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#Facebook: Studie zeigt, viele Marken steuern an ihrer Zielgruppe vorbei

Facebook ist das soziale Medium der Zeit und führt Unternehmen mit Privatpersonen zusammen. Eine Studie der Unternehmensinitiative Web Excellence Forum (WebXF) dürfte jedoch bei manchen ein Nachdenken über ihre Facebook-Strategie bewirken. Dafür wurden sechs Monate lang die Facebook-Fanpages großer Marken wie BMW, Lufthansa und Allianz beobachtet. Im Ergebnis zeichnete sich bei einigen Marken eine deutliche Kluft zwischen der angepeilten und der tatsächlich erreichten Zielgruppe ab. Zwar gehören 80 Prozent der aktiven Fans zu den Unterstützern der jeweiligen Marke, jedoch wird der größte Teil von ihnen von Unternehmensmitarbeitern gestellt. Der durchschnittliche Anteil dieser liegt bei 47 Prozent, der Kundenanteil differenziert dagegen zwischen vier Prozent und 85 Prozent. Im Durchschnitt pendelt er sich bei 42 Prozent ein.

Wer bei der Weiterverbreitung von Inhalten auf seine Fans setzen möchte, sollte interessante Bilder auf seiner Fanpage platzieren. 40 Prozent der Befragten geben diese gerne weiter. Auch Produkt-News sind mit 35 Prozent eine Garantie für hohe Interaktionsraten, ebenso wie Einblicke ins Unternehmen (19 Prozent) und Geschichten von Mitarbeitern oder Kunden (15 Prozent).

Allgemein verfolgte die WebXF-Analyse das Ziel, den Unternehmen ein besseres Verständnis für ihre Fangemeinde zu vermitteln. Christian Bachem als Mitgründer des Web Excellence Forum erklärt dazu, dass viele der „Transparenz-Paradox von Social Media“ erliegen. Auf der einen Seite wird durch Social Media eine vorher nie gekannte Transparenz einzelner Nutzer erreicht, die wiederum die Markenkommunikation erleichtert, auf der anderen Seite aber ist die Zusammensetzung der Fanbasis nahezu unbekannt, was die Motivation der Fans erschwert. Diese Faktoren sind ursächlich dafür, dass eine treffsichere Ausrichtung der Kommunikation auf die Zielgruppe für die Unternehmen unmöglich ist.

Die nächste Auflage der WebXF-Studie ist bereits in Planung, sodass die Unternehmen hier künftig eine wertvolle Unterstützung für einen effektiven Umgang mit Social Media erhalten werden.

#Studie: Digitalisierung gut für den Arbeitsmarkt

Einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom im Auftrag des Forschungsinstituts Prognos zufolge schafft die Digitalisierung mehr Jobs als durch diese überflüssig werden. Laut Aussage von Branchenverband-Präsident Dieter Kempf hatte die Digitalisierung im Jahr 2012 mit 144,9 Milliarden Euro an der gesamten bundesdeutschen Wertschöpfung einen Anteil von knapp sechs Prozent. Mit 95 Milliarden Euro profitierte der Dienstleistungsbereich am stärksten. Darin werden der Handel, das Gastgewerbe, der Verkehr sowie Dienstleistungsangebote des Staates zusammengefasst. Nicht alle Jobs setzen dabei eine hohe Qualifizierung voraus. Bestes Beispiel ist das Versandgewerbe mit seinen mannigfaltigen Online-Plattformen. Den zweiten Platz unter den Gewinnern der Digitalisierung nimmt die Industrie mit einem Beitrag von 38 Milliarden Euro ein. Innerhalb der Branche setzten sich vor allem die Automobilindustrie und der Maschinenbau durch.

Kempf sieht in dem Ergebnis der Studie den endgültigen Beweis dafür, dass die Digitalisierung zur Schaffung von Arbeitsplätzen beiträgt. Etwa 1,46 Millionen Arbeitsplätze waren 2012 der Digitalisierung zu verdanken. Das sei etwa jede 25. Stelle, so Kempf. Nutznießer war vor allem der Dienstleistungsbereich mit 976.000 Arbeitsplätzen. In der Automobilindustrie wurden 24.000 Arbeitsplätze geschaffen, der Maschinenbau stellte 28.000 neue Jobs zur Verfügung. Somit hat sich der Computer vom einstigen „Jobkiller“ zum „Jobmotor“ entwickelt.

Mit der Studie wurden zum ersten Mal im größeren Stile konkrete Daten zu den Auswirkungen der Digitalisierung gesammelt und ausgewertet. Allerdings blieb ein wichtiger Punkt ohne jegliche Beachtung: Wie viele Jobs denn nun eigentlich dem fortschreitenden Computerzeitalter zum Opfer fallen. Dennoch könne man aus den Resultaten ein Überwiegen der positiven Effekte herauslesen, betonte Kempf. Immerhin entstehen durch die Digitalisierung auch völlig neue Geschäftsmodelle. Die Arbeitswelt erfuhr durch die Nutzung von digitalen Technologien in vielen Tätigkeitsbereichen eine grundlegende Veränderung im positiven Sinne.

