Versandhandel in Corona Zeiten – was tun?

Heute geht es (mal wieder) um das Thema „Woran sollte ich als Händler in Coronazeiten denken?“. Hierzu hatten wir ja schon vor ein paar Tagen etwas geschrieben und auch ein paar Ideen aufgelistet.

Zum Thema „Versand in Sperrgebiete“ erst einmal eine Entwarnung, der Versand und die Paketzustellung sind weiterhin möglich, auch wenn unter Umständen Pakete verzögert zugestellt werden.

Viele Tipps erscheinen den meisten selbstverständlich, doch es gibt immer wieder jemanden, der es übersehen hat. Darum hier unsere heutigen Tipps.

  • Schalten Sie in Ihrem Shop die Versandmethode „Abholung“ ab (dadurch wird auch Barzahlung deaktiviert)
  • Wenn Sie weiterhin Abholung anbieten möchten, schalten Sie nur die Zahlart „Bar bei Abholung“ ab. Die Kunden können dann zB per Paypal zahlen.
  • Führen Sie Schichten ein. Statt 4 Mitarbeiter die nebeneinander stehen und Pakete packen, könnten auch 2 frühmorgens, und 2 Nachmittags zur Arbeit erscheinen.
  • Alternativ: Teilen Sie Ihr Lager auf und trennen Sie die Mitarbeiter räumlich.
  • Beantragen Sie Kurzarbeitergeld
  • Beantragen Sie Gelder aus den diversen Schutzschirmen. Vor allem für kleine Betriebe gibt es Hilfen. Achtung! Derzeit werden Gelder zT ohne Prüfung verteilt, es reicht eine Unterschrift, das Sie betroffen sind, um bis zu 15.000 Euro zu erhalten. Hier lauert aber eine kleine „Falle“. Diese Prüfung erfolgt nämlich – nur halt erst später, nach der Coronakrise. Wer hier schummelt, muss das Geld nicht nur zurückzahlen sondern riskiert auch eine Anzeige wegen Subventionserschleichung.
  • Reden Sie JETZT schon mit Ihrer Bank, um zu erfahren wie es um Ihre Bonität bestellt ist und wie man Ihnen im Notfall helfen KÖNNTE, selbst wenn Sie jetzt noch nicht betroffen sind.

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