Alle Beiträge von Karsten Geyer

#Paypal – #Ebay verlängert Vertrag nicht

Ebay wird den 2020 auslaufenden Vertrag mit Paypal als Zahlungsdienstleister nicht verlängern.  Dies teilte der Handelskonzern in einer überraschenden Pressemitteilung mit.

Stattdessen hat Ebay eine Vereinbarung mit Adyen unterzeichnet. Adyen soll aber nur die Technik liefern.  Letzendlich geht es darum, das die Kunden direkt an Ebay zahlen und Ebay an die Kunden auszahlen. Also – wie immer – wie bei Amazon. Eigene Ideen scheint man ja nicht zu haben.

Bereits ab Mitte diesen Jahres wird man in den USA damit beginnen. Bis 2021 soll ein Großteil der Kunden auf das  neue System überführt worden sein.

Den Händlern verspricht Ebay dadurch niedrige Zahlungsgebühren, den Käufern eine höhere Anzahl von akzeptierten Zahlungsmethoden (Kreditkarte, Gutschein, Lastschrift, Sofortüberweisung, Giropay, Visa, RatePay)

Rein wirtschaftlich gesehen scheint dieser Deal nur Gewinner zu kennen: die Ebay Aktie kletterte nach Bekanntwerden der Pläne. Adyen hat hier einen Mega Deal ausgehandelt (Umsatz Adyen 2016: 727 Millionen Dollar, Vergleich Paypal: 4 Millarden Dollar) und nach allem was man so hört scheint Paypal geradezu erleichtert zu sein, Ebay endlich loszuwerden.

Kleiner Lacher am Rande:
eine der von Adyen angebotenen Zahlarten ist: Paypal 🙂
Somit sieht es so aus, als ob am Ende Paypal doch noch auf Ebay.de vertreten bleiben wird.

Gegen #Amazon ankommen – wie kann das kleinen Händlern gelingen?

Amazon wird immer mächtiger und erdrückt Händler rein durch die Preise. Reihenweise schließen Ladengeschäfte. Für die kommenden Jahre wird auch deutschen Versandhändlern ein Sterben prognostiziert. Doch muss das sein?

Kleiner als Amazon zu sein: Ein Fluch?

Wer sich auf einen Preiskampf auf oder sogar mit Amazon einlässt, hat so gut wie verloren. Die Margen sinken immer weiter, die 20% Verkaufsprovision, die die Händler an Amazon bezahlen müssen, besorgt den Rest. Auf Amazon gut verkaufen kann jetzt schon nur jemand, der in seiner Marktnische alleine ist – oder einen Trick gefunden hat.

Hierzu gilt es, etwas zu finden, was weder Amazon noch Chinesen leisten können, also abseits von Masse, abseits von Preis und ja – inzwischen auch abseits von Qualität. Denn „Chinakram“ ist mittlerweile nicht mehr automatisch Billigware.

Sich von Amazon abheben, doch nicht über den Preis.

Die Lösung heißt: individueller Kundenservice.  Das mag erst einmal völlig einfach und logisch erscheinen und die meisten Händler werden erst einmal an Beratung denken, es geht aber um etwas wesentlich komplizierteres.

Überlegen Sie sich eine Dienstleistung, die zu Ihren Produkten passt. Und wenn Sie diese erst einmal gefunden haben, verknüpfen Sie sie so mit Ihren Produkten, das kein Kunde jemals mehr darauf verzichten möchte.

Beispiele gefällig?

Sie verkaufen Ringe. Verschicken Sie die Ringe kostenlos zur Anprobe, nehmen sie sie dann zurück und gravieren Sie sie mit dem Wunschtext des Kunden.

Sie verkaufen gesundes Hundefutter. Bieten Sie Ihren Kunden an: „Wenn Sie regelmäßig bei uns kaufen, zahlen wir Ihre Tierarztrechnung“.

Sie verkaufen Tablets. Bieten Sie den Kunden an, das jemand aus seiner Gegend vorbeikommt und es ihm einrichtet und erklärt.

Sie können das besser als Amazon.

Bauen Sie Netzwerke aus Dienstleistern. Geben Sie Ihrem Kunden einen Grund, warum er bei Ihnen kaufen sollte und nicht bei Amazon. Denn Sie können etwas, was Amazon nicht kann: Sie können ihm helfen.

