Code der Skype-Verschlüsselung wahrscheinlich geknackt

So wie es scheint, hat ein in den USA lebender Hacker den Code, der für die Skype Verschlüsselungstechnik ist, geknackt. Skype hat diese Angaben bereits bestätigt, macht aber deutlich, dass die Kommunikations-Sicherheit dadurch nicht beeinflusst wird. Auf dem „Chaos Computer Clubs“ Kongress in Berlin soll schon Ende dieses Jahres der Hack vorgestellt werden. CCC_Sprecherin Constanze Kurz hat erklärt „Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Angriff auf die Skype-Verschlüsselung gezeigt werden konnte“. Das aber zeigt, „dass geheim gehaltene technische Standards kein Mehr an Sicherheit bringen, da früher oder später immer jemand herausfindet, wie es funktioniert“. Der CCC tritt auch dann ein, wenn es um offene Standards bei den Verschlüsselungstechniken geht. Kurz hat klar gemacht, dass „Sicherheit durch Verbergen“ (Security by obscurity) bislang langfristig noch nicht funktioniert hat. Der Hacker hat in einem amerikanischen Blog berichtet, dass er den Quellcode offenlegen konnte, indem der Binärcode mit einer Software von ihm analysiert wurde. Zwar war der Beitrag schnell wieder gelöscht, aber Kopien hierzu befinden sich auf verschiedenen Webseiten. Skype hat Verständnis gezeigt, sollte jemand eine Analyse der Software durchführen, wenn dies zum Ziel habe, die Sicherheit der Software zu verbessern. Der jetzige bekannt gewordene Hack aber dient dem leichteren Versenden von Spam-Mails. Rechtliche Schritte werden von Skype geprüft.