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Der Browsermarkt verändert sich

Chrome und Firefox gehören zu den Browsern, die derzeit am häufigsten genutzt werden. Auch der Internet Explorer ist ein noch immer sehr oft gewählter Browser. Zwar hat es in 2011 keine Abschwächung gegeben, aber es gibt Veränderungen, die sicherlich nicht uninteressant sind. Google Chrome kann sich immer weiter durchsetzen und gewinnt auch an Nutzern. Sollte das Wachstum sich derart weiter entwickeln, dann kann sich Google mit seinem Chrome Browser bald an Platz 2 auf dem Browsermarkt sehen. Damit würde Firefox auf den dritten Platz geschoben werden. Es handelt sich hier um eine Prognose, die von StarCounter und NetApplications gemacht wurde. Der Internet Explorer konnte sich bislang immer noch die meisten Marktanteile sichern. Derzeit liegt Firefox mit knapp 28 Prozent vor Chrome, aber hier sind auch schon knapp über 23 Prozent erreicht. Im Mai war der Marktanteil von Chrome 10 Prozent weniger als Firefox. Der IE verliert auf der ganzen Welt Nutzer, und zwar unaufhörlich.

Internet Explorer mit mehr Datenschutz

Microsoft hat den Release Candidate vom Internet Explorer 9 für Vista und Windows 7 zur Verfügung gestellt. Der RC soll die letzte Vorabversion sein, bevor es den Launch für die Software gibt. Neu soll mit der neuen Version vor allen der Tracking-Schutz sein, der den Nutzern mehr Privatsphäre gegen soll. Der neue IE 9 soll Webseiten, die in der Grafik und der Technik aufwändig sind, deutlich schneller öffnen. Mit neuen Webstandards, hierzu gehört auch HTML5, sollen Videos und Audio-Clips einfacher in Webseiten eingearbeitet werden. Hierfür soll der Nutzer kein Plug-in mehr benötigen. Inhalte werden durch eine vergrößerte Anzeige und eine übersichtlichere Benutzeroberfläche in den Mittelpunkt gestellt. Durch den Tracking-Schutz können die Nutzer besser kontrollieren, welche Informationen sie teilen. Durch den Tracking-Schutz ist es den Nutzern möglich, zu verhindern, dass Webseiten Daten speichern oder Dienste von Drittanbieter, die im Hintergrund mitlaufe, auf die persönlichen Daten zugreifen können. Durch das Aktivieren dieses Schutzes werden Tracking-Schutz-Listen aktiv. Diese werden im IE vom Nutzer hinzugefügt und immer wieder gefüllt. In den Listen sind Webseiten enthalten, deren Zugriffe blockiert werden.

Lösungsvorschlag für neue Windows-Lücke

Nachdem die neue Windows-Lücke nicht nur wegen Tavis Ormandys, der entsprechende Informationen ohne Rücksprache veröffentlichte, sondern ebenso wegen des unvollständigen Schutzes des bereitgestellten Hotfixes großen Unmut unter den Anwendern hervorgerufen hatte, hat Microsoft jetzt einen weiteren Lösungsvorschlag veröffentlicht.

Die Sicherheitslücke befindet sich im Hilfe- und Supportcenter und ermöglicht es, den Windows-PC mit dem simplen Aufruf einer manipulierten Website im Internet Explorer aus der Ferne zu kompromittieren. Dies betrifft ausschließlich die Betriebssystem Windows XP und Server 2003. Noch geht Microsoft dem Problem auf den Grund und überlegt, ein Patch zu veröffentlichen, das die Lücke schließen soll. Als vorübergehenden Schutz wird von den Redmondern empfohlen, die Verarbeitung der manipulierten hcp://-URL mit der Löschung des hcp-Handler zu deaktivieren.

Microsoft rät, diesen Weg über eine reg-Datei zu gehen. Dafür muss der Anwender eine hcp.reg-Datei anlegen und mit folgendem Inhalt füllen:
[-HKEY_CLASSES_ROOT\HCP]
Mit einem Doppelklick wird die Verarbeitung von Hilfsdokumenten deaktiviert.