 

Besseres #SEO durch Keywords in Google Analytics

Seit 2011 liefert Google keine Suchbegriffe mehr an Shopbetreiber und Analytiker aus – d.h. man sieht, wie viele Besucher man hat, aber nicht, mit welchem Suchbegriff sie auf die Seite gekommen sind.
Shopbetreiber die einen Google Analyse Code auf ihrer Seite haben, sehen in ihrer Auswertung nur noch „not provided“ statt Suchbegriffe.

In Wirklichkeit kann Google das weiterhin messen, man sieht es wenn man Google Ad Words benutzt – dort stehen alle Suchbegriffe, die die Leute benutzt haben. Nur für Zugriffe ohne Ad Words wurden diese entfernt. Die Vermutung liegt nahe, das Google damit die Leute zu Ad Words zwingen will.

Nun gibt es eine Lösung, die die Suchbegriffe auch für Besuche die NICHT über Ad Words kamen, zurückbringt: Keyword Hero. 

Keyword Hero liest Daten aus:

  • aus SEO Tools wie zB Sistrix
  • aus Browser-Add Ons
  • aus Google Trends
  • aus Google Search Konsole
  • aus Google Analytics
  • aus Bing

Mittels künstlicher Intelligenz werden 50-60% der Fälle mit absoluter Sicherheit „gematcht“, der Rest wird nach Wahrscheinlichkeit berechnet.

Laut Keyword Hero werden auf diese Weise Suchbegriffe mit 85-90%iger Korrektheit dargestellt – also nicht ganz wie früher, als man es noch direkt von Google bekam, aber wesentlich besser als nichts.

Die Preise von Keyword Hero hängen davon ab, wie genau bzw wie viel Daten man möchte. Ich behaupte mal, für die meisten Händler dürfte es reichen, die 25 wichtigsten URLS ihres Shops, auf denen die Kunden aufschlagen, zu überwachen und sich die Keywords dafür anzeigen zu lassen.  Diese Version ist kostenlos!

Weitere Versionen wären 250 URLS für derzeit 9 Dollar im Monat, oder 1000 URLS für 29 Dollar im Monat.

Mit Afterbuy Bilder auf https umstellen (und warum das teilweise noch nicht geht)

#Ebay verlangt, das ab 1. Oktober alle „externen Quellen“ – also zB Bilder – über https aufgerufen werden.  Der Grund ist eine kommende Aktualisierung des Google Chrome Browsers, der Seiten die http statt https enthalten, als unsicher anzeigen wird. Ebay befürchtet dadurch Umsatzeinbußen.

So läuft es für Afterbuy Kunden ab:

  • Erstellen Sie im Import+Exportmanager ein Exportformat für Stammprodukt-Bilder.
  • Exportieren Sie alle Stammprodukte, öffnen Sie die Datei, suchen Sie nach http: und ersetzen Sie durch https.
  • Importieren Sie die Datei wieder
  • Erstellen Sie nun ein Exportformat für die Bilder der Ebaylister-Artikel und gehen Sie genauso vor.
  • Gehen Sie per globale Änderung über die Beschreibung aller Stammprodukte und ersetzen Sie http durch https

Haben Sie Bild URLS für die „Spezifikationen der Varianten“ in den Stammprodukten festgelegt, so müssen Sie diese leider alle manuell ändern – es gibt hierfür keinen Export und keine globale Änderung.

Und es kommt noch dicker.
Früher wollte Ebay unbedingt alle Links unverschlüsselt mit http haben, darum übergibt Afterbuy alle diese Links immer als http, auch wenn dort https steht.
Diese Programmierung muss nun im September erstmal geändert werden, damit die neuen https Links überhaupt an Ebay übergeben werden.
Trotzdem können Sie jetzt schon mit der Umstellung der Varianten-Links anfangen.  Alternativ könnten Sie natürlich auch abwarten, ob sich Afterbuy in den nächsten Wochen etwas dazu einfallen lässt, zum Beispiel eine Automatisierung
(Anfrage hierzu ist verschickt, siehe http://forum.afterbuy.de/beitraege.aspx?foreninhalteID=66946).
Bei der Gelegenheit achten Sie auch darauf, ob Sie überall EAN Nummern hinterlegt haben.
Sie können die Synchronisierung wie folgt starten, sobald Afterbuy die o.g. Programmierung durchgeführt hat.