Neue Studie stellt die beliebtesten Fashion-Shops vor

Das Kaufverhalten der Menschen steht häufig im Mittelpunkt des Interesses. Nun wurden durch eine Studie die beliebtesten Fashion-Shops ermittelt. Mehr als 3.300 Kunden fragte man dafür online nach ihrer Meinung. Bewertet wurden sowohl stationäre Shops als auch Onlineshops. Das Ergebnis der Umfrage war etwas überraschend: In der Werbung für ihre Kundenfreundlichkeit gepriesene Shops landeten lediglich im Mittelfeld, während sich die Shops namhafter Marken an vorderster Front behaupteten. Scheinbar ist Präsenz in sämtlichen Medien nicht gleichbedeutend mit Kundenzufriedenheit. Platz 1 sicherte sich das Unternehmen Tommy Hilfiger. Der Textilhersteller machte seine Kunden nicht nur durch seinen hervorragenden Online-Kundenservice glücklich, er überzeugte ebenfalls bei der Nachhaltigkeit und mit seinem gut aufgebauten Online-Shop. Auf Rang 2 findet sich Asos wieder, ein aus Großbritannien stammender Retailer. Er gewann die Herzen der Kunden durch sein Sortiment und seine Produkte. Es folgt s.Oliver. Das Unternehmen erhielt wie die beiden Vorgenannten die Note „sehr gut“. Diese erreichten weiterhin Tom Tailor, Marco Polo und Cecil.

Was verlangt der User von einem Online-Shop? – Eine Studie klärt auf!

Der Internetnutzer von heute ist anspruchsvoller denn je. Schon einige Klicks reichen ihm aus, um sich für das Verlassen einer Internetseite zu entscheiden. Dem sollte man mit einem professionellen Aufbau seiner Seite entgegenwirken. Das E-Commerce-Center (ECC) am IFH Köln und Hermes NexTec fanden in einer gemeinsamen Studie heraus, was der User von einem Online-Shop erwartet. Dabei stellte sich heraus, dass informative und ausführliche Produktbeschreibungen sowie gut sichtbare und leicht verständliche Infos über die Versandbedingungen am wichtigsten sind. Jeweils etwa 62 Prozent bewerten diese Faktoren als absolut wichtig. Dahinter – mit einem Ergebnis von 49,9 Prozent – kommt das Aushängeschild eines jeden Onlineshops: eine übersichtliche Startseite. Als weniger wichtig stuften die mehr als 10.000 Befragten dagegen die Erreichbarkeit eines Onlineshops über eine App und die Einbindung von Social Media Elementen ein. Dennoch darf man die beiden Kriterien nicht unbeachtet lassen. Im Vergleich zur Vorjahresstudie gewannen diese beiden Punkte an Bedeutung. Unverzichtbar für den Onlineshopper sind außerdem die Verfügbarkeitsanzeige eines Produkts und persönliche Empfehlungen.

Deutsche Shop Betreiber verkaufen nicht nur nach Deutschland

Ca. 90 % der deutschen Online Shop Betreiber verkaufen ihre Waren nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Das hat eine Studie des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels ergeben. Die Unternehmen, die noch nicht im Ausland verkaufen, gaben überwiegend an, dass sie dies künftig vorhaben.

Verkauf hauptsächlich in EU-Mitgliedstaaten

Bei der Umfrage stellte sich klar heraus, dass deutsche Online Shops vor allem auch in weitere EU-Länder sowie die Schweiz verkaufen. Den größten Teil der Auslandsverkäufe macht Österreich aus mit knapp 85 %, gefolgt von der Schweiz mit knapp über 70 %. Es folgen Frankreich, die Niederlande und Belgien. Dabei wird deutlich, dass vor allem die deutschsprachigen Länder beliebt sind. Einen Grund hierfür stellt sicherlich die nicht vorhandene Sprachbarriere dar. Die wenigsten Händler verkaufen auch außerhalb der europäischen Länder, wie zum Beispiel in den USA oder in Australien.

