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#AdWords jetzt mit längeren Anzeigentexten

Google hat nun auch offiziell eine neue Funktion ausgerollt: es gibt längere Anzeigentexte!

Für die Überschrift stehen nun zwei Zeilen zur Verfügung statt nur einer, diese werden je nach Bildschirm entweder nebeneinander oder untereinander dargestellt. Auch der Werbetext darunter darf nun 10 Zeichen länger sein als bisher.  Eine eigene mobile Version, wie wir sie bisher für jede Anzeige ausgespielt haben, ist somit (in unserem Fall) nicht mehr notwendig.

Alle unsere Ad Words  Kunden erhalten in den nächsten Wochen komplett neue Anzeigentexte, denn das alte Format wird schon bald von Google abgeschafft.  Kunden, die die monatliche Ad Words Pauschale gebucht haben, erhalten diese neuen Anzeigen kostenlos.

#Ad Words jetzt mit sogenannten Echtzeit-Updates

Ad Words bietet einige neue coole Funktionen.

Countdown:
Ein besonderes Angebot gilt vielleicht nur für eine bestimmte Zeit. Bisher musste man das irgendwie im Text hinweisen. Nun geht das viel eleganter – und auffälliger!Direkt bei der Erstellung einer neuen Textanzeige fügt man nun an der gewünschten Stelle einfach eine geschweifte Klammer hinzu: {

Nun geht ein Fenster auf, in dem man alle relevante Daten eintragen kann: Wann der Countdown endet, wann er beginnt, und ob die Zeitzone des Kontos berücksichtigt werden soll oder die Zeitzone des Betrachters.

Ein bisschen doof dabei ist, das Google immer den Singular benutzt. Läuft die Aktion 10 Tage, so steht in der Anzeige „in 10 Tage“. Ansonsten: sehr coole Sache, die wir nun auch häufiger benutzen werden!

Individuelle Anzeigen je nach Keyword

Ein wenig komplizierter in der Anwendung – vielleicht sollte man hierzu mal einen Automatismus programmieren. Google benötigt eine CSV Datei mit Produktdaten, zum Beispiel für Funkuhren:

Modell Ascot       mit Kalender     mit Funk    59 €   2016/07/29
Modell Ascot       ohne Kalender     mit Funk    39 €   2016/07/28

Dann legt man eine Anzeige mit Platzhaltern an, zum Beispiel

Tolle Funkuhr,{=Funkuhren.Modell}
www.meinefunkuhr.de
{Funkuhren.Kalender} , {Funkuhren.Funk}
jetzt nur {Funkuhren. Startpreis} – Angebot endet in {=COUNTDOWN(Funkuhren.Angebotsende)}

In freier Wildbahn sieht das dann so aus. Der Kunde sucht „Funkuhr Modell ascot mit Kalender“ und erhält diese Anzeige:

Tolle Funkuhr, Modell Ascot
www.meinefunkuhr.de
mit Kalender, mit Funk
jetzt nur 59€ – Angebot endet in 10 Tagen

Man könnte die Anzeige auch einfach auf alle Funkuhren beziehen, d.h. man hinterlegt nicht mehr pro Produkt Daten, sondern nur pro „Thema“.

Zielkampagne:  Funkuhren
Zielanzeigengruppe: Ascot Funkuhren
Anzahl Modelle: 4
Startpreis: 39,-

ergibt dann automatisch eine Anzeige wie:

Ascot Funkuhren
www.meinefunkuhren.de
4 Modelle zur Auswahl
Schon ab 39,- Euro

Die CSV Datei kann täglich aktualisiert werden, somit hat man alle notwendigen Informationen – und zwar ALLER Produkte im Shop – an einer zentralen Stelle hinterlegt, und Google kann immer Werbung für die Sonderangebote machen.

Wichtig zu wissen: Die dynamischen Anzeigen werden nur geschaltet, wenn es zur Sicherheit („Fallback“) eine normale Anzeige gibt. Diese wird nur im Notfall geschaltet, falls die dynamische nicht funktioniert.  Die normale Anzeige muss zuerst erstellt werden. Ansonsten wird die dynamische abgelehnt.

Doch keine Bewertungssterne bei #Google ?