  • Suchen Sie in den Stammprodukten nach „Produkte in Sets, Bestand > 0“
  • wählen Sie alle aus, gehen Sie auf globale Änderung und erhöhen Sie die Menge um 1  („Afterbuy-Shop-Bestand (Aktualisierung)“ bzw „Auktionsbestand (Aktualisierung)“ , je nachdem welches Feld Sie für Ebay benutzen)Gehen Sie dann auf Ebaylister – History und synchronisieren Sie wie folgt:
  • Mengen/Preise ändern (für alle Variationen): Nur Mengen, nur Variationen die bereits bei Ebay gelistet sind
  • Mengen auf verfügbare reduzieren – anhaken
  • Auffülloptionen: auf Listermenge setzen
  • Restverfügbarkeit nutzen: anhaken

Durch die Synchronisation der Menge der Variationen wird auch die neue Bild-URL mitgeschickt.

Nachdem das geklappt hat, gehen Sie in der Produktverwaltung wieder auf globale Änderung und senken Sie die Menge wieder um 1.
Danach führen Sie die Synchronisation ein zweites Mal durch.

 

#edit 30.08.2017

Afterbuy teilt hierzu mit:

wir werden eine Funktion implementieren mit der alle Bilder in „Spezifikation der Varianten“ von HTTP auf HTTPS umgestellt werden können. Alle anderen Stellen (Beschreibungen, Produkt-Freifelder, Listerartikel, etc,) werden von dieser Funktion nicht verändert und müssen von den Nutzern selbst aktualisiert werden.

Google Ad Words: hochwertige Daten werden noch wichtiger

Google hat Änderungen an der Berechnung des sogenannten „Ad Rank“ angekündigt. Der Ad Rank beschreibt die Qualität einer Anzeige und hat maßgeblichen Einfluss auf die Klickkosten, die mögliche Zuschaltung von Zusatzinformationen, die Position der Anzeige und ob sie überhaupt geschaltet wird.

Die genaue Anfrage des Suchenden wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, sowie der Kontext der Suche. Ein Suchender der „Kreuzfahrtschiff“ erkennbar im Zusammenhang mit Nachrichten sucht, wird andere Anzeigen bekommen (oder gar keine), als jemand der eine Kreuzfahrt buchen möchte.

Der Ad Rank, früher vereinfacht gesagt starr pro Keyword von Google festgelegt, wird nun also dynamisch. Ein Keyword kann je nach Suchanfrage verschiedene Ad Ranks haben.

Dies sorgt unter Anderem dafür, das Händler noch mehr als früher darauf achten müssen, aussagekräftige Anzeigentexte zu verwenden, passende Verlinkungen, hierzu passende Landingpages und dort wieder dazu passende Produkte. All dies läuft im Ad Rank zusammen, in Zukunft noch stärker als bisher.

Sicher(er) durchs Internet

Als Shopbetreiber ist man ständig Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Da ist es gut, zumindest ein paar Szenarien zu kennen und wie man sich dagegen wehrt.

Die bekanntesten sind direkte Angriffe auf Ihre Domain bzw. den Server. Hier können Sie als Laie nur dafür sorgen, das es sich immer um die neueste Version Ihrer Software handelt. Das bedeutet natürlich finanzielle Investitionen, denn immer noch sind Shops kein WordPress, in dem man einfach so auf „Update“ klickt.

Was Sie sicher auch kennen, sind Phishing Mails und ähnliches, d.h. man sendet Ihnen infizierte Anhänge in der Hoffnung das Sie diese öffnen. Häufig gelangen Viren über den PC des Shopbetreibers in seinen Webshop. Die gängigen Gegenmaßnahmen wie Virenscanner, Passwortmanager etc haben wir schon oft erläutert.

Eine unter Shopbetreibern nicht so bekannte Methode ist der, von einer verseuchten Website auf eine nicht-verseuchte Website zu springen. Das funktioniert so:

  • Sie öffnen einen TAB in Ihrem Browser und loggen sich im Admin Ihres Shops ein.
  • Sie öffnen einen zweiten TAB im selben Browser und besuchen eine virenverseuchte Seite.
  • Nun kann der Virus vereinfacht gesagt von dem einen TAB in den zweiten springen und Ihren Shop-Login übernehmen.

Das Ganze funktioniert im Prinzip mit allen (hackbaren) Seiten, es ist nicht unbedingt ein generelles Shop Problem.

Die Gegenmaßnahme ist sehr einfach, bedarf aber auch ständiger Erinnerung. Öffnen Sie alle sensiblen Seiten immer alleine.

