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Video schauen und shoppen – der neue Service von Youtube

Die Plattform Youtube unter der Schirmherrschaft des Internetriesen Google ist weltweit beliebt. Nun möchte Google seinen Nutzern mit Hilfe von Youtube ein neues Feld eröffnen: das Internetshopping per Video. Das Prinzip dahinter ist einfach und teilweise dem Teleshopping abgekupfert. In Verkaufsvideos werden Waren in Bild und Ton ausführlich vorgestellt. Bei einem Klick auf das entsprechende Produkt werden Händler-Links angezeigt, wo man diese sogleich bestellen kann. Die Idee ist nicht neu. Der Versandhändler Otto startete schon einmal solch ein Projekt, das allerdings über die Testphase nicht hinauskam. Google will es mit Youtube besser machen. Der Haarkosmetikhersteller Tresemme ist einer der ersten Interessenten. Das Shopping findet aber nicht direkt im Video statt, sondern läuft über den eigenen Youtube-Kanal der Unilever-Tochter. Die oben vorgestellte Funktion innerhalb der Videos ist nicht vorhanden. Das Verlangen nach derartigen Video-Shopping-Lösungen ist groß. Das Portal Joyus ist in dem Segment bereits seit einiger Zeit am Start und kann sich über ein enormes Interesse freuen.

Blogger haften für eingebettetes Youtube Video

Ein neuer Rechtsfall sorgt für Aufsehen in der Bundesrepublik, denn Blogger haften für ein eingebettetes Video von Youtube. Das Landgericht Hamburg hat nun entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein mittels Youtube eingebettetes ZDF Video als Verbreiter haften muss. Die Klage kam von einem umstrittenen Arzt aus München, der zuvor sehr erfolgreich gegen den Bericht der ZDF Sendung vorgegangen war. So hatte das ZDF Magazin Wiso im Jahr 2010 einen Bericht gesendet, der von einem Arzt handelt, der mit umstrittenen Methoden versucht Krebs Patienten zu heilen. Markus Kompa hatte darüber in seinem Blog berichtet und dazu ein Youtube Video dazu eingebettet. Kompa wusste zu dem Zeitpunkt jedoch nicht, dass der Arzt die Verbreitung des Beitrags vor Gericht verbieten ließ. Das Gericht wirft Kompa dabei vor, dass er beim Setzen der Links auf seinem Blog seiner Prüfpflicht nicht nachgekommen ist und zudem wusste, dass der Arzt gegen das ZDF gerichtlich vorgegangen ist.

Gema vs Youtube – Sperren gehen weiter

Die Nutzer der Videoplattform Youtube erwartet aus Deutschland wenig Gutes, denn die Anzahl der in Deutschland verfügbaren Videos wird anhand dieses Urteils klar schrumpfen, so Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Medienrechtskanzlei Wilde Beuge Solmecke. Youtube wird vermutlich auch direkt in Berufung gehen, weshalb ein endgültiges Urteil sicher noch nicht so schnell gefällt werden kann. Die meisten originalen Musikinhalte sind bei Youtube in Deutschland oft gesperrt, da es zwischen Youtube und der GEMA in Deutschland schon sehr lange einen Rechtsstreit gibt. Der Hintergrund ist dabei der, dass die GEMA die Urheberrechte der Komponisten, Textdichtern und auch von Musikverlegern vertritt und so genau geklärt werden muss, wie viel Youtube der GEMA insgesamt bezahlen muss. Die GEMA verlangt für Youtube zudem auch die Einführung eines Wortfilters beim Upload von Daten, sodass die Nutzer erst gar nicht die Möglichkeit bekommen können, entsprechende Stücke an Youtube zu senden. Ein klares Urteil dürfte hier in Kürze gefällt werden.

Sony Music hat Millionenverlust dank Gema Sperre

Die Gema sperrt bekanntlich sehr viele Videos auf Youtube, da die Rechte dafür nicht vorliegen und nicht hierzulande gezeigt werden können. Nun hat der Chef von Sony Music International aufgezeigt, dass das Internet für den Konzern ein sehr großer Segen wäre und sich damit erheblich viel Geld verdienen lasse. Dabei fordert Sony Music nun, dass die Musikvideos des Konzerns in Deutschland wieder über Youtube angesehen werden können. So gehen laut Sony dem Konzern Millionenumsätze durch die Einschränkungen durch die Gema verloren und dies muss unbedingt aufgehoben werden. Dabei habe das Internet der Musikindustrie in den vergangenen Jahren sehr viele neue Möglichkeiten gebracht, die letztlich auch zu sehr wichtigen Einnahmen führen. Der Rückgang der physischen Musik wird dabei so gut wie fast komplett durch den Internetvertrieb in digitaler Form kompensiert. Dabei gibt es diverse Song Download Dienste und Musikvideo Angebote, die eine sehr hohe Anzahl ausmachen. Erstmal seit 15 Jahren soll der Umsatz mit Musik im Jahr 2011 in Deutschland verhältnismäßig stabil gewesen sein und dies lässt in einem so wichtigen Absatzmarkt wie Deutschland sehr viel hoffen.

