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allgemeine News für Versandhändler

Online Supermarkt – nur regionale Chance

Aktuell hat sich das Magazin iBusiness mit dem Thema Online Supermarkt beschäftigt und dabei interessante Thesen aufgestellt. So ist das Marktfeld derzeit noch immer sehr schwierig, allerdings werde laut dem Magazin der Onlinehandel mit Wurst, Fleisch und Co in den kommenden Jahren noch deutlich zulegen, allerdings nicht auf bundesweiter Ebene, sondern in regionaler Hinsicht.

Regional anbieten

Online konnten sich bislang im Lebensmittelbereich hauptsächlich die Anbieter, die auf Gourmet Kunden setzen und dabei noch andere internationale Spezialitäten verkaufen. Auch verkaufen viele derzeit speziell angefertigte Produkte wie meinemettwurst.de und Co. Die Autorin des Beitrages kommt letztendlich zu dem Schluss das der Online Supermarkt auch in Deutschland richtig Fuß fassen kann, allerdings nur auf regionaler Ebene mit der entsprechenden Versorgung durch die Logistik. Gerade hinsichtlich der Kühlkette ist es für viele immer noch ein großes und zugleich teures Problem die Waren von A nach B zu liefern. Auch der immense Preisdruck durch die Discounter tut hier sein Übriges, weshalb es in diesem Bereich sicherlich noch schwer werden dürfte.

Die Post will Versand von Lebensmitteln starten

Lebensmittel im Internet zu bestellen ist nach wie vor eher die Minderheit, wie man anhand verschiedener Daten ablesen kann. Allerdings möchte die Deutsche Post bis zum Jahr 2016 den Versand von Lebensmitteln flächendeckend verfügbar machen und seit Mai 2012 erprobt das Tochterunternehmen DHL den Versand von Lebensmitteln.

Post will vom Boom weiter profitieren

Die Deutsche Post hat ohnehin einen sehr guten Vorteil durch den Onlineboom erzielt, denn das Unternehmen wächst kräftig und konnte in den vergangenen Jahren stets auf steigende Umsätze zurückblicken. Bis 2016 will der Logistikkonzern den Onlinehändlern den Versand von Lebensmitteln problemlos ermöglichen und so das Geschäft damit weiter nach vorne bringen. Bereits seit Mai läuft daher auch ein Modellversuch mit der Tochter DHL und es wird mit bestehenden Portalen wie gourmondo.de, mytime.de und biodirekt.de zusammengearbeitet. Damit die Post auch noch mehr Erfahrungen in diesem Geschäftsbereich sammeln kann, hat sie sich auch die Mehrheit am Onlinedienst allyouneed.com geschnappt.

Sonntagsarbeit bei Onlinehändlern beantragt

Im Versandhandel in Thüringen können sich sehr viele Beschäftigte an einen Arbeitseinsatz am 4. Advent einstellen, denn einige dort ansässige Onlinehändler haben bereits Sonntagsarbeit beantragt. MDR Thüringen berichtete vor Kurzem darüber, das Online Versandhäuser wie Zalando und Redcoon für den 23. Dezember Sonntagsarbeit beantragt haben.

Zalando vorne mit dabei

Der Modeonlineriese Zalando sagte gegenüber MDR Thüringen, dass wegen der vielen Bestellungen am Sonntag vor Weihnachten knapp 100 Leute arbeiten müssten. Auch Redcoon hat Sonntagsarbeit angekündigt und wird am Adventssonntag arbeiten lassen. Über die Anträge wird in den kommenden Tagen entschieden werden, wie aus dem Bericht ebenfalls hervor ging. Generell sind Sonn- und Feiertage in Deutschland gesetzlich geschützt und eine Sonn- bzw. Feiertagsarbeit muss entsprechend genehmigt werden. Hierzu muss jedoch auch ein zwingender Grund vorliegen, wie beispielsweise die Wirtschaftslage oder die Versorgung der Bevölkerung beispielsweise gesichert werden muss. Der Onlineumsatz und die anhaltend hohe Nachfrage zwingt Onlinehändler geradezu zu mehr Arbeit.

