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WICHTIG: Wartungsarbeiten DHL Geschäftskundenportal

Wartungsarbeiten bei DHL in der Nacht vom 11.10.2018 ab 22:00 Uhr bis 12.10.2018

Am 12.10.2018 wird ein Update für die Funktion „Versenden“ im DHL Geschäftskundenportal bereitgestellt.

Die Installation wird am Donnerstag, den 11.10. um 22:00 Uhr beginnen und voraussichtlich bis Freitag, den 12.10 bis 06:00 Uhr dauern.

Die Funktion „Versenden“ sowie der Webservice und das Polling stehen während der Arbeiten nicht zur Verfügung, da die Funktion vollständig heruntergefahren werden muss. Während der Wartungsarbeiten wird Besuchern beim Aufruf der Funktion eine informierende Wartungsseite angezeigt.

Verpackungslizenzierung: Frist bis 31. Dezember 2018 beachten

Das neue deutsche Verpackungsgesetz tritt zum 01.01.2019 in Kraft. ALLE (!) Händler, ob groß oder klein, ob schon registriert oder nicht, müssen sich (erneut) bei der Zentralen Stelle registrieren.

Was genau muss ich tun um das Verpackungsgesetz zu erfüllen?

Die Registrierung kann hier vorgenommen werden. Kosten fallen für die Registrierung keine an. Rechtliche Hintergrundinformationen siehe diesen Beitrag der IT Recht Kanzlei.

Nach der Registrierung müssen Sie Ihre Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Eine aktuelle Übersicht der anerkannten dualen Systeme finden Sie hier.

Welches der Systeme soll ich nehmen?

Wenn Sie bereits Mandant bei der IT Recht Kanzlei sind, kann sich eine Anmeldung bei Reclay lohnen, siehe hier.

Was muss ich danach tun?

Sie müssen das Gewicht der von Ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen mindestens einmal im Jahr an „Ihr“ duales System UND an die Zentrale Stelle melden. Auch hier finden Sie Hintergrundinformationen bei der IT Recht Kanzlei.

Wo finde ich mehr Informationen zum Verpackungsgesetz?

Hier finden Sie eine Seite mit ausführlichen Informationen zum Verpackungsgesetz.

Was tun bei verdächtigem E-Mail Anhang?

Hello, I am interested in your products and would like to order 15,000 of them. Can you deliver that much? You can find our order in the appendix.

Jeder Händler bekommt früher oder später eine solche E-Mail, inzwischen sogar angereichert mit korrekter Ansprache und dem konkreten Produkt, zum Beispiel:

Good morning Mr. Meyer, I am interested in your product „High-End Computer XT123“ and would like to order 15,000 of them. Can you deliver that much? How much would be the shipping to Italy? You will find our order and all legally required papers for export in the appendix.

Vorsicht bei Bestellungen, die zu schön sind, um wahr zu sein.

…denn meistens, so schade das ist, sind sie es nicht. In der Regel befindet sich im Anhang ein Virus, in manchen Fällen ein virenverseuchtes Dokument, das einer ersten Prüfung auf einem Computer ohne Virenscanner sogar standhalten würde.

Auf das Bauchgefühl hören!

Häufig hat der Empfänger bereits ein blödes Gefühl, doch wenn der eigene Virenscanner nicht anschlägt, öffnet man die Datei dann halt doch. Nur leider: selbst die besten Virenscanner haben eben keine 100%ige Erkennungsrate. Und auch Linux- und Macuser dürfen sich heutzutage nicht mehr völlig sicher fühlen.

Kostenloser Online Virenscanner

Die Website „Virustotal“ bietet die Möglichkeit, eine Datei hochzuladen, oder, falls diese bereits online vorhanden ist, die URL anzugeben. Ganze 58 Virenscanner laufen dann im Hintergrund und untersuchen diese Datei!

Wer steckt dahinter?