GEMA und Youtube – ewiger Rechtsstreit

Youtube ist für viele heute ein sehr wichtiger Vertriebskanal und sorgt zudem oftmals auch durch gezielten Einsatz für jede Menge an Traffic. Allerdings ist nach wie vor ein sehr erbitterter Rechtsstreit zwischen der GEMA und Youtube aktuell, der am 20. April vor dem Landgericht Hamburg endlich entschieden werden soll. Dabei verlangt die GEMA, insgesamt 12 geschützte Musikwerke von der Plattform löschen zu lassen und damit nicht mehr zugänglich zu machen. Seit 2010 zieht sich dieser Streit nun schon hin und wird deshalb sicherlich für die Beteiligten hoffentlich bald zu Ende sein. Dabei streiten sich beide Parteien vorrangig darum, dass die Plattform Youtube nicht genug für die Löschung von urheberrechtlich geschütztem Material tut. Die GEMA verlangt von Youtube auch den Einsatz eines sogenannten Wortfilters, um bestimmte Videos schon während des Uploads nicht zuzulassen. Was sich hierbei dann letztlich entscheiden wird, bleibt abzuwarten und so wird Youtube sicherlich auch sehr hart dagegen ankämpfen. Die GEMA hat bei Youtube allerdings auch schon einiges bewirken können, wenn man sich verschiedene, hierzulande gesperrte Titel einmal ansieht.

Relaunch von Youtube – neue Webseite gestartet

Youtube dürfte sicherlich mittlerweile so gut wie jedem Internetnutzer ein Begriff sein, denn hiermit lässt sich immens viel an Videomaterial konsumieren und auch selbst hochladen. Das Portal hat mittlerweile einen immens hohen Bekanntheitsstatus erlangt und gehört mit zum Konzern Google. Die Youtube Webseite ist nun neu gestaltet worden und liefert eine noch bessere Übersicht. Das Portal ist jetzt auch noch stärker mit Google + verkettet, was für Google natürlich sehr vorteilhaft ist und so der Verbreitung von Google + vielleicht noch mehr hilft. Das Design ist allerdings noch nicht allen Usern zugänglich und kann derzeit nur mittels eines selbst gesetzten Cookies aktiviert werden. Die Übersichtlichkeit ist bei diesem Design jedoch viel besser und so wird nun hier auch das grau-schwarze Design eingesetzt, was bereits bei Google Mail zum Einsatz kommt. Die Vorschaubilder sind nun auch etwas größer dargestellt und insgesamt bietet das neue Design sehr gute Ansichten. In Firefox und Chrome kann über die Javascript Konsole der Cookie manuell mit Cookie document.cookie=“VISITOR_INFO1_LIVE=ST1Ti53r4fU“ gesetzt werden und so das neue Design zwanghaft aktiviert werden.

Fernseh Konkurrenz durch Google – Youtube bald mit 100 Kanälen

Google will mit der Plattform Youtube jetzt richtig durchstarten und dabei dem herkömmlichen Fernsehen Konkurrenz machen. Neben den herkömmlichen Clips soll es auf Youtube nun auch bald professionelle Sendungen geben, die täglich oder wöchentlich zu bestimmten Zeiten zu sehen sind. Dabei soll dies eine Art alternatives Fernsehen im Internet sein. Hierbei sollen mehr als 100 Videokanäle entstehen, die allesamt eine große Auswahl an verschiedenen Sendern und Kanälen bieten werden. Die Software Google TV soll hierbei zusätzlich noch bei der Verbreitung helfen, denn mit dieser Möglichkeit kann man sehr viele tolle Vorteile erzielen, denn mit dieser Software kann man die Kanäle deutlich besser abspielen und anschauen. Diese Software ist mittlerweile unter anderem in Geräte von Sony integriert, weshalb diese sehr viele tolle Möglichkeiten bieten. Der Schwerpunkt der Google Kanäle liegt dabei zunächst auf Musik, Lifestyle, Unterhaltung und natürlich auch US Sport. Die neuen Kanäle sollen ab November 2011 starten und dann schrittweise mehr werden. So kann man für das Jahr 2012 sehr viele tolle Neuerungen erwarten, die sich durch Google TV zeigen werden.

