Schlagwort-Archive: Werbung

#Google: Der Internetriese überarbeitet seine Video-Formate für einfachere Werbung

Google hat eine Überarbeitung seiner Videoformate im AdWords-Programm angekündigt. Damit möchte der Internetriese die Werbung in Bewegtbildern für seine Kunden vereinfachen. Schon ab dem 15. April 2014 stehen die neuen Formate für eine Buchung bereit. Dann gibt es statt der bisher drei nur noch zwei Videoformate, und zwar TrueView in-stream sowie TrueView in-display. Das bisher dritte Format mit dem Namen In-Search-Video verschwindet nicht, sondern wird in den Displaybereich integriert. Mit dem neuen TrueView wird laut Google das Management von Kampagnen einfacher und zugleich leistungsfähiger.

Vorteilhaft an der veränderten Struktur sei zudem, dass deren Konzentration auf der Umgangsweise des Nutzers mit der Anzeige liege. So kann dieser einerseits die Offerte als Preroll-Spot betrachten oder andererseits auf eine Miniaturansicht klicken. Weiterhin hat der Kunde die Wahl, in welchem Kanal sein Werbevideo laufen soll. Es besteht die Möglichkeit, die Kampagne über den Videokanal von Youtube, über die Youtube-Suche oder im Display-Netzwerk von Google zu schalten.

Bereits erschienene Kampagnen werden am 15. Mai 2014 automatisch in die neue Struktur übertragen. Wer einen Monat früher manuell auf das neue Format umstellen möchte, hat in einem speziell eingerichteten Migrationscenter die Gelegenheit dazu.

Die Überarbeitung des Videoformats ist ein weiterer Schritt Googles zur verbesserten Nutzung des Werbeangebots für Kunden. Im Januar 2014 bekamen die AdWords-Konten ein neues Design, Ende Februar folgte die Einführung der sogenannten „flexiblen Konversionen“. Die neue Trackingfunktion soll Kunden die Analyse ihrer Konversionen vereinfachen. Dafür mussten Many-per-Click und One-per-Click weichen. Der Product Manager AdWords Conversions, Vishal Goenka, erklärte anlässlich des Erscheinens des neuen Konversionstrackings im AdWords-Blog, dass genau diese Funktion für Unternehmen wichtig ist. Es sei damit besser feststellbar, „welchen Wert jeder Klick hat, der zu einem konkreten Ergebnis führt.“

#Werbung mit „Bestleistungen“ kann ins Auge gehen

Bei Werbung möchte man natürlich ein unwiderstehliches Angebot unterbreiten. Was liegt da näher, als sich als der Beste zu bezeichnen? Doch das kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Das Landgericht Kiel musste sich Ende 2013 mit einer Klage befassen, bei welcher es um eine angebliche „Bestleistung“ ging. Ein Telekommunikationsunternehmen warb mit der „günstigsten AllnetFlat Deutschlands“, vergaß dabei aber, dass auch andere Anbieter Flatrates im Angebot hatten, die gleichwertig und stellenweise sogar noch günstiger als die eigene Flatrate waren. Das erfuhr die Wettbewerbszentrale und schickte dem Unternehmen eine Abmahnung mit der Begründung, dass durch diese Werbeaussage eine Irreführung der Kunden erfolge. Da der Telekommunikationsanbieter anderer Meinung war, landete der Fall vor dem Landgericht in Kiel. Die Richter sollten entscheiden, ob Werbung mit einer sogenannten Alleinstellungsbehauptung zulässig ist.

Am 22. November 2013 wurde das betreffende Telekommunikationsunternehmen dazu verurteilt, diese Art von Werbung zu unterlassen. Werbung mit einer Alleinstellungsbehauptung ist nach dem Urteil zwar zulässig, aber nur, wenn Beweise für eine Alleinstellung tatsächlich vorliegen. Wann das der Fall ist, hat das Gericht in seiner Urteilsbegründung ebenfalls festgehalten: Besteht dauerhaft und deutlich ein Wettbewerbsvorsprung gegenüber anderen Anbietern, ist eine Alleinstellung gegeben. Im konkreten Fall war ein solcher nicht festzustellen. Die bloße Behauptung, dass man das beste Angebot hat, reicht nicht aus. Den Vorwurf der Irreführung von Kunden bekräftigte das Gericht gleichfalls. Somit liegt ein Verstoß gegen § 5 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 UWG vor. Mit sofortiger Wirkung ist die Werbung mit der „günstigsten AllnetFlat Deutschlands“ daher einzustellen.

