Archiv der Kategorie: Versandhandel

allgemeine News für Versandhändler

real.de – Interessant für Händler

real.de bietet Händlern einen offenen Marktplatz mit 5000 Produktkategorien mit Vertriebskanälen für über 30 verschiedene Versandhändler.

Für Anwender des Magnalister dabei interessant: Über die Schnittstelle lassen sich ganz einfach Artikel vorbereiten, matchen und hochladen, Preise und Lagerbestand werden werden automatisch abgeglichen und der Bestellstatus inklusive Tracking Code übermittelt.

Bei real.de stellen Sie über EAN/GTIN ein und die Artikel werden kostenfrei in Preissuchmaschinen, SEO und SEA beworben.
Es gibt keine Vertragslaufzeiten und ein Kostenmodell mit 3 Tarifen. Jeden Tarif können Sie 30 Tage lang kostenfrei testen. Ihre Verkaufserlöse erhalten Sie direkt von real.

Ihre Endkunden haben die Möglichkeit, Paybackpunkte zu sammeln und einzulösen, können unter 10 verschiedenen Bezahlmethoden wählen und sich auch fü eine 0 %-Finanzierung entscheiden (von zu Hause aus, über das Online-Ident-Verfahren)

Alibaba ermöglicht nun auch direkte Buchung von Container Transporten

Zwei Containerschifffahrtslinien, Frankreichs CMA CGM und Israels Zim, haben sich bei #Alibaba One Touch angemeldet, um es den Kunden zu ermöglichen, direkt auf der E-Commerce Plattform Containerplätze zu buchen.

Den Containerschiffahrtslinien geht es schlecht

Eine wachsende Zahl von Logistikfirmen geht online, um sich zu retten, denn der Markt ist schwer umkämpft und die Aufträge sinken. Den Containeranbietern geht es so schlecht wie nie zuvor.

Im Dezember 2016 hatte bereits  Maersk – die weltweit größte Containerschifffahrtslinie  – mit der Bereitstellung von Online – Buchungsdiensten für chinesische Versender auf Alibabas Website One Touch begonnen.

Agenturen bleiben immer stärker außen vor

Traditionell liefen diese Buchungen bisher über Agenturen, aber immer mehr Schifffahrtslinien erlauben nun die direkte Buchung über das Internet.

Die israelische Schifffahrtslinie Zim, bietet den Kunden Plätze auf der Strecke von Shanghai nach Indien oder Pakistan, oder von Xaimen nach Südamerika. CMA CGM beginnt mit Routen wie Qingdao nach Barcelona oder Ningbo nach Venedig.

Alibaba One Touch – Plattform für Logistik

Von Alibaba im Jahr 2010 erworben, zielt OneTouch auf kleine und mittelgroße chinesische Exporteure mit Online-Diensten wie Zollabfertigung und Logistik. Es erlaubt ihnen auch, Luftfracht- und Paketdienstdienste zu buchen und unterstützt den übergeordneten Alibaba.com-Business-to-Business-Marktplatz.

 

Paypal steigt ins Kreditgeschäft ein

Als Zahlungsmethode im Onlinehandel oder auch für Überweisungen an Freunde ist Paypal bereits großflächig bekannt.
Jetzt plant das Unternehmen auch in Deutschland ins Kreditgeschäft einzusteigen. Dies ist jedoch nicht für Privatpersonen gedacht,  sondern richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen.

2013 hat die Paypal die Kreditvergabe für Kleinunternehmen in den USA gestartet und seitdem auf Australien und Großbritanien ausgeweitet. Das Paypal Working Capital hatte im Sommer 2016 zwei Milliarden US-Dollar an Krediten erreicht. Diese gingen an 90.000 Unternehmen.

Paypal verlangt für die Kreditvergabe keine Zinsen, sondern fordert eine einmalige Gebühr. Über Umsätze im Onlinehandel zahlen die Kreditnehmer den Kreditbetrag zurück.

Google: Mobile First-Indexierung

Google hat mit der Umstellung auf einen Mobile First-Index begonnen. Ein Index also, geprägt durch mobile Websites.
Ausschlaggebend dafür ist, dass die Google-Suche vor allem auf Mobilgeräten verwendet wird, die Relevanz einer Webseite jedoch bisher noch anhand der Desktop-Version ermittelt wurde.

Derzeit werden Tests durchgeführt und künftig wird es nur einen Suchindex aus Websites und Apps geben.  Die Algorithmen werden dann vor allem auf die mobile Version einer Website zurückgreifen um das Ranking einer Seite zu ermitteln.
Das Sucherlebnis, so Google, soll trotzdem weiterhin „großartig“ bleiben.