Android 4.0 wird am 19. Oktober durch Samsung und Google vorgestellt

Das Android Betriebssystem ist so gut wie von jedem bekannt – vor allem weil es eine solch riesige Verbreitung erfahren hat. In Hongkong wird jetzt am 19. Oktober 2011 die neueste Android Version vorgestellt, die mittlerweile schon bei 4.0 angekommen ist. Um 10 Uhr dortiger Ortszeit wird die Veröffentlichung starten und kann zudem mittels Livestream über Youtube auch von Deutschland aus verfolgt werden. Allem Anschein nach wird dort auch das neue „Nexus Prime“ und „Galaxy Nexus“ präsentiert werden. Letzteres ist das erste Smartphone mit dem neuesten Google Betriebssystem. Eigentlich war diese Veranstaltung auch schon für den 11. Oktober in San Diego geplant gewesen, wurde jedoch aufgrund des Todes von Steve Jobs dann gestrichen. Hier war die offizielle Mitteilung gewesen, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Mitteilung sei. Durch die neueste Android Software will Google die OS Versionen für Smartphones 2.3.x, Gingerbread und andere besser zusammenführen und diverse Schwachstellen ausmerzen.

Als Kleinunternehmen in soziale Netzwerke

Unternehmen nutzen immer mehr die sozialen Netzwerke für sich. Sie machen sich bekannter, haben näheren Kontakt zu ihren Kunden und bieten ihre Waren unter anderem auch über den Facebok-Shop an. Es sind aber häufig die großen Unternehmen, die in den Netzwerken zu sehen sind. Es ist aber auch für die Kleinunternehmen wichtig, sich in die sozialen Netzwerke zu begeben. Viele sind noch immer skeptisch, aber die Großunternehmen machen es doch vor. Sie posten, sie twittern und zeigen so Präsenz. Und es funktioniert, wenn man sich einmal die Zahlen ihrer Freunde ansieht. Sicherlich glauben viele Kleinunternehmen noch immer, dass sie von den Kunden nicht ernst genommen werden, wenn sie sich in auf die Plattformen begeben, aber ganz im Gegenteil: Die Kunden wünschen es sogar, denn dann haben sie die Möglichkeit, mit dem Unternehmen schneller in Kontakt zu treten, erfahren schneller von den Angeboten und werden immer schnell über Neues informiert. Facebook, Twitter, YouTube oder andere Plattformen sind ideal, wenn man bekannter werden möchte. Wichtig ist natürlich, dass ein System und ein Konzept erstellt werden, damit die Seriosität und Ernsthaftigkeit auch bestehen bleibt.

eBay, Google und Co. von Microsoft-Gründer verklagt

Paul Allen gehört zu den reichsten Männern weltweit und will jetzt zahlreiche Internet-Unternehmen verklagen. Hier gehören unter anderem Google, eBay, Apple und YouTube dazu. Auß0erdem stehen auf der Liste auch Unternehmen, die in Deutschland nicht sehr bekannt sind, wie beispielsweise Netfix oder Office Depot.

Der Grund für die Klage sollen Patentrechtsverletzungen sein. Die Firma Interval License verfügt über einige Softwarepatente, die wichtige Funktionen für die Suche und auch E-Commerce beschreiben. Besitzer dieses Unternehmens ist Paul Allen. Google, Ebay und Co. haben die Vorwürfe in einer Stellungnahme abgestritten und gleichzeitig auch angekündigt, dass sie sich selbstverständlich verteidigen werden. Alle auf der Liste stehenden Unternehmen sollen gegen vier der Patente verstoßen haben. Die Patente, um die es hier geht, werden sehr allgemein gehalten, so soll es beispielsweise um eine Idee, dass PC-Nutzer über Neuigkeiten informiert werden, wenn diese interessant sein könnten. Bei den anderen Patenten geht es beispielsweise um „Browser zum navigieren in Datenbeständen“ oder das Einblenden der Zusatzinformationen am Rand des Bildschirms.

Eine Schadensumme wird nicht genannt und das Unternehmen, dem diese Patente gehören, gibt es auch nicht mehr. Ob Allen mit der Klage wirklich durch kommt, ist fraglich, denn einige dieser Dinge sind in der heutigen zeit Standard im Internet.