Also: Sie befinden sich in einem Browser auf einer Nachrichtenseite, zum Beispiel Google Chrome, möchten aber gleichzeitig auch Ihr Onlinebanking abfragen. Öffnen Sie nun für das Onlinebanking einen anderen Browser, zum Beispiel Firefox. Öffnen Sie im Firefox ausschließlich das Onlinebanking und keine andere Seite.

Diese Vorgehensweise garantiert keine absolute Sicherheit, erhöht jedoch Ihre Sicherheit beim Surfen wieder ein Stück weit.

Kostenlose Datenübersicht bei Fishnet buchen

Kennen Sie das? Sie haben mehrere Fenster geöffnet, mit Paypal, Facebook, Twitter, Ihrem Kalender, Ihren E-Mails und Google Ad Words und versuchen IRGENDWIE den Laden am Laufen zu halten?

Das muss nicht sein 🙂

Starten Sie jetzt mit unserem Daten-Dashboard und sehen Sie alle Fenster hübsch zusammen auf einer Seite.

Zum Beispiel:

  • Ihren Google Mail Posteingang
  • oder: Ihre Zendesk Kundentickets
  • die letzten Kommentare die in Ihrem Blog, auf Facebook, Instagram und auf Twitter geschrieben wurden
  • Ihre verschiedenen Google Kalendar
  • Ihren aktuellen Paypal Kontostand
  • Ihre Google Ad Words Ausgaben und Einnahmen
  • Die Anzahl der Besucher die Ihr Shop jetzt gerade hat

Lassen Sie sich inspirieren von den Screenshots und Beispielen, die wir für Sie gesammelt haben.

Sie bezahlen bis zum 31. Dezember 2017 garantiert nichts.

Danach geht es entweder kostenlos weiter oder wir machen Ihnen ein Angebot. Das wird davon abhängen, wie viele Händler mitmachen. Je höher das Interesse ist, desto kostengünstiger wirds – bis hin zu dauerhaft kostenlos!

Also: jetzt E-Mail an uns schreiben und das kostenlose Datenportal buchen.

Same Day Delivery jetzt für jeden Händler möglich

Klingt wie eine Süßspeise, ist aber ein neuer Anbieter, der das Zeug hat den Markt aufzurollen:
Das Online Portal „Tiramizoo“ verbindet Kuriere mit Händlern. 3000 Kuriere arbeiten in bereits mehr als 160 Städten für Tiramizoo. Wenn Sie also Ihr Lager oder Ladengeschäft in einem Ballungsraum haben, ist die Chance hoch, das Sie nun auch auf den „SDD Zug“ aufspringen können.

Schon Marken wie Media Markt, Saturn, Zalando und Cyberport arbeiten mit Tiramizoo zusammen. Ich persönlich habe es bereits (als Endverbraucher) getestet: Um 15h vom Büro aus bestellt, um 20h zu Hause geliefert bekommen. Sehr nett 🙂

Zielgruppe sind zum Einen Kunden, denen es nicht schnell genug gehen kann, zum Anderen Notfälle (oder das was der Kunde für 15einen Notfall hält), also Technik-Ersatzteile etc.

Ob Tiramizoo auch in Ihrer Stadt vertreten ist, erfahren ganz unten auf der Website.

 

Individuelle Paketbeilage – pro Kunde

Ein neues System ermöglicht es, jedem einzelnen Kunden eine individuelle Broschüre mit ins Paket zu legen.

Die Broschüre enthält auf der Vorderseite den Namen des Kunden und falls gewünscht: einen individuell errechneten Gutscheincode (der sich am „Wert“ des Kunden für den Händler orientiert).

In der Broschüre selbst befinden sich genau die Produkte, die der Kunde betrachtet aber nicht gekauft hat, oder Produkte die zu den bisher gekauften Produkten passen.
Jeder Kunde enthält somit seine eigene „Cross Selling Broschüre“.

Das System wird komplett, inklusive Drucker, Toner, Papier und Klammern geliefert und per Fernwartung verwaltet. Der Händler muss sich um nichts kümmern.

Sinnvoll los geht es ab einem Preis von 20ct pro Beileger. Damit sind alle Kosten abgedeckt, von der Programmierung bis hin zum Papierverbrauch.

Der Anbieter ist ein junges Start-Up aus München, Adnymics.

Fazit: eine sehr spannende Angelegenheit und endlich mal eine neue Idee auf dem ECommerce Markt! Werden wir im Auge behalten.