Alle Beiträge von Nicole Balhas

Keine unterschiedlichen Umsatzsteuersätze bei einheitlicher Leistung

Aus einem Brief meines Steuerberaters, den ich Ihnen nicht vorenthalten will:

ZITAT:

In seiner Entscheidung vom 18.1.2018 stellt der EuGH in der Rechtssache „Stadion Amsterdam“ fest, das es in der EU keine unterschiedlichen Umst-Sätze für eine einheitliche Leistung geben darf. So kann also zB für eine Leistung NICHT sowohl der normale als auch der emäßigte Steuersatz zum Tragen kommen. Im entschiedenen Fall ging es um eine Führung durch ein Stadion mit anschließendem Besuch eines Museums.

Die Entscheidung wirkt sich auch auf das deutsche Umsatzsteuerrecht aus. Demnach ist eine einheitliche Leistung auch immer einheitlich zu beurteilen. So ist auch auf die Nebenleistungen der ermäßigte Steuersatz anzuwenden, wenn die Hauptleistung in der Lieferung eines begünstigten Gegenstandes besteht.

Davon betroffen könnten zB. die Aufteilungsgebote für „Übernachtung mit Frühstück“ sein.

NICHT BETROFFEN sind Sachverhalte , in denen die Leistungsbestandteile KEINE EINHEITLICHE LEISTUNG bilden und somit unterschiedlichen Steuersätzen unterliegen können. Das trifft insbesondere den Verkauf von Speisen mit Getränk, wenn diese zu einem Gesamtpreis verkauft werden.

Diese Entscheidung wird auch der deutsche Gesetzgeber aufgreifen. Betroffene Steuerpflichtige können sich aber schon vorab auf die Entscheidung des EUGH berufen (…) Lassen Sie sich hierzu vorab von Ihrem Steuerberater beraten!

ZITAT ENDE

Fishnet Services ist nun Afterbuy Partner

Wir freuen uns mitteilen zu können das wir nunmehr „Certified Solutions Partner“ der Online-Produktverwaltung „Afterbuy“ sind.

Afterbuy ist mit die größte Lösung für Produktverwaltung auf dem Markt. Hier kann man seine Produkte zentral verwalten und von hier aus verschiedene Marktplätze, wie zum Beispiel Ebay, Real.de, Amazon und mehrere Onlineshops befeuern.  Die Bestellungen wiederum landen alle in Afterbuy, egal woher sie kommen. Hier kann man dann Rechnungen, Lieferscheine und Paketaufkleber drucken und Versandmitteilungen oder Zahlungserinnerungen verschicken.

Passend hierzu haben wir nun auch eine Afterbuy Schnittstelle herausgebracht, mit der Sie Ihre Kategorien und Produkte von Afterbuy aus zu Modified eCommerce oder unserem Fishnet Shop listen können.  Wie immer versteht sich der Preis inklusive Einbau und Funktionsgarantie, auch die Konfiguration übernehmen wir für Sie.

Neu für Fishnet Hosting Kunden: WordPress per Klick installieren + Catchall E-Mail Adressen

Für Fishnet Hosting Kunden haben wir zwei Neuerungen.

Zum Einen können Sie nach dem Einloggen in Ihr Hosting-Kundenkonto links auf Einstellungen und dann auf WORDPRESS klicken. Danach wählen Sie einfach das Zielverzeichnis.

Es wird nun vollautomatisch:

  • eine Datenbank angelegt
  • WordPress installiert
  • WordPress komplett fertig konfiguriert.

Danach klicken Sie auf „einrichten“ und könnten gleich den Website Titel, Ihren Benutzernamen und Passwort eingeben.

 

Zum Zweiten gibt es nun die Möglichkeit, unter „E-Mail“ => „E-Mail Adressen“  ganz unten ein sogenanntes „Catchall“ Konto einzufügen. An dieses Postfach werden dann ALLE Mails geliefert, die sonst aufgrund von Rechtschreibfehlern etc nicht ankommen würden.

Bitte beachten Sie, das bei solchen Postfächern SEHR VIEL SPAM ankommt. Wir raten prinzipiell davon ab.

Fishnet Services nun Partneragentur des Händlerbundes

Wir sind nun eine eingetragene Agentur für die Dienstleistungen des Händlerbundes.
Sie können nun in Ihrem Händlerbund-Mitgliedskonto hinterlegen, das wir Ihr Ansprechpartner sind.

Gehen Sie dazu in Ihrem Händlerbund-Mitgliedskonto auf „Mitgliedschaft – Daten anpassen“  und dann ganz rechts auf „Shop-Betreuung: Meine Agentur verwalten“.

In dem Dropdown können Sie dann „Fishnet Services“ auswählen und dann „Anfrage stellen“ anklicken.

Wir haben dann die Möglichkeit, Ihre Rechtstexte und Einstellungen zu ändern ohne auf Ihr Mitgliedskonto zuzugreifen, benötigen also Ihre Login Daten dafür nicht.

Warum nächsten Freitag viele Händler bei Ebay rausfliegen werden

#Ebay hat Änderungen angekündigt und gefühlt keiner hats gelesen.  Dabei hat es das „Frühjahrsupdate“ von Ebay in sich.