Virustotal ist ein Angebot der Firma Chronicle Security Ireland Limited. Chronice gehört zum Unternehmen Alphabet, des Mutterkonzerns von Google, ist also ein Schwesterunternehmen von Google.  Aktuell baut Google hier die zahlungspflichtigen Premiumfunktionen aus, beispielsweise kann man sich die Ergebnisse privat anzeigen lassen – in der kostenlosen Version sind die Ergebnisse für alle Community Mitglieder sichtbar! Außerdem soll die Premiumversion noch genauer in der Erkennung sein und schneller arbeiten.

Das Weihnachtsgeschäft mit Google Ad Words erfolgreich gestalten

Es ist Mitte September und die ersten Leute gehen jetzt los und kaufen Weihnachtsgeschenke. Klingt unglaublich, stressig und nervig? Finde ich auch. Ist aber so. 19 % der Verbraucher gaben letztes Jahr an, im September oder noch früher mit den Weihnachtseinkäufen zu beginnen.

Immer wichtiger im Weihnachtsgeschäft: die Online Werbung. Bei einer NRF-Umfrage gab ein Drittel der Käufer an, dass sie bei allen Wochenendeinkäufen in der Vorweihnachtszeit von Werbeaktionen beeinflusst wurden (+11,4 % im Vergleich zum Vorjahr).

Es ist also höchste Eisenbahn, sich um den Google Ad Words Account zu kümmern. Doch womit fängt man an?
Erst einmal muss man sich vor Augen führen, wie das letzte (und am Besten auch: das vorletzte) Weihnachtsgeschäft lief. Das bedeutet: Statistiken wälzen, Klickraten, Verkaufsraten der verschiedenen Weihnachtsanzeigen 2017, die Sie hoffentlich NICHT in die Tonne gekloppt sondern nur pausiert haben.

Wenn Sie nun wissen, welche Produkte, Keywords, Anzeigen und Verlinkungen an welchen Wochentagen und um welche Uhrzeit letztes Jahr gut liefen, kommt die Planung:

  • was wollen wir dieses Jahr bewerben?
  • gibt es neue Produkte die wir hinzunehmen möchten?
  • Wer ist für die Kampagnen zuständig (im Idealfall jemand, der zur Weihnachtszeit auch wirklich erreichbar ist und nicht zufällig Urlaub hat)? Es ist wichtig, das es hier EINE Person gibt, und nicht mehrere Köche den Brei verderben. Die Anderen mögen sich dann bitte raus- und mit ihrer Meinung zurückhalten.

Finanzielle Planung:

  • wie hoch ist das Budget? Planen Sie mindestens 50% mehr ein als Sie letztes Jahr benötigt haben. Immer mehr Menschen kaufen online ein.
  • Sind die Kontoangaben korrekt?
  • Ist die Kreditkarte hoch genug belastbar?
  • Wer ist zuständig und erreichbar im Falle von finanziellen Problemen im Zusammenhang mit dem Konto?

Dann die Frage nach dem „wie stark wollen wir präsent sein“.
Dieses Jahr reicht das Angebot bereits von Textanzeigen als Antwort auf Suchanfragen, über Werbebanner, YouTube Videos bis hin zu Shopping Anzeigen.  Nächstes Jahr werden übrigens auch noch Werbetafeln in den Städten hinzukommen, also die typische Ströer-Domäne, dies nur als Vorwarnung.

Nun muss geklärt werden:

