Achtung, Behörden vernetzen sich immer besser!

Für eine effektive Verfolgung unsicherer Produkte gibt es in der EU ein Schnellwarnsystem namens RAPEX. Hierbei handelt es sich um eine öffentliche Datenbank, die sowohl von Behörden als auch von Verbrauchern benutzt werden kann.

Nun scheint es, das in Schweden Produkte gefunden wurden die zuviel Blei enthielten und auch nicht ordentlich gekennzeichnet wurden – und die Schwedische „Chemical Agency“ hat direkt die Behörden in Niederbayern verständigt, weil dort u.a. Onlinehändler ansässig sind, die dieses Produkt vertreiben.

Bedeutet, die Onlinehändler die solche Produkte verkaufen, bekommen nun ein Schreiben das zum Einen die Aufforderung zum Verkaufsstopp enthält und zum Anderen unangenehme Fragen zu dem Thema, warum man eingekaufte Produkte nicht zB auf CE Kennzeichnung prüfe.

Hier zeigt sich, das die Behörden in Europa in den letzten Jahren massiv gelernt und sich weiterentwickelt haben. Wer also wissentlich unsichere Produkt vertreibt, auf den werden (hoffentlich) harte Zeiten zukommen.