Bereits im Mai hat Ebay eine To Do Liste für die Händler vorgelegt, die zum 1. September von denen umzusetzen ist. Doch bisher haben sich nur wenige darum gekümmert.

Was sind die wichtigsten Dinge?

  • Telefonnummern und Faxnummern aus allen Artikelbeschreibungen entfernen. Dazu gehört auch das Produkttemplate, die Afterbuy Kopf- und Fußvorlage und Nummern die auf Bildern stehen.
  • E-Mail Adressen aus allen Artikelbeschreibungen entfernen. Dazu gehören natürlich NICHT die gesetzlichen Pflichtangaben unter dem Produkt oder im Shop.
  • Links zu Facebook, Whatsapp, Twitter und Co aus allen Artikelbeschreibungen entfernen.  Auch Hinweise wie „Sie finden uns auch bei Facebook“ sind nicht mehr erlaubt.
  • Auch dezente Hinweise wo man außerhalb Ebay zu finden ist, sind nicht mehr erlaubt.

Wichtig zu wissen

Viele Händler ziehen sich auf den Standpunkt zurück: „Bis Ebay alle Händler kontrolliert hat, vergehen Jahre – die werden mich nicht erwischen.“
Nun, herzlich Willkommen im Big-Data Zeitalter. Hier suchen keine Mitarbeiter mehr nach Verstößen, sondern eine hochentwickelte künstliche Intelligenz (Wir berichteten von der israelischen Entwicklerin die zu Ebay gestoßen ist).
Das bedeutet: Händler die sich nicht an die Regeln halten, werden das Wochenende 2./3. September kaum mehr erleben – jedenfalls nicht auf Ebay.de

Ladezeit kostet jeden Tag Geld

Eine langsame Internetseite mit zu langer Ladezeit kostet den Händler jeden Tag bares Geld. Das hat Google nun durch eine tiefgreifende Untersuchung bewiesen.

10 Sekunden Ladezeit  – das sind 7 zu viel

70% der analysierten Seiten haben 7 Sekunden benötigt um den oberen Teil zu laden und 10 Sekunden um komplett zu laden.

Getestet wurden 900.000 Ad Words Anzeigen und deren Verlinkung für Smartphones.  Das traurige Ergebnis: die Mehrheit der mobilen Seiten ist zu langsam und mit zu vielen Elementen aufgebläht.

Künstliche Intelligenz weist Zusammenhang zu Kaufabbrüchen nach

Google lies daraufhin eine künstliche Intelligenz über die Daten laufen, die Kaufabbrüche, Geschwindkeit der Seite und Menge der Daten auf der Seite miteinander verknüpfte.

Ladezeit und Abbrüche in Zahlen:

Wenn eine Seite statt 1 Sekunde 3 Sekunden braucht um zu laden, steigt die Anzahl der Kaufabrüche um 32%
Benötigt sie 5 Sekunden, steigen die Kaufabbrüche um 90%
Sind es  6 Sekunden, steigen sie um 106%
Und bei 10 Sekunden Ladezeit, steigen sie um 123%

Egal wie, schneller ist besser und weniger ist mehr!

Auch die Datenmenge spielt eine Rolle

Noch ein Beispiel für enormes Verbesserungspotential:
70% der Seiten lieferten eine Datenmenge über 1MB aus,
36% über 2MB und 12% über 4 MB.
Das ist sehr viel: vorausgesetzt der Betrachter lädt die Seite mit dem Mobilstandard 3G, dann benötigen 1,49MB sieben Sekunden zum Laden.
Negativer Rekord war ein Startseitenbild mit 16 MB.

Bilder komprimieren hilft

30% der Seiten könnten mehr als 0,25 MB alleine auf der Startseite sparen, würden sie ihre Bilder komprimieren. Das sind immerhin 2 Sekunden Geschwindkeitszuwachs.

Wie schnell ist Ihre Seite?

Testen Sie Ihre Seite jetzt kostenlos, auf TESTMYSITE.

Spezialregeln für Shops

Shopbetreiber sollten wissen, das die ideale, schnelle Internetseite eine einfache html Seite ohne Bilder und Effekten ist.
Ein Shop arbeitet nun mal aber mit Programmierungen wie „Java Script“, daran führt kein Weg vorbei. Insofern ist es eher schwierig, bei einem Shop 100 Punkte zu erreichen. Wer jedoch ein „rotes Ergebnis“ bekommt, weiß das er handeln muss.

Paypal erstattet Retourkosten

Auf dem Händler-Kongress von Plentymarkets stellte Paypal einige Tools vor, die dem Onlinehandel im Ausland bessere Chancen einrichten könnten. Mit diesen Tools können Händler z. Bsp. abschätzen, ob sich der Verkauf ins Ausland lohnt.

Paypal gab zudem auch bekannt, dass die Retourkosten nun auch in Deutschland erstattet werden. Ein Testprojekt gab es dazu bereits schon Ende 2016 bis Anfang 2017. Das Unternehmen hat das Angebot nun auf unbestimmte Zeit verlängert.

