„Alles neu macht der Mai!“ – Die neuen (alten) Preise der Deutschen Post

Gute Nachrichten für Onlinekunden und deren Katzen 😉 – Paketporto ab 01.05.2020 wieder günstiger!

Aaah, das war wohl diesmal nichts. Anstatt wie üblich wieder die Preise zu erhöhen musste diesmal die Deutsche Post eine herbe Niederlage einstecken. Die zu Jahresbeginn eingeführten Preiserhöhungen für den Paketversand wurden von der Bundesnetzagentur als zu hoch eingestuft. Es gilt dabei der Vergleich mit anderen Mitbewerbern. Dass man sich den Ärger mit der Regulierungsbehörde sparen möchte, ist klar und so nimmt die Deutsche Post die bereits eingeführte Preiserhöhung wieder zurück. Vielleicht möchte man der ansonsten entstandenen negativen Publicity ein wenig zuvor kommen? Es bleibt also doch alles beim Alten. Der Versand deutschlandweit für ein bis zu zwei Kilogramm schweres Paket kostet statt 4,79€ wieder 4,50€. Die Preise gelten ab dem 01.05.2020.

Durch den hohen Marktanteil genießt die Deutsche Post/ DHL eine monopolartige Stellung und diktiert die Preise vor. Dabei nimmt die Qualität der Dienstleistungen stetig ab. Es gibt immer weniger Filialen, dadurch weniger Angestellte, sprich weniger echte Menschen, die einen beraten können wenn es darauf ankommt, statt automatisierter Bandansagen. Zudem gibt es immer weniger Briefkästen und wegen den Brief- und Paketzustellungen immer mehr Beschwerden. Laut der Bundesnetzagentur ist nicht erkennbar, dass eine Steigerung der Kosten an Personal- und Transportkosten eine Preisanpassung rechtfertigen würde. Ebenfalls von der Behörde nicht anerkannt wurde das Argument der Deutschen Post, sie habe in die Verbesserung von Service und Qualität investiert. Service und Qualität, vielleicht hat da jeder sein eigenes Verständnis von…

Doch die Deutsche Post plant schon den nächsten Anschlag auf uns! Die Postzustellungen an Montagen sollen komplett eingestellt werden. Im vergangenem Jahr wurde bereits eine Initiative zur Änderung des Postgesetzes angekündigt. Die Ankündigung kam durch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Und diesmal gibt’s keinen Widerstand seitens der Bundesnetzagentur. Tja.

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