Google führt derzeit laufend Designtests (A/B – Tests) durch, und zwar in allen Bereichen. Ziel ist es, die Google Angebote zu optimieren, nach dem Motto „was viel angeklickt wird ist gut, was wenig angeklickt wird kommt weg“.

Dies betraf auch die Ad Words Anzeigen und die Suchergebnisse. Letzter Hype waren die gelben Sterne, die aus den Shopbewertungen kreeiert und direkt unter den Anzeigen und/oder den Suchergebnissen angezeigt wurden.

Daraufhin haben natürlich alle Suchmaschinenoptimierer – auch wir – den Kunden empfohlen, die Bewertungen so aufzuarbeiten das sie von Google gelesen und dargestellt werden können.
Der Grund liegt auf der Hand: selbst wenn man in den Suchergebnissen nicht auf Platz 1 landet, zieht man mit den gelben Sternen die Blicke auf sich und hat auch auf schlechteren Plätzen bessere Klickraten.

Das hat nun wohl auch Google gemerkt: dumm nämlich, wenn unten auf die gelben Sterne geklickt wird, statt oben auf die kostenpflichtigen Anzeigen!
Aktuell läuft ein Test, der die gelben Sterne entfernt und nur noch die Bewertungen als Text anzeigt. Die Suchergebnisse sollen gegenüber den Anzeigen also wieder unauffällig werden bzw die Anzeigen sollen wieder mehr Gewicht bekommen.

 

#Adwords: das sind die teuersten Klickpreise Deutschlands

Möchten Sie wissen, ob Sie mit Ihrem Klickpreis zu viel zahlen oder ob Sie in einem guten Mittelbereich liegen? Wir verraten Ihnen jetzt schon eines: die allermeisten Leser werden gleich beruhigt sein, wie günstig ihre Klickpreise sind – im Vergleich zu den RICHTIG teuren und umkämpften Werbe-Keywords!

Searchmetrics hat die teuersten Keywords des deutschen Werbemarktes ermittelt. Ob die Preise auch etwas über die Marge der jeweiligen Branche aussagen? Oder vielleicht eher über den Grad der Verzweiflung, der dort herrscht ?

auf Platz 50 geht es schon mit unglaublichen 22,83 Euro los – pro Klick! Es ist:  „Risikolebensversicherung Testsieger“.  Später kommt dieses Keyword in ähnlicher Form noch einmal: „Risikolebensversicherung“ für 26,44€

Auf Platz 49+48 geht es weiter mit „Daytrading Steuern“ für 22,88 und „Trading Apps“ für 22,95 , außerdem „Online Trading“ für 23,08€ auf Platz 45 und „Devisenhandel“ auf Platz 44 für 23,16.

Das Thema Steuern und Banken zieht sich weiter bis Platz 35 (Kredit online beantragen, für 25,30) – mein persönliches Highlight ist „Selbstanzeige Rechtsanwalt“ für 23,75 🙂

Nachdenklich macht, das der Begriff „Patenschaft“, für den Organisationen wie PLAN, SOS Kinderdorf oder die Kindernothilfe Google Ad Words Werbung machen, laut Searchmetrics bei einem Klickpreis von 24,59 und „Kinderpatenschaft“ sogar 26,74€ liegen. Das hier ein derartiger Kampf stattfindet, hätte ich nicht gedacht.

Möchten Sie einen Detektiv anheuern, so zahlt dieser für Ihr Interesse 31,04€ pro Klick.
Die Chip- Bestenliste der aktuellen Notebooks könnten Sie sich einfach auf chip.de anschauen – oder auf die Ad Words Anzeige klicken: bei einem Klickpreis von 32,19 machen Sie sich sicherlich unbeliebt.

Sie möchten Ihr erstes Handy kaufen? Jetzt buhlen die Anbieter um Sie – denn wer sich einmal für einen Anbieter entschieden hat, bleibt diesem recht lange treu. „Erstes Handy“ – Platz 8 für 36,86€ Klickpreis!

Wir machen einen kleinen Sprung.
Platz 5: Trading Plattform für 38,61€ pro Klick

Platz 4: Aktien Demokonto für 46,28

Platz 3: Outplacementberatung für 47,42€

Platz 2: Bitkom Big Data für 51,84

und der „Sieger“ ist:

„Outplacement“.

Dieses Keyword kostet pro Klick sagenhafte 57 Euro und 53 Cent.