Das Unternehmen erklärt weiterhin, die Umstellung werde mit Bedacht und Vorsicht durchgeführt. Alle Tests werden vorerst im kleinen Rahmen vorgenommen und die endgültige Umstellung soll erst dann stattfinden,  wenn alle Einschränkungen bei den Nutzererfahrungen ausgeschlossen sind.

Wie Sie sich am besten auf die Umstellung vorbereiten:

Als Besitzer einer responsiven Website oder eine Website mit dynamischer Bereitstellung, bei denen die Hauptinhalte der Desktop Version und der mobilen Version identisch sind,  werden Sie höchstwahrscheinlich keine Änderungen vornehmen müssen.

Wenn sich in Ihrer Website-Konfiguration jedoch die Inhalte der Desktop Version von den Inhalten der mobilen Version unterscheiden, sollten Änderungen vorgenommen werden. Beide Versionen sollten ein strukturiertes Markup bekommen und gleichwertig sein. Fügen Sie kein umfangreiches Markup mit Informationen hinzu, die für das Dokument nicht relevant sind.

Anden kanonischen Links sind keine Änderungen notwendig.

Ist Ihre Seite in der Search Console bestätigt, so sollten Sie auch die mobile Version hinzufügen und bestätigen.

Eine reine Desktop-Website wird weiterhin normal indexiert, auch wenn sie durch einen mobiles Gerät aufgerufen wird.

Wenn Sie planen, eine mobile Version zu erstellen, erstellen Sie diese vollständig und fehlerfrei.

Paypal: Massive Störungen zum Lastschriftverfahren

Immer mehr Paypalnutzer berichten, dass es vermehrt zu Fehlern beim Lastschrifteneinzug über Paypal kommt. Zahlungen werden nicht abgewickelt, Bankkonten für ungültig erklärt und aus dem Paypalkonto gelöscht. Wurde keine Kreditkarte als Alternative hinterlegt, kam es zu Rücklastschriften.

Paypal sendete betroffenen Kunde eine Mail mit der Information, die Bank hätte mitgeteilt das Konto sei geschlossen und daher könne keine Zahlung mehr erfolgen.
Man geht derzeit von mehreren 1000 betroffenen Nutzern aus.

Auf der Paypal Webseite werden Kunden nun darüber informiert, dass es durch einen technischen Defekt am 27. und 28.07. zu diesen Fehlern kam. Zudem entschuldigt sich das Unternehmen und kündigt an, mit Hochdruck an der Lösung des Problems zu arbeiten.
Noch ist aber unklar, wie Kunden ein deaktivietes Konto wieder aktivieren können – dass ist bei Paypal in der Regel so einfach nicht möglich.

Umsatzeinbußen: Online-Händler beklagen sich

Seit mittlerweile 3 Wochen streikt die Deutsche Post.
Eine Umfrage des Bundesverbands für Onlinehandel unter 250 Onlinehändlern ergab nun, dass 2 von 3 Befragten bereits Umsatzeinbußen zu beklagen haben.
Bei jedem 5. belaufen sich diese auf bis zu 25%.

Besonders der mittelständische Onlinehandel ist stark betroffen.
Für diese Onlinehändler entsteht ein enormer Mehraufwand durch verstärkte Kundenkommunikation und erhebliche Mehrkosten durch den Versand zu höheren Gebühren.
40 % der befragten Onlinehändler rechnen mit der verzögerten Auslieferung ihrer Waren und befürchten zudem schlechte Online-Bewertungen durch Lieferverzögerungen.

Immer mehr Onlinehändler entscheiden sich nun für andere Versandunternehmen und die Post muss mit Kundenverlusten rechnen. Eine Möglichkeit, sich bei jeder einzelnen Bestellung spontan für einen anderen Versender zu entscheiden ohne eine Vertrag mit ihm abgeschlossen zu haben, bietet Ihnen Shpicloud.

Einhaltung neuer shopping Regeln

Eine Umfrage von Trusted Shops ergab, dass jeder 2. Onlinehändler der Meinung ist, sowohl er als Händler als auch die Kunden profitieren von der 13. Juni 2014 in Kraft getretene EU-Richtlinie, die Verbraucher besser vor versteckten Kosten und Klauseln schützen soll.

Händler sind seit Umsetzung der Richtlinie verpflichtet, mindestens eine kostenlose Zahlungsweise anzubieten. Zahlungsweisen die kostenpflichtig sind, dürfen nicht mehr automatisch durch einen Haken vorausgewählt sein.
Die Richtlinie besagt aber auch, dass der Händler dem Kunden die Kosten der Rücksenden auferlegen können.

