu verzeichnen ist.

Tipps für den mobilen Webshop

Heute gibt es ein paar Tipps, wie Sie Ihren Shop für mobile Besucher optimieren.

– Lassen Sie möglichst viel weg. Grafiken, Banner, Schnickschnack, der Besucher soll nur die Kategorien, Produkte, Fotos und Preise sehen sowie die zur Steuerung notwendigen Elemente. Hintergrund: die Seite muss möglichst schnell laden. nach 4 Sekunden ist Ihr Besucher weg.

– Strukturieren Sie „für den dicken Finger“. Nicht jeder hat Klavierhände. Umso wichtiger, das große, aussagefähige Buttons benutzt werden, die man auch mit Wurstfingern trifft. Und natürlich dürfen diese nicht zu nah beieinander liegen.

– Lassen Sie dem Kunden die Wahl. Nicht jeder möchte die Seite mobil sehen. Viele interessieren sich auch für die Desktop-Version, gerade weil dort meist mehr Informationen zu sehen sind. Darum sollte die Seite beim Besuch über ein Smartphone oder Tablet anbieten, auf die mobile Seite zu wechseln – aber nicht automatisch weiterleiten.

– Achten Sie auf den kleinen Bildschirm. Besuchen Sie Ihren eigenen Shop mit einem Smartphone, aber möglichst mit einem der kleineren Versionen, kein Schlachtschiff das schon ein halbes Tablet ist. Beobachten Sie ob die wichtigsten Informationen gleich oben zu sehen sind oder ob Sie unter Umständen nachbessern müssen. Die wichtigen Informationen sollten ohne Scrollen zu sehen sein.

– Bieten Sie eine Telefonnummer an. Bauen Sie sie so in das mobile Template, das man direkt draufklicken kann um mit Ihnen verbunden zu werden.

– Nutzen Sie hellen Hintergrund mit dunkler Schrift. Mobiltelefone werden in allen möglichen Situationen benutzt, bei verschiedensten Lichtverhältnissen. Der Kontrast spielt hier eine extrem wichtige Rolle. Nur weil Ihr Shop bei Ihnen im Büro gut aussieht, muss er beim Kunden auf der Discotanzfläche oder in der Sonne beim Grillen nicht auch gut aussehen.

– Verwenden Sie kein Flash. Abgesehen davon das Flash sowieso bald aussterben wird, funktionieren Flash-Anwendungen auf Smartphone nicht oder nicht korrekt. Daher sollte das mobile Template lieber auf html5 aufbauen.

 

Einheitliche Ladegeräte bald Realität?

Ladegeräte sind für viele ein wahrer Graus, denn wer heutzutage einige technische Geräte wie Smartphone, Tablet PC und Co hat, der weiß oftmals nicht, welches Ladegerät er immer suchen muss und gerät oftmals in Nöte, wenn mal ein Ladegerät vergessen wurde.

Eine Vereinbarung zu einheitlichen Ladegeräten hat es bereits gegeben, allerdings lief diese Regelung Ende 2012 aus. Der EU Industriekommissar Antonio Tajani will die Hersteller von Handys nun dazu verpflichten auch weiterhin einheitliche Ladegeräte herzustellen und anzubieten. Bislang ist nämlich noch gar nicht klar, wie diese Regelung nun weiter gehen wird. Wenn es nach dem EU-Kommissar ging, so sollte es auch für weitere Geräte ähnliche Standards geben, damit es hierbei endlich einheitlich werden kann.

Laut ihm muss sich die Industrie dabei demnächst auf weitere einheitliche Vereinbarungen schon mal bereit machen, denn bislang ist dies noch nicht geschehen. Ob es somit bald wirklich nur noch einheitliche Ladegeräte geben wird, ist fraglich und bleibt indes abzuwarten.