Retourenkosten Erstattung durch Paypal – wie funktioniert das?

Deutsche Händler können nun die kostenlosen Retouren bewerben. Die Bestellung muss dazu mit Paypal bezahlt worden sein und der Shop selbst darf keine kostenlose Retouren anbieten. Ist beides der Fall, kann der Endverbraucher sich die Kosten einer Rücksendung von Paypal erstatten lassen. Hierzu muss er sich in seinem Paypal Konto dafür anmelden (1 Mausklick) und dann im Fall des Falles ein Formular ausfüllen und seine Kassenquittung der Posteinlieferung beifügen. Der Händler selbst muss nichts dafür tun.

Die kompletten Nutzungsbedingungen für Paypal kostenlose Retouren finden sich hier.

Auch von uns ins Ausland: Paypal erstattet die Retourenkosten

Nicht nur ein deutscher Kunde, der in einem ausländischem Shop bestellt hat, kann sich die Rücksendung erstatten lassen, auch für einen ausländischer Kunde der in einem deutschen Shop bestellt hat, gilt das Angebot.

Grundsätzlich ist die Übernahme der Kosten für Rücksendungen und der Einbau des entsprechenden Banners im Shop eine gute Möglichkeit, den Kundenstamm zu erweitern.

real.de – Interessant für Händler

real.de bietet Händlern einen offenen Marktplatz mit 5000 Produktkategorien mit Vertriebskanälen für über 30 verschiedene Versandhändler.

Für Anwender des Magnalister dabei interessant: Über die Schnittstelle lassen sich ganz einfach Artikel vorbereiten, matchen und hochladen, Preise und Lagerbestand werden werden automatisch abgeglichen und der Bestellstatus inklusive Tracking Code übermittelt.

Bei real.de stellen Sie über EAN/GTIN ein und die Artikel werden kostenfrei in Preissuchmaschinen, SEO und SEA beworben.
Es gibt keine Vertragslaufzeiten und ein Kostenmodell mit 3 Tarifen. Jeden Tarif können Sie 30 Tage lang kostenfrei testen. Ihre Verkaufserlöse erhalten Sie direkt von real.

Ihre Endkunden haben die Möglichkeit, Paybackpunkte zu sammeln und einzulösen, können unter 10 verschiedenen Bezahlmethoden wählen und sich auch fü eine 0 %-Finanzierung entscheiden (von zu Hause aus, über das Online-Ident-Verfahren)

Befristete Rabattaktionen nicht verlängbar

Wer eine befristete Rabattaktionen anbietet, darf diese nicht verlängern – so die Entscheidung des LG Koblenz (Urt. v. 13.12.2016, 1 HK O 26/16).

Dabei ging es um einen Telekommunikationsanbieter, der eine befristete Sonderaktionen verlängern wollte. Der Anbieter hatte in einer Werbeaktion einen Sondertarif abschließbar bis zum 31.08. angeboten, die gleiche Aktion aber in einem Newsletter für 2 weitere Monate angeboten.

Das Gericht stufte diese Art der Werbung als irreführend und wettbewerbswidrig ein. Es gibt bereits eine einschlägigen Rechtsprechung des BGH (z.B. Urt. v. 7.7.2011, I ZR 173/09) der das Gericht folgte. Auch das LG Hamburg (Urt. v. 17.6.2015, 408 HKO 17/14) hat schon in diesem Sinne entschieden.

Rabattaktionen mit einem festgelegtem Enddatum, müssen nun definitiv auch an diesem Datum enden und dürfen vom Anbieter nicht verlängert noch abgebrochen werden. Ein Verstoß kann eine Abmahnung nach sich ziehen.

Planen Sie daher Ihre Rabattaktionen äußerst sorgfältig und mit Bedacht.

Ab 15. März: Die neue Afterbuysoftware geht an den Start

Zunächst einmal: Sie müssen keine Sorgen machen!
Afterbuy hat für die Softwareänderungen am 15. März 2017 sichergestellt, dass Sie alle Funktionen wie gewohnt finden.
Sie müssen keine Ihrer Prozesse oder Arbeitsweisen umstellen oder anpassen. Auch ihre Favoriten, Daten usw. bleiben wie bisher bestehen.

Nach der Übernahme Afterbuys durch Martin Schütt wurde sofort ein Workforce zusammengestellt, dass Afterbuy LAB, um Afterbuy den gestiegenen Anforderungen anzupassen und die Software weiter nach vorn zu bringen. Nur 3 Monate hat es gedauert ein komplett neues Framework zu entwickeln: DynamicUI.
Damit ist absolute Anpassungsfähigkeit gegeben. Oberflächen sind verschiebbar, personalisierte Kombinationen möglich.
Die neue Software ist laut Afterbuy intuitiver, übersichtlicher und umfangreicher.

Das Support-Team von Afterbuy will sicherstellen, dass sich Neu- und Bestandskunden nach der Umstellung schnell zurechtfinden und die Anwendung schnell auf ihre Bedürfnisse anpassen können.

Eine Migration oder Downtime wird es durch die Umstellung nicht geben.