Befragt wurden 120 Händler. Nur 17 Händler gaben negative Auswirkungen an.
3/4 der Händler sagten aus, dass sie Rücksendekosten nicht mehr freiwillig tragen würde. Dies wirke sich jedoch kaum auf die Anzahl der Retouren und Bestellungen aus.

Ein großer Kritikpunkt der Neuregelung ist die Musterwiderrufsbelehrung, die dem Kunden bereits vor Abschluss des Geschäfts zur Verfügung stehen muss. Der HDE (Handelsverband Deutschland) gibt an, damit wäre die individuelle Lösung in Einzelfällen erschwert.

PLZ-Suche zur Streiklage der Deutschen Post

Nach wie vor lehnt die Deutsche Post die Forderungen der Gewerkschaft Verdi ab.
Die Androhung unbefristeter Streiks sei unverhältnismäßig, u. a. auch weil Mitarbeiter zum Streik aufgerufen werden, die nicht zu den Regionalgesellschaften gehören.

Die Streiks halten an.

Neben vielen hundert Aushilfskräften, stellt die Deutsche Post nun auch eine PLZ-Suche zur Verfügung.
Mit Hilfe dieser können Sie anhand der Postleitzahl schauen, ob Ihre Sendungen vom Streik betroffen sind. Dazu wird die Postleitzahl des Empfängers und/oder Absender in die Suchmaske eingegeben.
Neben der Postleitzahlensuche finden Sie auch eine „FAQ“ zum Streik und zum Briefversand.

Aktuellen Nachrichten und Updates zur Streiklage finden Sie auf der extra dafür eingerichteten Informationsseite der Deutschen Post.

Magnalister informiert zu neuen Ebayrichtlinien

Am 26.06.2015 treten neue Ebayrichtlinien in Kraft.
In vielen Kategorien wird die Angabe von Produkteigenschaften wie EAN oder Herstellerartikelnummer (MPN) verpflichtend.

Im Magnalister können Sie die Übermittlung der EAN selbst aktivieren ( Magnalister > eBay > Konfiguration) und  über die Produktvorbereitung (Attribute) können Sie die MPN eingeben.

Diese Daten werden aber nur beim aktiven Hochladen zu Ebay übermittelt.

Das Team vom Magnalister arbeitet derzeit an einem Tool, das es möglich macht,  Artikel, die nicht über Magnalister eingestellt wurden oder die bereits über Magnalister zu eBay hochgeladen wurden, vollautomatisch an Bay zu übergeben.

Sobald neue Informationen bereitstehen, wird über die genaue Funktionsweise und einzelne Tarife informiert.

Google: Kauf-Buttons in Suchergebnissen

Es kündigt sich eine große Konkurrenz für Ebay, Amazon und anderen Handelsplattformen an: Schon in den nächsten Wochen, so berichtet das Wall Street Journal, will Google an Suchergebnissen auch einen Kauf-Button anzeigen. Der User kann dann mit einem Klick das gewünschte Produkt direkt über Google kaufen.

Vorerst sollen sich diese Kauf-Buttons nur bei einem Bruchteil der Suchergebnisse auf der Mobilversion befinden. Angezeigt werden sie dann an der Stelle, wo derzeit noch die Google-Shopping-Ergebnisse zu finden sind. Mit Klick auf den Kauf-Button wird man auf eine Google-Seite geleitet um den Kauf abzuschließen.

Google tritt somit nicht mehr nur als Informationsquelle auf, sondern als eine Plattform die Online-Transaktionen von Anfang bis zum Ende durchführt. Von der Suchanfrage bis zum Kauf sammelt Google alle Kundendaten. Auch die Bezahlung wird Google abwickeln. Kunden hinterlegen ihre Daten und nach den Einkäufen beim Händler erscheint nur Google als Käufer.

Zwar sollen die Händler miteinbezogen werden, u. a. damit dass ein Logo und Titel des Händlers hinter dem Button steht und damit, dass kein Anteil am Verkaufspreis anfällt, sondern weiterhin nur die Gebühr für die Werbeanzeige, jedoch bedeutet der Kauf-Button trotzdem einen Kontrollverlust.  Google weiß dann mehr als die Händler und diese verlieren die Kontrolle über die Käuferdaten.
Google argumentiert dagegen, dass die Nutzer durch den Kauf-Button schnell eine Kaufentscheidung treffen und
Produktinteressierte schneller zu Käufern werden.