Zahlen per Kreditkarte und Smartphone ist so leicht wie noch nie

Das bargeldlose Bezahlen nimmt immer mehr an Fahrt auf und wer heute noch sehr viel Bargeld mit sich herumschleppt ist längst out. So hat die irische Firma Sumup ihre Internetdienste nun auch für und andere europäische Länder freigeschaltet und ist damit auf einem wachsenden Erfolgskurs.
Wer sich bei der Firma online registriert erhält dann per Post ein kostenloses Lesegerät, das zusammen mit einer iOS oder Android App Bezahlvorgänge mittels einer Kreditkarte ermöglicht. Als Händler kann man den geforderten Betrag dabei direkt eingeben oder im Vorfeld einen Produktkatalog einpflegen und mittels Fingertipp jeweils auswählen. Den Beleg erhält der Kunde dann entweder per SMS oder E-Mail je nach Wunsch.
Das Verfahren ist dabei für Transaktionen über die Visa Card als auch über Lastschriften per EC Karte möglich.

Der Dienst kostet den Händler 2,75 Prozent des Kaufbetrags. Die Geräte kommunizieren mit dem Smartphone hierbei über die Audio Buchse des Smartphones, an die sonst die Kopfhörer angesteckt werden.

Modernes Bezahlen per Smartphone

Wer kennt es nicht, das lästige Suchen nach Kleingeld und dann ist meist nichts greifbar. Das Berliner Startup Unternehmen Payleven will nun das Bezahlen revolutionieren und dabei eine völlig neue Bezahlform anbieten. Das Unternehmen kommt aus dem Umfeld der Samwer Brüder, die schon u.a. für Zalando mit verantwortlich sind. Seit Donnerstag vergangener Woche bietet die Firma bundesweit Einsteckmodule an, mit denen Smartphones und auch Tablet PCs die teuren Kassengeräte komplett ersetzen können. Dabei müssen die Gewerbebetriebe lediglich ein kleines Modul an ihr iPhone, iPad oder auch Android Smartphone anstecken. Die Karte des Kunden wird daraufhin durchgezogen und schon können viele Anbieter die bargeldlose Zahlung anbieten, wenn diese bislang nicht möglich gewesen ist. Vorbild für Payleven ist das Unternehmen Square aus den USA, die mittlerweile über 4 Millionen Dollar Zahlungen pro Tag verwalten. Payleven nimmt rund 12 Cent Provision pro Transaktion und ist dabei auch für die Gewerbetreibenden insgesamt sehr günstig. So kann beispielsweise demnächst sogar der Pizzabote das bargeldlose Zahlen ermöglichen.

LG startet ebenfalls Cloud Service für PC, Smartphones und TVs

Die Cloud ist nach wie vor in aller Munde und das Thema wird auch in den Medien immer populärer, sodass man hier davon ausgehen kann, dass in den kommenden Jahren noch ein erhebliches Wachstum in diesem Bereich zu verzeichnen ist. Nun hat das Unternehmen LG angekündigt, einen Cloud Speicherdienst starten zu wollen, der PCs, Smartphones und auch TVs miteinander verknüpfen soll. Damit sollen verschiedene Multimediainhalte zwischen diesen Geräten problemlos gestreamt und jederzeit abgerufen werden können, was natürlich eine sehr gute und vor allem auch komfortable Sache werden kann. Damit sollen mit den entsprechenden Apps für PCs, Smart-TVs und auch Android Geräte die Inhalte über die entsprechende Cloud von LG synchronisiert werden und können dann jeweils direkt abgerufen werden. Zum Start der Cloud erhalten die Nutzer einen kostenlosen Speicherplatz von 2GB und Kunden von LG erhalten sogar 5GB gratis. Wer ein neues LG Gerät kauft erhält sogar 50GB kostenlosen Speicher für bis zu 6 Monate.