So. Wer möchte nochmal behaupten, das seine 65 Cent pro Klick zu teuer sind 🙂

 

Alle Keywords können Sie hier nachlesen.

 

 

Guerilla marketing in Hamburg: Hamburg zwei schlägt zu mit #Guerillamarketing

Gestern hing ein handgeschriebener Zettel an der Haustür:

Liebe Nachbarn,

weil wir viel Wert auf gute Nachbarschaft legen, möchten wir euch vorab informieren, dass es in den nächsten Tagen/Wochen deutlich lauter bei uns in der Wohung werden kann.
Wir haben den neuen Radiosender Hamburg Zwei auf 95.0 entdeckt und der spielt so gute Musik, dass es uns schwer fällt, das Radio leiser zu machen – vor allem wenn sie Hits aus den 80ern spielen.
Wir hoffen, das ist okay und danken für euer Verständnis.

Viele Grüße, die Nachbarn von oben!

 

Es dauerte einen Moment, bis ich merkte das es sich hier um Werbung handelt und der Zettel gedruckt wurde. Klassisches Guerrillamarketing – schlage unerwartet zu, tarne dich als etwas Alltägliches, bringe die Leute zum Stutzen – und zum Reden: natürlich war der Zettel Gesprächsthema im Hausflur.

Eine Anmerkung für alle, die auch so etwas vorhaben. Man sollte immer auch die möglichen rechtlichen Konsequenzen und Kosten vor Augen haben.  In diesem Fall das wilde Plakatieren mit einem Zettel ohne einen Verantwortlichen im Sinne des Presserechtes. Natürlich: steht kein Verantwortlicher drauf, kann die beworbene Firma letztendlich abstreiten, etwas damit zu tun zu haben. Wie das vor Gerichtet bewerten werden würde, bliebe abzuwarten.

Fazit: Wer Guerrillamarketing betreibt muss richtig zündende Ideen haben und der Nutzen sollte eindeutig den möglichen Ärger übersteigen 😉

#Shopanalyse für wenig Geld – nur für wenige Tage

Über den Streß, aber auch die Umsatzmöglichkeiten zur Weihnachtszeit brauche ich Ihnen nichts zu erzählen. Für eine Shopoptimierung hat nun eigentlich niemand den Kopf frei.
Doch hier lohnt es sich, 2 Minuten Zeit zu investieren.

Unser Partner „Shoplupe“ hat ein Hammer-Angebot veröffentlicht.  Für nur 79,- Euro bekommen Neukunden bei Registrierung bis 27.11.2015 eine erste Usability Analyse ihres Shops – wo lassen sich schnell bis Weihnachten noch ein oder zwei Schrauben mit wenig Aufwand drehen, um das Einkaufserlebnis für die Kunden zu verbessern?

Melden Sie sich hierzu bei Shoplupe.com an, und bestellen Sie das Shopflow Audit „Endspurt Weihnachten“.

(nein, wir bekommen keine Vermittlungsprovision)

#Remarketing nun auch ohne Shopbesuch möglich

Wer Google Ad Words kennt, kennt auch Remarketing – als Händler oder auch als Kunde: man sieht sich einen Schuh an und bekommt dann den Rest der Woche laufend Werbung für diesen Schuh angezeigt. Möglich macht das ein Cookie, das beim Besuch des Shops auf Ihrem PC gespeichert wurde.
Google macht nun auch Remarketing ohne Cookies möglich – für Besucher die Cookies laufend löschen oder die schon lange nicht mehr im Shop waren. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel Werbung für ein Treueprogramm machen.

Das funktioniert so:
Man legt in Ad Words eine neue Zielgruppe (Remarketing Liste) an und wählt dort „E-Mail Adressen von Kunden“ aus. Dann verschlüsseln Sie alle E-Mail Adressen aus Ihrem Shop mit SHA256 und laden sie zu Ad Words hoch. Google liest die E-Mail Adressen aus, gleicht sie mit den Google-Konten ab, fügt die IDs dieser Google Konten zu der Werbeliste hinzu und löscht danach die E-Mail Adressen wieder. Nun bekommen alle, die Google gefunden hat, die Werbung angezeigt, sobald sie in ihrem Googlekonto eingeloggt sind. Also vermutlich vor allem auf ihrem Smartphone.

