Mahngebühren: 40 Euro möglich. Auch bei uns.

Gerade Firmen und Behörden lassen sich gerne mal Zeit mit der Zahlung der Rechnung. Auch wir hier bei Fishnet Services machen die Erfahrung, das es immer dieselben Kunden sind, die generell erst nach der zweiten Mahnung bezahlen.

Für solche Fälle gibt es die EU-Zahlungsverzugsrichtlinie. Diese stärkt die Gläubiger gezielt in B2B Geschäften. Und damit der Empfänger auch wirklich aufwacht, ist inzwischen sogar eine Mahnpauschale von 40 Euro möglich.

Diese hohe Mahnpauschale findet sich in §288 BGB Absatz 5. Sie ist sozusagen die vorletzte Möglichkeit jemanden wachzurütteln (vor einem gerichtlichen Mahnverfahren).
Genaugenommen kann man sogar mehr als 40 Euro verlangen – wenn ein höherer Schaden nachgewiesen wird, zum Beispiel weil der Gläubiger zum Eintreiben einen hohen Aufwand betreiben oder sogar einen Anwalt einschalten musste.

Die Mahnpauschale gilt auch für Abschlags- und Ratenzahlungen, ist aber wie gesagt nur gegenüber Behörden, Firmen und Unternehmern durchsetzbar.

Da auch wir bei Fishnet Services leidige Erfahrungen mit Firmen machen, die prinzipiell frühestens nach der 2. Mahnung zahlen, haben wir unsere Mahngebühren nun wie folgt gestaffelt:

  • Zahlungserinnerung nach 4 Tagen: kostenlos
  • 1. Mahnung nach 14 Tagen: 1,10€
  • 2. Mahnung nach 21 Tagen: 2,20 €
  • 3. Mahnung nach 28 Tagen: 40 €

Außerdem werden wir bei Zahlungen bei denen die Mahngebühr „vergessen“ wurde, weitere Aufträge erst annehmen nachdem auch die Mahngebühr überwiesen wurde.

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