  • wer ist für die YouTube Videos zuständig? Im Idealfall sollte der Entscheider sich auch um den Dreh kümmern, um Ping-Pong Spiele zwischen Abteilungen zu vermeiden.
  • wer ist für die Google Shopping Anzeigen zuständig?
    Hier sollte im Sinne einer schnellen und flüssigen Arbeit der Techniker, der für das Übertragen der Produkte zu Google zuständig ist, auch die Verantwortung für den Filter (welche Produkte sollen beworben werden und welche nicht) übertragen bekommen.  Ein Tipp: Google bietet inzwischen „Feed-Regeln“ an, mit denen man zum Beispiel Suchen und Ersetzen kann – und somit Produktnamen verändern kann (kennen unsere Kunden vielleicht vom Landingpage Manager)
  • wer kümmert sich darum, das Preise und Bestände immer aktuell sind?  Preise zur Weihnachtszeit sind Chefsache. Bestände sollten im Lager „beaufsichtigt“ werden.
  • wer sorgt dafür das die Produkte ansprechende Bilder und Texte haben?  Denn Interessenten auf das Produkt zu lenken, ist nur die halbe Miete.
  • welche Vorkehrungen gibt es damit Links nicht plötzlich ins Leere führen?  Eine Möglichkeit wäre ein Cronjob, der die Verlinkungen täglich prüft.
  • ist die Website optimiert für mobile Geräte? wie lange brauchen die Fotos bis sie geladen sind?  Können wir sie evtl komprimieren? Ist der Button „in den Einkaufswagen“ einfach und schnell zu finden, im Idealfall: ohne Scrollen?
  • Was machen wir mit Kunden, die die Website ohne Kauf verlassen?  Wollen wir diesen über Remarketing einen Rabatt anbieten?
  • Was ist mit Kunden außerhalb Deutschlands? Können wir diese heute schon abholen, oder müssen wir erst noch unsere Website internationalisieren (falls Letzteres: JETZT NOTIEREN und auf Wiedervorlage für Januar!)

Und jetzt noch eine Frage, die tatsächlich sehr häufig übersehen wird:

Haben Sie jetzt schon alle Versandkartons, die Sie vorraussichtlich brauchen werden?

2017 waren tatsächlich viele Kartonhändler ausverkauft. Das wird dieses Jahr noch schlimmer werden…

 

 

Bitte jetzt Aufträge für das Weihnachtsgeschäft erteilen!

Der Sommer ist vorbei und in 3 Tagen wird es die ersten Weihnachtskekse im Supermarkt geben.  Allerhöchste Zeit, sich Gedanken zu machen, was im Shop noch benötigt wird: Adventskalender?   Live Shopping?  Bilderslider?   Eine Anbindung an JTL ?
Oder gar einen größeren Hostingtarif, um dem voraussichtlichen Ansturm gerecht zu werden?
Höchste Eile ist geboten, denn es herrscht Vollbeschäftigung auf dem Programmierer-Markt, alle Programmierer sind bereits jetzt am Wirbeln.  Wer also im Weihnachtsgeschäft Dinge in seinem Shop einsetzen möchte, die es momentan dort noch nicht gibt, muss genau JETZT buchen, damit die Programmierung noch rechtzeitig zum 1. Dezember steht.

Wichtig: Verpackungsgesetz ändert sich

Wir haben mit diesem Thema extra gewartet, bis der Aufreger „DSGVO“ durch ist 🙂 nun also das nächste Thema.

Zum 1.1.2019 wird ein neues Verpackungsgesetz in Kraft treten. Ist noch lange hin? Pustekuchen. Es eilt. Alle Händler müssen sich bis dahin bei der „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ registriert haben und neue Datenmeldepflichten einhalten.

Die IT Recht Kanzlei schreibt hierzu:

Jeder, der mit Ware befüllte Verpackungen (inkl. Füllmaterial), die beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringt, ist verpflichtet, sich vor dem Inverkehrbringen bei der neu eingerichteten „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ mit Namen, Kontaktdaten etc. zu registrieren.
Die „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ wird eine Liste im Internet veröffentlichen (§ 9 IV VerpackG), in der alle registrierten Vertreiber aufgeführt sind. Wer nicht in dieser Liste geführt bzw. nicht registriert ist, darf keine systembeteiligungspflichtigen Verpackungen in Verkehr bringen (§9 V VerpackG).
Diese Registrierungspflicht richtet sich grundsätzlich an alle Online-Händler und ist unabhängig davon, ob etwa nur sehr geringe Verpackungsmengen in Verkehr gebracht werden.

Verpackungen sind nicht nur Verkaufs- sondern auch und gerade Versandverpackungen, also Versandkartons, Luftpolsterfolien, Klebeband, Styroporschnipsel etc pp.