Mehr Schulden durch Online Einkäufe

Die Deutschen geben online sehr viel Geld aus, allerdings oftmals auch Geld, was sie gar nicht haben. Dabei ist das Einkaufen vom Sofa aus natürlich auch sehr bequem und so können die verschiedensten Produkte direkt per Mausklick nach Hause bestellt werden. Laut Statistik geben die Bundesbürger pro Tag mittlerweile 81 Millionen Euro online aus, wie der Hausverband HDE in den neuesten Zahlen meldet.

Die Überschuldung in Deutschland steigt allerdings damit auch, denn wer dem Ladenbetreiber nicht direkt in die Augen schauen muss kauft viel leichter mal Produkte ein, die er sich eigentlich nicht wirklich leisten kann. Der anonyme Einkauf im Netz verführt dabei zu neuen Schulden und derzeit ist fast jeder zehnte Bundesbürger verschuldet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich mittlerweile auf stolze 218 Milliarden Euro und so knapp 33.000 Euro pro Person.

Der fehlgeleitete Konsum wird mittlerweile zu einem ernsten Problem und so sind häufig Arbeitslosigkeit oder Trennungen der Grund für solche finanzielle Probleme. Der Status Konsum ist dahingehend auch in Ballungszentren eine sehr gefährliche Entwicklung, die sich immer weiter entwickelt.

Bvh korrigiert die Jahresumsatzprognose im Onlinehandel

Der E-Commerce befindet sich nach wie vor auf einem guten Weg und der Boom ist nach wie vor grenzenlos da. In der Tat sind dies nicht nur irgendwelche Überschriften aus diversen Medien, sondern absolute Wahrheiten über die verschiedenen und guten Umsatzzuwächse verschiedener Einzelhändler. Am Ende des Jahres 2012 kann sich die Branche insgesamt sehr freuen, denn nach einer aktuellen Hochrechnung sollen es im Jahr 2012 stolze 27,5 Milliarden Euro im Online Einzelhandel umgesetzt. Damit ist sogar eine Anhebung der Umsatzzahlen nötig gewesen, denn zu Beginn des Jahres hatte der Bvh noch einen Umsatz von ca. 25,3 Milliarden Euro prognostiziert. Der Katalogversand ist mittlerweile im Versandgeschäft ins Hintertreffen geraten und so werden nur 30 % des Versandgeschäfts noch über die Kataloge abgewickelt und 70 % bereits nur online. Grundsätzlich ist der E-Commerce weiter auf einem sehr guten Weg und dürfte sich auch in den kommenden Jahren noch stark weiterentwickeln.

Mobile Templates, der Umsatzbringer 2012!

76% aller Deutschen sind im Netz – das sind 53,4 Millionen Internetnutzer. In den letzten 12 Monaten kamen 1,7 Millionen neue Anschlüsse hinzu.
Hatten im Jahr 2010 nur 24% aller Deutschen ein Smartphone, liegen wir inzwischen bei über 30%, im Jahr 2015 werden es mindestens 56% sein, vermutlich eher mehr, schaut man sich die Wachstumsraten an.
Spätestens, wenn man seine Seite mit Google Analytics analysiert wird klar: 
ist die Nutzung eines Smartphones im Spiel, brechen die Umsatzquoten ein. 
Schuld sind die filigranen Templates, die auf einem Handy viel zu klein aussehen, teilweise nicht funktionieren und den Spaß am Einkauf verderben.

Wir von Fishnet Services sind der festen Überzeugung:
dem mobilen Shopping gehört die Zukunft. In den USA und in Großbritannien gab es bereits jeweils einen gewaltigen Sprung im Anteil des Internethandels am Bruttoinlandsprodukt – dieser Sprung wird auch in Deutschland kommen. Wir glauben – das Weihnachtsgeschäft 2012 wird bereits der Motor sein, der diesen Sprung anschiebt. Fazit: Wer im Weihnachtsgeschäft 2012 noch nicht für mobiles Shopping aufgestellt ist, der wird bares Geld verlieren. 

Wir bieten daher bis zum 30. September den Einbau und farbliche Anpassung eines mobilen Templates für nur 127 Euro an. Nicht, weil es so ein Kinderspiel wäre, das einzurichten: sondern weil wir der festen Überzeugung sind, das dies unseren Kunden zusätzliche Umsätze bringen wird.
Und: gehts dem Shopbetreiber gut, dann gehts auch dem Shopbetreuer gut 🙂

Buttonlösung: Abmahnung trotz korrektem Button

Zum ersten Mal ist nun ein Händler wegen des Fehlens der „wesentlichen Merkmale des Artikels“. Das berichtet der Händlerbund.