Für die Schweizer könnte das eine interessante Werbemaßnahme darstellen (wie ist die Rechtslage bei Euch ?), innerhalb der EU schätze ich mal, das das aufgrund des gekippten Safe-Harbour-Abkommens gar nicht möglich sein wird. Einfach mal den Hausanwalt fragen.

#Google #AdWords: Gebotsanpassung für Mobilgeräte nicht mehr notwendig

Wer schon seit längerem Ad Words betreibt, der kennt die Gebotsanpassung für Mobilgeräte. Darunter wurden „damals“ Handys verstanden, mit denen man auch ins Internet gehen kann (WAP).

Die Gebotsanpassung erfolgte natürlich nach unten, d.h. man bot beispielsweise 30 Cent pro Klick, und auf Mobilgeräten nur 20 Cent pro Klick.

Nun sind die WAP Zeiten aber vorbei, und wenn Ihr Werbekunde eine responsive Seite betreibt, oder ein mobiles Template, dann ist es an der Zeit, diese Einstellung zu überprüfen. Durch die Verwendung responsiver Seiten geht nämlich die Conversionrate auf Smartphones häufig steil nach oben. Das wiederum bedeutet, wer hier noch die Gebotsanpassung drin hat, der fährt mit angezogener Handbremse.

Was gibts noch Neues ? Google Ad Words stellt im August den max CPA zu Gunsten des Ziel CPA ein. Natürlich will man nur unser Bestes. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Google Ad Words: heute an Weihnachtsbudget denken

Heute ist der richtige Tag, um das Budget für Google Ad Words in die Höhe zu jagen. Denn nun beginnen die fünf wichtigsten Tage des deutschen Onlinehandels. Jeder, der Google Ad Words betreibt, sollte daher dringend seine Kampagneneinstellungen überprüfen: Schaltungsmethode beschleunigt und ein Tagesbudget jenseits von Gut und Böse. Das gilt natürlich nur für die Händler, deren Return on Investment im grünen Bereich liegt, denn ansonsten verbrennt man auf die Weise nur noch mehr Geld als vorher.

#AdWords: Suchanfragen bald nicht mehr einsehbar

Google nimmt regelmäßig Veränderungen vor, die einerseits die Sicherheit der Nutzer erhöhen, andererseits aber auch den Betreibern von Webseiten und Werbetreibenden Vorteile verschaffen sollen. Nun plant der Suchmaschinenriese eine solche Änderung in seinem AdWords-System. Zur Erhöhung der Nutzersicherheit sollen dort die tatsächlichen Suchanfragen in Zukunft nicht mehr angezeigt werden. Für Werbetreibende eine Hiobsbotschaft, denn gerade die Suchanfragen sind für das Suchmaschinenmarketing von großer Bedeutung. Sie dienen der Optimierung von Kampagnen, mit Wegfall der Suchanzeigenanfrage müsste man mehr oder weniger im Trüben fischen, was die Keywords angeht. Ein Desaster für die Verwender von AdWords.

Während in der SEA-Branche die wildesten Gerüchte über die geplanten Maßnahmen kursierten, hat Google bisher lediglich angekündigt, dass anstelle des Suchbegriffs nur noch „not provided“ in der betreffenden Anzeige erscheinen wird. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist dies bereits gängige Praxis. Mit seiner Ankündigung möchte Google für Ruhe sorgen. Es soll nichts an der Ausgabe der Keywords geändert werden, nur die Keywords selbst werden in der Anzeige nicht mehr auftauchen.

Aus den Suchanfragen konnten beispielsweise weitere Ideen für Keywords entstehen, die die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregen. Außerdem konnte aus den Suchanfragen herausgelesen werden, wann diese nicht von der angestrebten Zielgruppe stammten. Im Zuge dessen war es möglich, diese Suchanfragen auszuschließen und die Anzeige des AdWords-Inserats bei jenen Nutzern zu vermeiden. Fehlt es nun an der Weitergabe der tatsächlichen Suchanfragen, werden die Optimierungsmöglichkeiten eingeschränkt, was wiederum zu erhöhten Kosten bei den Werbetreibenden führt. Es wird also schwieriger, kosteneffizient zu arbeiten und eine exakte Ansprache der Zielgruppe durchzuführen, ganz unmöglich wird das Arbeiten mit AdWords mit den geplanten Änderungen aber nicht.