Das Telekommunikationsunternehmen legte Berufung beim Oberlandesgericht gegen das Urteil ein. Die Entscheidung darüber steht noch aus. Dennoch sollten sich werbende Unternehmen mit dem Versprechen von „Bestleistungen“ zurückhalten, um Abmahnungen und Gerichtsverfahren zu vermeiden.

#Facebook: Das soziale Netzwerk ebnet den Weg zu den Kunden

Facebook ist weit mehr als nur eine Kommunikationsplattform für private Internetuser, auch Unternehmen können das soziale Netzwerk für ihren Erfolg nutzen. Ob es nun um die Durchführung von gezielten Werbemaßnahmen geht oder das Netzwerk zur Marktforschung und die Selektion von Zielgruppen verwendet wird.

Kürzlich vermeldete Facebook einen Jahresgewinn für 2013 von 2,8 Milliarden Dollar. Dazu kommt ein Plus an Nutzern in Höhe von 16 Prozent. Allein im vierten Quartal ergaben sich 2,34 Milliarden Dollar Gewinn aus dem Onlinewerbebereich des Unternehmens. Rund eine Milliarde Dollar davon entfielen auf Werbung für stationäre Endgeräte und 1,23 Milliarden Dollar auf mobile Werbung. Dieses Ergebnis liefert dem findigen Unternehmer zwei Erkenntnisse: Zum einen bringt Facebook die Werbung genau dorthin, wo man sie haben will, zum anderen wird die Werbung auf mobilen Endgeräten immer wichtiger.

Das Soziale Netzwerk selbst gibt Unternehmen verschiedene Werkzeuge an die Hand, um erfolgreich Werbung auf Facebook zu gestalten. Eines davon ist Custom Audiences. Damit ist das Importieren von Kundenkontaktdaten in das firmeneigene Webemanagement des Netzwerks durchführbar und eine gezielte Ansprache von unterschiedlichen Kundengruppen möglich. Zudem kann die mehrfache Ansprache von Personen mit nur einem Posting erfolgen.

Weiterhin ist eine zeitliche Steuerung von Anzeigen auf Facebook ausführbar. So kann etwa die gleiche Anzeige mehrmals am Tag an verschiedene Zielgruppen versandt werden. Die Reaktion der User darauf stellt wiederum eine ausgezeichnete Grundlage für die Zielgruppenselektion dar. Sie ist die Basis für großangelegte Kampagnen mit exakter Ansprache einer bestimmten Zielgruppe. Desweiteren können ebenfalls neue Zielgruppen entdeckt werden. Eine solche Erfahrung machte ein Hamburger Onlinehändler, der über Facebook-Anzeigen herausfand, dass nicht nur die bisher hauptsächlich anvisierte Zielgruppe bei ihm kaufte, sondern auch völlig andere Personen an seinem Angebot Interesse haben.

Neue kontextbasierte Werbung bei Google Adwords

Wer als Werbemöglichkeit Google Adwords nutzt, wird sicherlich schon häufig festgestellt haben, dass es hierbei vielzählige Möglichkeiten gibt, mit denen die Nutzer auf verschiedene Produkte aufmerksam gemacht werden können und mit dem sie dabei auch noch einige tolle Möglichkeiten erzielen können, die bei anderen Werbeformen so nicht möglich wären.

Die Nutzung des Internets wird allerdings immer mobiler und deshalb muss sich auch Adwords hierbei anpassen. So gibt es jetzt die Möglichkeit die Faktoren Standort, Tageszeit und auch den Gerätetyp mit in die Werbung einfließen zu lassen, denn jemand der in einem Kaufhaus steht und bei Google sucht hat eine andere Erwartungshaltung, als wenn er auf dem Sofa zuhause in Ruhe nach etwas sucht.