Die Pflicht betrifft ohne Einschränkung alle Händler, auch wenn Sie schon irgendwo anders gemeldet sind!

Weitere Infos bei der IT Recht Kanzlei

 

Wer jetzt noch kein mobiles Template hat, hat Pech gehabt:

2016 hat Google bereits angekündigt, mobile Seiten in den Suchergebnissen zu bevorzugen.

Seitdem folgten viele Tests und die Überlegung, mehrere Suchmaschinen zu bauen, eine für Desktop Ergebnisse und eine für mobile. Doch der Siegeszug der mobilen Geräte hat alle Überlegungen zunichte gemacht. Google hat nun die Tests beendet und tritt jetzt in die „Live“ Phase ein:

  • es gibt nur „ein Google“, also nur EINEN Suchindex
  • standardmäßig (!) wird hier ab sofort die MOBILE Version der Seite eingelesen statt der Desktop Version

Das dürfte für jeden Händler, der immer noch keine mobile Version seiner Seite hat, den Absturz bei Google bedeuten.

 

Quelle: Google Watch Blog

Afterbuy plant bessere Lagerverwaltung und sucht Tester

Afterbuy sucht aktuell Händler, die eine neue Lagerverwaltung testen möchten.

Auf dem Plan steht unter anderem die Möglichkeit, dass alle versandfertigen Produkte (nach verschiedenen Systematiken) gesammelt gepickt und dann nach und nach am Packplatz abgearbeitet werden können. Dazu können verschiedene technische Geräte, nicht etwa nur IPhone/IPad, genutzt werden.

Zudem ist der per Klick/Touch/Scan ausführbare, auftragsbezogene Druck von Dokumenten und Paketscheinen möglich. Es ist kein separates Druckfenster mehr nötig. Die Händler können alles direkt am Packplatz per Touchscreen und/oder Scan des Pakets/Lieferscheins steuern. Auch Retouren sollen damit verarbeitet werden können.

Interessierte Händler können sich bei betatests ÄT afterbuy PUNKT de melden.

Afterbuy bietet Statistik-Tool an

Die Online Produktverwaltung Afterbuy sitzt seit Jahren auf einem wachsenden Datenschatz – Berg. Nun wird der Schatz gehoben: ab sofort können Afterbuykunden ausführliche Statistiken einsehen.

In übersichtlichen Grafiken kann man sich hier seine Verkäufe und Umsätze pro Plattform (also zB Shop, Ebay, Amazon, Telefonverkäufe) , pro Lieferland oder pro Subaccount ansehen.

Ein besonderes Schmankerl ist der Vergleich mit der jeweiligen Plattform an sich. Das bedeutet beispielsweise: Man kann sehen, das der Umsatz von Januar auf Februar auf Ebay um 5% gesunken ist, der durchschnittliche Umsatz aller Händler auf Ebay aber um 30%.  Fragen wie „liegt es am Wetter oder an mir?“ werden hier also schnell beantwortet.  Diese Funktion ist aber aktuell noch im Beta-Test.

Das neue Statistikmodul ist ab jetzt in Afterbuy über die schwarze Top-Navigation unter „Tools“ -> „Statistik – Neu“ für alle Nutzer als BETA-Version kostenlos nutzbar.

Zu dem Statistikmodul hat Afterbuy auch ein Webinar veröffentlicht:

Billsafe wird abgeschaltet

Der Fakturierer Billsafe wurde schon vor geraumer Zeit von Paypal gekauft. Alle Funktionen flossen in das neue Angebot „Paypal Plus Kauf auf Rechnung“.

Wer statt Paypal Plus immer noch Billsafe in seinem Shop einsetzt, sollte jetzt schnell umsteigen: am kommenden Sonntag wird die Billsafe Schnittstelle abgeschaltet. Dies kündigte Paypal schon im Frühjahr 2017 gegenüber Fishnet Services an.

Die meisten Händler sind jedoch bereits zu Paypal Plus oder zur Alternative „Billpay“ umgestiegen.