Mehr Datenschutz in sozialen Netzwerken gefordert

In Rheinland-Pfalz wird auf mehr Datenschutz bei sozialen Netzwerken gedrängt. Jochen Hartloff, Verbraucherschutzminister, hat den Bund aufgefordert, dass es internationale Standards geben soll, damit Schutzrechte gewährleistet werden können. Außerdem soll dadurch auch eine Vorreiterrolle in ganz Europa eingenommen werden. Der Datenschutz ist viel zu kurzgefasst und es besteht eine Bringschuld seitens der Regierung, ist die Meinung von Hartloff. Denn auch den ausländischen Unternehmen wird es mit „lediglich darauf zu verweisen, man habe keine rechtliche Handhabe und hoffe auf eine europäische Regelung“ sehr einfach gemacht. Die Änderung vom Telemediengesetz wurde durch einen Entwurf von Rheinland-Pfalz unterstützt. Darin sind unter anderem erweiterte Informationspflichten enthalten sowie die Aufklärung zur Nutzung eines sozialen Netzwerkes, wenn man sich das erste Mal bei einem solchen anmeldet. Auch müsse die Aufklärung über Risiken und die Veröffentlichung von persönlichen Daten verpflichtend sein. Weiterhin sollte es auch eine Möglichkeit geben, dass Nutzer verhindern können, dass Inhalte von den Suchmaschinen gefunden und damit von fremden ausgelesen werden können. Auch müsse eine leicht erreichbare Möglichkeit zur Löschung von Daten her. Jeder weiß, wie schwer es ist, sich aus einem sozialen Netzwerk wieder zu löschen.