Auch können jetzt beispielsweise noch mehr Conversions wie Anrufe und App Downloads im Backend bei Google Adwords gemessen werden, was eine bessere Erfolgsauswertung ermöglicht. Die neuen Funktionen sollten unbedingt getestet werden, denn das mobile Netz wird immer wichtiger.

Adwords Kreditkarte in Großbritannien gestartet

Werbung kostet Geld und Geld haben gerade viele junge und kleine Unternehmen in eher geringerem Maße und sind deshalb immer auf finanzielle Hilfen angewiesen. Google möchte diesen Unternehmen nun helfen und wird vorerst nur in Großbritannien eine Adwords Kreditkarte einführen, mit der ausgewählte Adwords Kunden auch dann noch Anzeigen kaufen können, wenn sie kein Geld mehr regulär zur Verfügung haben. Hierdurch will Google diesen Kunden zu mehr Umsatz verhelfen und so die Möglichkeiten dieser Firmen noch mehr verstärken. Bereits im Juli diesen Jahres startete das Pilotprojekt bereits in den USA und hatte eine gute Resonanz gefunden, weshalb es nahe liegt, das Google auch in unseren Breitengraden mit diesen Möglichkeiten nun anfängt. So können die Kunden in UK nun diese neue Zahlungsart als neue Mastercard Bezahloption angeben. Laut eigenen Angaben liegt der Zinssatz bei 11,9 % in Großbritannien und in den USA vergleichsweise nur bei 8,99 %. Wann dieser Dienst auch in Deutschland startet, ist bislang noch nicht bekannt.

Werbung bei Yahoo und Bing – höhere Reichweite erzielen

Google Adwords ist in Deutschland eine sehr beliebte Werbemöglichkeit bei Google um eine sehr große Reichweite bei Werbung zu erzielen. Neben der bekannten Google Suche gibt es jedoch auch die Möglichkeit Werbung auf Bing und Yahoo schalten zu lassen, denn dies ist mittlerweile auch schon problemlos möglich. Machbar und realisierbar ist dies über das Microsoft adCenter und die Benutzeroberfläche ist dabei ähnlich aufgebaut wie die von Google Adwords, sodass man sich schnell einfinden kann. Auch ist es möglich fertige Kampagnen aus Google Adwords zu übernehmen und in das Microsoft adCenter zu übernehmen, sodass einem die Übernahme der Daten dadurch sehr erleichtert wird. adCenter ist natürlich noch ein sehr junges und frisches Tool und hat noch nicht den Umfang von Google Adwords. Allerdings ist es hierbei mit geschickten Marketingmaßnahmen vielleicht noch möglich den ein- oder anderen Konkurrenten bei bestimmten Keywords auszustechen. Natürlich ist die Reichweite bei Weitem nicht so hoch wie bei Google, allerdings sollte man es ruhig einmal ausprobieren und so ggf. Marketingaktivitäten noch weiter ausbauen.

Online Shopper und ihre Lieblingswerbung

Jeder Shopbetreiber wünscht sich sicherlich die ideale Werbemöglichkeit, damit es haufenweise neuen Traffic auf den eigenen Shopseiten gibt und hierbei dann die Kunden auch direkt und schnell kaufen können. Doch welche Werbemaßnahmen sind bei den Kunden besonders beliebt? Dies hat jetzt das Unternehmen Bitkom in einer Studie von 1000 Personen ab 14 Jahren ermittelt. Dabei sind wohl die persönlichem Empfehlungen und auch Rabattgutscheine die beliebtesten Werbemittel um sich in einem neuen Shop umzusehen oder dort entsprechend einzukaufen. Auch Empfehlungen in sozialen Netzwerken spielten für viele der Befragten eine sehr große Rolle, weshalb dies auch wieder die Wichtigkeit der sozialen Netzwerke wiederspiegelt. Insgesamt wurden bei dieser Studie schon Prozent der Onlinenutzer durch eine der zuvor genannten Werbemethoden zum Kauf eines Produktes angeregt. Am wenigsten lassen sich die Internetnutzer durch Pop Ups inspirieren, was jedoch mittlerweile auch schon hinlänglich bekannt sein dürfte. Somit sollte es gerade für Shopbetreiber unheimlich wichtig sein, in sozialen Netzwerken zu agieren und hier entsprechend zu werben.