Versandhändler Otto plant neuen Payment Dienst für das Smartphone

Der Versandhändler Otto will einen sehr innovativen und guten Bezahldienst für Tablet PCs und Smartphones aufbauen. Der Dienst nennt sich hierbei Yapital und damit sollen die Kunden sehr komfortabel und auch sicher bezahlen können. Ab dem kommenden Jahr soll dieser Dienst angeboten werden und insgesamt eine ganze Reihe an Vorteilen bieten. Das Prinzip hinter diesem neuen Bezahldienst ist laut Otto mehr als einfach, denn der Kunde soll dabei über sämtliche Einkaufskanäle hinweg sicher und ohne technologische Probleme bezahlen können. Dabei will sich Otto klar vom Wettbewerb abheben und dabei soll dies ein übergreifendes Zahlungsmittel werden. So soll es dann auch beispielsweise damit möglich sein im Einzelhandel zu zahlen und so würde Yapital wirklich übergreifende Möglichkeiten bieten, die natürlich vor allem sicher sein müssen. Die Otto Group besteht seit 1949 in Deutschland und ist nach Amazon der zweitgrößte Onlinehändler weltweit. Wie dieses Bezahlsystem ankommen wird, bleibt abzuwarten – hinsichtlich verschiedener Datenskandale ist die Zeit sicherlich reif für ein sicheres Bezahlsystem.

Zahlungssystem Paypal ermöglicht Zahlung mittels Zuruf

Die eBay Tochter Paypal ist ja für Zahlungsmöglichkeiten bekannt und hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark weiterentwickelt. Nun gibt es mit Paypal Here eine neue Bezahlmöglichkeit, die es ermöglicht, von kleinen und mobilen Händlern Kreditkarten zu akzeptieren. Das Smartphone kann allerdings auch als Terminal zum Bezahlen genutzt werden und mit der Paypal App des jeweiligen Kunden korrespondieren und dann sogar das Zahlen per Zuruf ermöglichen. So soll der Dienst Paypal Here vor allem kleinen und mobilen Händlern sowie auch verschiedenen Gastronomen die Kreditkartenakzeptanz per Smartphone ermöglichen. Dabei kann der jeweilige Geschäftsinhaber somit mit der dazugehörigen App die Kreditkarten seiner Kunden entgegennehmen und den Kassenbon dann auch per Email weiterversenden. Die Ausweitung dieses Systems ist auf Europa vorgesehen – wobei Deutschland allerdings bislang noch in Aussicht gestellt ist. In den USA, Canada, Australien und Hongkong ist die Technik nun verfügbar und es wird so sicherlich nicht mehr lange dauern, bis diese Bezahlmöglichkeit auch bei uns erhältlich sein wird.

Apple besser als Android im Weihnachtsgeschäft

Im vergangenen Weihnachtsgeschäft haben die meisten Kunden eher zu Apple Produkten gegriffen als zu Android Produkten. Somit sind über die Feiertage sehr viel mehr iPhones und iPads verwendet worden, als Geräte mit Android Software. Dies ist natürlich auch für Shopbetreiber eine wichtige Entwicklung, denn gerade in den kommenden Jahren wird der mobile Internetbereich noch stärker wachsen und damit müssen auch die Shops mehr auf solche mobilen Geräte zugeschnitten werden und beispielsweise Apps produziert werden. Das Marktforschungsinstitut Flurry Analytics gibt hierbei beispielsweise an, dass am 25. Dezember 2011 6,8 Millionen neue Geräte mit Android oder dem iOS aktiviert wurden. Am Heiligabend hatte Google eine Freischaltung von 3,7 Millionen Android Geräten vorgenommen. Die offiziellen Verkaufszahlen der Tablet PCs und Smartphones mit Apples Betriebssystem iOS liegen bislang noch nicht vor. Diese dürften aber deutlich über den Zahlen von Android liegen und damit sehr interessant für die kommenden Entwicklungen sein. Zum Vergleich – an normalen Tagen verzeichnet Google ca. 700.000 Aktivierungen.