WOT: Security-Add-On für Browser bietet mehr Schutz im Netz

Das Internet ist voller Fallen, die dem Nutzer beträchtlichen Schaden zufügen können: ob es Abo-Fallen sind, Pishing-Attacken oder das ungefragte Sammeln persönlicher Daten durch diverse Online-Dienste – auf sicheres Surfen mit einem erhöhten Schutz der Privatsphäre muss vermehrt Wert gelegt werden.

Dies erkannten auch die Anbieter der bekannten Internetbrowser und werben mit neuen Add-Ons, die den Anwender gegen Schadcodes und Eingriffe in die Privatsphäre schützen sollen. Das Plug-In mit dem Namen Web of Trust (WOT) wird sowohl von Google Chrome, Mozilla Firefox, als auch dem Internet Explorer kostenlos zur Verfügung gestellt und basiert auf Bewertungen von über vier Millionen Internet-Nutzern, die auf mywot.com über 22 Millionen Websites bewertet haben. Anhand der Ergebnisse warnt das neue Tool den Anwender, sobald dieser eine als unseriös eingestufte Website besucht.

Ein kleines Tool, das durch das zahlreiches Mitwirken von Internetusern durchaus effizienten Schutz vor Internetfallen bietet.

Opera zwingt Microsoft zur Browserauswahl – und hofft

In den letzten Tagen ist nun das Update durchgelaufen, mit dem Microsoft seiner Verpflichtung nachkommt, dem User verschiedene Browser zur Auswahl anzubieten und nicht mehr seinen Internet Explorer zwangsweise mit dem Betriebssystem Windows zu verknüpfen.

Was nicht ganz so bekannt ist, das Ganze beruht auf einer EU-Beschwerde, die der norwegische Browsermini „Opera“ durchgeboxt hat.

Neben dem Internet Explorer und dem Firefox ist meines Wissens nach Opera der einzige Browser, der komplett eigenständig programmiert ist, alle anderen Browser sind Abkömmlinge von Internet Explorer oder Firefox.

Die Zwangswahl des Internet Explorers führte laut Gerichtsbeschluss zu einer Verzerrung des Wettbewerbs – der I.E. hatte zeitweise einen Marktanteil von 90 %. Das führte dazu, das Internetseiten hunderttausendfach nicht mehr korrekt programmiert wurden sondern für den Internet Explorer optimiert wurden, der sich nicht an die internationalen Standards hielt.

Opera gilt als kleiner, aber feiner Browser und als besonders innovativ. TABS zum Beispiel hatte der Opera Browser schon ab der allerersten Version. Später folgte Firefox, und inzwischen hat es auch der Internet Explorer.

Neuester Hit der Norweger: Opera Unite.  Mit Opera Unite wird der Browser zum Webserver: Der Nutzer kann Dateien auf dem eigenen Rechner einfach anderen zum Download zur Verfügung stellen.

Besonders nett für Menschen in ländlichen Gebieten ist der Turbo-Modus. Die Website wird erst komprimiert und dann erst geladen. Auf Knopfdruck werden zeitraubende Flashanimationen und Videos blockiert und dadurch das Laden der Website weiter beschleunigt.

Microsoft bringt zwei Updates für Windows und Office – Browser-Sicherheitslücken bleiben

Der Softwaregigant Microsoft hat für die kommende Woche zwei Sicherheits-Updates angekündigt. Diese beiden Patches sollen insgesamt acht Schwachstellen in Office und Windows schließen. Beide haben die Einstufung „wichtig“ erhalten. Allerdings gibt es mit dem Update noch keine Hilfe für in dieser Woche neu vermeldete Lücken im Internet Explorer unter Microsoft Server 2003, XP und 2000, die im Zusammenhang mit VBScript und Hilfedateien aufgetaucht sind. Hier wird Microsoft nach eigenen Angaben die Situation weiter im Auge behalten. Als Schutz empfiehlt der Softwareriese hier, die F1-Taste beim Browsen nicht zu drücken. Server 2008, Vista und Windows 7 sind von dem Problem grundsätzlich nicht betroffen.

Mit dem neuen Update in der kommenden Woche gibt es auch kein Update für einige schon seit vorigem Monat bekannte Sicherheitsprobleme des Microsoft Explorers. Diese Probleme betrifft vor allem System, die nicht auf Vista oder Windows 7 laufen.