Skype nun mit Werbung

Der Telefondienst Skype nutzt nun eine neue Werbeform in Skype für Windows und damit können Nutzer nun während eines Telefonats bestimmte Werbeeinblendungen zu Gesicht bekommen. Dabei wird diese zwischen reinen Audiotelefonaten zwischen den Skype Nutzern in dem jeweiligen Anruffenster gezeigt. Allerdings sind diese Werbeeinblendungen bislang auf die Windows Version von Skype beschränkt, während sie jedoch schon für Mac OSX angekündigt wurden. Die Werbung soll auch kaum stören, allerdings kann Skype natürlich demografische Features nutzen umso gezielt Werbung schalten zu können. Dies dürfte manchen Nutzern sicherlich ein Dorn im Auge sein, allerdings können diese dies auch in den Einstellungen bei Skype entsprechend ausschalten. Skype selbst bezeichnet diese Werbung als lustige Unterhaltung für den Nutzer und möchte diese damit während einer Unterhaltung etwas mehr Abwechslung bieten, denn Werbung bei Skype ist nicht neu, da bereits auf der Startseite des Öfteren Werbung gezeigt wird. Sicherlich wird man sich in Zukunft einfach daran gewöhnen müssen, entsprechende Werbung während eines Gesprächs eingeblendet zu bekommen.

Adblock Plus 2.0 – unaufdringliche Werbung wird demnächst zugelassen

Der bekannte und berühmte Adblocker Adblock Plus 2.0 dürfte sicherlich vielen bekannt sein, sorgt er doch für eine tolle Unterdrückung von meist unerwünschten Werbepopups. Allerdings soll das beliebte Firefox Addon in Kürze unaufdringliche Werbung zulassen. Diese Änderung sei unbedingt notwendig, da ansonsten kleinere Websites nicht mehr lange existieren können und so wichtige Einnahmen verlieren. So erhält die Version 2.0b.3277 zum ersten Mal die Option, so genannte unaufdringliche Werbung zuzulassen und damit kleinen Website Betreibern etwas zu helfen. Unaufdringliche Werbung ist ein Schritt, den viele sicherlich nicht erwartet haben und es bleibt abzuwarten, wie sich das in den kommenden Monaten weiter entwickeln wird. Jeder sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es gerade bei kleineren Websites sonst zunehmen unattraktiver wird, wenn keine Werbung mehr eingeblendet werden kann, bzw. diese immer von vielen Blockern geblockt wird. Besonders in der heutigen Zeit ist der Werbemarkt sehr stark umkämpft und so sollte man sich hierbei immer im Klaren sein, dass auch etwas Werbung nicht schaden kann und so die Existenz von vielen kleinen Sites ermöglicht.

Newsletter: Einwilligung hat Verfallsdatum

Eine Einwilligung zum Zusenden eines Newsletters ist nicht unbegrenzt gültig, wenn der Versender lange Zeit untätig war.
Das hat das Landgericht München bereits letztes Jahr entschieden. Im dort vorliegenden Fall hatte ein Händler 18 Monate nach Erhalt der Einwilligung dem Empfänger zum ersten Mal einen Newsletter geschickt. Dieser konnte sich natürlich nicht mehr an seine Einwillung erinnern und ließ den Händler abmahnen.
Dem folgte auch das Gericht: nach 18 Monaten sei die Einwillung nicht mehr aktuell und somit eine unzumutbare Belästigung.
(Landgericht Muenchen, Urteil v. 08.04.2010 – Az.: 17 HK O 138/10)