Stiftung Warentest entlarvt: Jedes zweite Virenprogramm bietet keinen optimalen Schutz

Die Gefahren im Internet waren noch nie so zahlreich wie heute. Keylogger, Viren, Trojaner und die neueste Version, die sogenannten Blackholes – Hacker greifen tagtäglich damit unsere Computer an. Die Zahl der Virenschutzprogramme ist inzwischen mit der Zahl der Bedrohungen vergleichbar. Die Stiftung Warentest hat kürzlich Virenprogramme genauer in Augenschein genommen und kam dabei zu einem unbefriedigenden Ergebnis. Dem Test stellten sich vier kostenlose Programme und 14 Sicherheitspakete. Von letzteren erhielt lediglich jedes zweite das Testurteil „gut“. Schlussendlich erreichten also von den 14 Paketen nur sechs eine gute Wertung. Drei Programme fielen komplett durch und wurden mit einem „ausreichend“ bewertet. Die Programme waren ausschließlich für private Rechner mit Windows-Betriebssystem. Getestet wurde unter extremen Bedingungen: suspekte E-Mail-Anhänge wurden geöffnet, illegale Dateien heruntergeladen und verseuchte Webseiten aufgesucht. Auch die Wächterfunktion der Virenprogramme wurde dabei auf die Probe gestellt. Ebenso wichtig ist ein verlässlicher Datenscanner, der auf dem Computer vorhandene Schadsoftware ausfindig und unschädlich macht. Das erledigte ein Großteil der Programme zur Zufriedenheit der Tester.