Es handele sich hier um einen Shopbetreiber, der mit Erotikartikel handelt. Der Abmahner sah im Fehlen der wesentlichen Merkmale einen Wettbewerbsvorteil für dem Mitbewerber.

Es bleibt spannend, wie sich in dieser Frage die Rechtslage entwickelt bzw wann die ersten Gerichtsurteile dazu fallen!

Neue Button Lösung seit 1. August – worauf Onlinehändler achten müssen

Die sogenannte Button Lösung ist seit dem 1.8.2012 in Kraft und jeder Shopbetreiber muss seinen Shop entsprechend umgebaut haben, damit dieser den gesetzlichen Anforderungen genügen kann. Wer dies noch nicht getan hat, sollte sich jetzt schnellstens beeilen, um evtl. eintretenden Abmahnungen vorbeugen zu können. Die Bestellseiten müssen jeweils umprogrammiert werden und der Bestellbutton auch anders beschriftet werden. Wichtig sind hierbei unter Umständen auch  die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung, sodass im Bestellübersichtsfeld auch die Beschreibung bzw. Kurzbeschreibung des Artikels mit aufgeführt sein muss. Der Gesamtpreis sowie die zusätzlich anfallenden Versandkosten müssen hierbei ebenfalls aufgeführt werden wie auch die Mindestlaufzeit des Vertrages, sollte es sich um eine Dienstleistung handeln. Dabei müssen diese ganzen Informationen zeitlich und räumlich direkt beim  Bestell Button stehen und zusätzlich farblich von dem Rest abgehoben sein. Hinzu kommt das der Bestell Button nur mit einer eindeutigen Beschriftung wie Kaufen, zahlungspflichtig bestellen, kostenpflichtig bestellen usw. beschriftet werden darf. Große Umstellungen also, die in jedem Onlineshop umgesetzt werden müssen.

Der Unternehmensverband Bitkom schrieb in einer Stellungnahme

Die Mehrbelastung liegt entgegen den im Gesetzesentwurf veranschlagten Umstellungskosten von circa 150
Euro pro Unternehmen tatsächlich um ein mehrfaches höher

Wie hoch genau Bitkom die Kosten schätzt, geht aus dem Papier nicht hervor. Fishnet Services bietet die Umstrukturierung der Bestellbestätigungsseite für Bestandskunden bereits ab 36,75 Euro an, das Auslesen der „wesentlichen Mermale“, wenn nötig, bereits ab 29,50 Euro.

Spaniens E-Commerce im Griff der Eurokrise

Die sogenannte Eurokrise ist nach wie vor in aller Munde und immer mehr News hört man täglich zu den verschiedensten Ländern, die hier angebliche Finanzierungsprobleme haben. Auch das Land Spanien hat ein großes Problem und steckt derzeit auch in einer tiefen Eurokrise, die sich auch im Onlinegeschäft bemerkbar macht. Allerdings zeigt eine Prognose für den Online Handel Spaniens nach wie vor, dass dieser stetig wächst  und deshalb das Jammern der Spanier auf einem derzeit hohen Niveau stattfindet. Das Wachstum liegt im Onlinehandel in Spanien derzeit im zweistelligen Prozentbereich, weshalb man hier auch klar von sehr guten Vorteilen ausgehen kann. Die Analysten geben hier auch im Bereich E-Commerce für Spanien eine klare Prognose ab, denn bis 2016 sollen die Händler hier mit sinkenden Wachstumsraten rechnen müssen. Im Jahr 2016 sollen schon im Online Handel Spaniens insgesamt 25 Milliarden Euro umgesetzt werden, was aus einer Prognose von eMarketer hervorgeht. Für das vergangene Jahr 2011 weist eMarketer noch einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro aus, weshalb man hier von einer großen Steigerung ausgehen kann. Somit dürften Online Händler in den kommenden Jahren in Spanien einen guten Markt sehen, der obwohl eine Krise vorherrscht, weiter wächst.