Spiegel Studie – Marketplace Anbieter ignorieren den Jugendschutz

Jugendschutz ist in Deutschland ein sehr wichtiges Thema und insbesondere Medien sind davon besonders betroffen. Spiele und Filme ab 18 dürfen in Deutschland nur besonders versendet werden und insbesondere nicht an unter 18 jährige herausgegeben werden. Der Spiegel fand nun heraus, dass Händler über Amazons Marketplace oftmals nicht das Alter prüfen und diverse Medien entweder als Brief oder Einschreiben Einwurf bzw. DHL Paket versenden, ohne das Alter des Adressaten zu überprüfen. Dabei hat der Spiegel mehrere Versuche gemacht und so beispielsweise den in Deutschland beschlagnahmten Film Braindead ohne jegliche Altersprüfung erhalten. Amazon selbst wies nach Anfrage durch Spiegel darauf hin, dass nur bei entsprechenden Hinweisen dieser Problematik nachgegangen werde und dann entsprechende Maßnahmen ergriffen würden. Eine systematisch angelegte Prüfung findet hierbei wohl nicht statt. Allerdings sollte hierbei jeder Händler vorsichtig sein, denn wer dies ohne Prüfung versendet, der macht sich strafbar und riskiert eine gewaltige Abmahnung. Gerade bei Medien ist die Altersverifikation besonders wichtig.

Facebook Nutzer sorglos nach neuer Studie

Einer neuen Studie zufolge sind rund ein Fünftel aller Facebook Nutzer sehr sorglos, wenn es um ihre Daten geht. So nehmen diese sehr sorglos Freundschaftsanfragen an, auch wenn dies Personen sind, die sie selbst noch gar nicht kennen oder noch nicht kennengelernt haben. So geben sie dadurch natürlich sofort private Informationen preis, die vielleicht missbraucht werden können. Zu diesem Entschluss ist ein kanadisches Forscherteam gekommen, dass von der University of British Columbia stammt. Diese Wissenschaftler sammelten so mit 102 virtuellen Facebook Profilen mehrere Gigabytes an Profil- und Nutzerdaten von Facebook Usern. Um an diese Daten zu kommen, wurden sogenannte Social Bots eingesetzt, die Freundschaftsanfragen an über 5000 zufällig ausgewählte Personen verschickten. Natürlich wurden die erstellten Profile sehr attraktiv erstellt, damit auch gewährleistet sein konnte, dass die Anfragen angenommen wurden. Allerdings bekam der Bot durch die bestätigte Freundschaftsanfrage Zugang zu den Daten, die der Nutzer unter Privatsphäre Einstellungen freigegeben hatte. Insgesamt wurden hierbei 2391 männliche und 2662 weibliche Facebook User kontaktiert.

Social Media Erfolg kommt mit der Erfahrung

Social Media muss man verstehen, damit herauszufinden ist, wie es sich lohnt. Sicherlich haben schon viele nach einem Jahr eine Bilanz gezogen und glauben, dass sich Social Media nicht lohnt. Das aber liegt meist daran, dass es dann nicht verstanden worden ist. Es kann nicht erwartet werden, dass sich die Beziehungen zu den Geschäftspartnern und Kunden innerhalb kürzester Zeit aufbauen. Es braucht seine Zeit und es muss auch immer bedacht werden, dass Social Media mehr ist, als nur Gewinnerzielung. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass wie stark der Erfolg mit sozialen Medien tatsächlich von der Erfahrung abhängig ist. Nach der Befragung durch Social Media Examiner stellte sich heraus, dass nicht nur Social Media den Erfolg bestimmt, sondern auch das eingesetzte Tool abhängig von der Erfahrung jener ist, die verantwortlich für Social Media sind.

Es hat sich in der Studie auch gezeigt, dass Erfahrung eine große Rolle spielt. So hat ein Viertel von den Anfängern zugestimmt, dass Social Media auch die Verkäufe steigert. Bei jenen, die bereits über drei Jahre über Social Media arbeiten, bejahten die Frage, ob soziale Medien die Verkäufe steigern, drei Viertel der Befragten. Je mehr Erfahrung gewonnen wird, desto erfolgreicher kann Social Media auch werden.

eBay: Umfrage bestätigt die Wichtigkeit des Online-Verkaufs

Eine aktuelle Studie des Internet-Auktionshauses eBay bestätigt, dass der Online-Verkauf traditionellen Ladengeschäften einen wichtigen Umsatz bringt. Denn wie das nun veröffentlichte Online Business Barometer (OBB) in der zweiten Auflage aufzeigt, erzielt ein Großteil der befragten Händler im Online-Verkauf maßgebliche Umsätze. Dies ist das Ergebnis der Befragung von rund 1.200 Online-Händlern im Januar 2010 im Auftrag von eBay. Diese befragten Händler nutzen dabei zu einem Großteil auch die Plattform des Internet-Auktionshauses.

Von den befragten Unternehmen erzielen 55 Prozent Ihre Umsätze über eBay. Ebenfalls mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen betreibt neben dem Online-Handel auch ein Ladengeschäft. Diese zweigleisig fahrenden Betriebe erwirtschaften dabei dem OBB zufolge den Großteil der Umsätze über das Internet. Für rund ein Viertel der Betriebe ist sogar der Online-Handel ausschlaggebend, um das Ladengeschäft überhaupt am Leben halten zu können.