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#Mehr Umsatz im Onlineshop durch eine gute Performance

Umsatz ist das magische Wort für jeden Händler. Besonders dem Online-Händler dürfte nach den Schätzungen des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) beim Nennen dieses Wortes ein angenehmer Schauer über den Rücken laufen. Ungefähr 40 Millionen Euro sollen die Deutschen nämlich 2013 beim Online-Shopping ausgegeben haben. Das ist gegenüber 2012 ein Plus von mehr als 40 Prozent. Wer jedoch ein Stück vom Kuchen abhaben will, tut gut an einer attraktiven Gestaltung seines Shops, denn von allein kommen und kaufen die User nicht.

Das Laden der Seite macht dabei den Anfang. Dauert es zu lange, wird der Besucher ungeduldig und verlässt die Seite wieder. Wenige Sekunden können dabei über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Die richtige Performance – sprich die Zeit vom Drücken der Enter-Taste nach der URL-Eingabe bis zur vollständig geladenen Seite – spielt für den Erfolg eines Webshops eine große Rolle. Zugleich darf eine schnelle Ladezeit nicht zu Lasten der Produktpräsentation gehen.

Für eine Steigerung der Ladegeschwindigkeit wird zuerst einmal die Performance ermittelt. Anschließend wird das Ergebnis analysiert. Um regionale Schwankungen, beispielsweise wegen verschiedener Internetverbindungen, berücksichtigen zu können, empfiehlt sich die Nutzung eines Application Performance Management-Tools (APM-Tool). Mit ihm sind standortunabhängig und weltweit Geschwindigkeitsmessungen möglich.

Ist die Performance erfolgreich ermittelt und ergibt sich aus dem Ergebnis Handlungsbedarf, gilt es, ein individuell auf den Online-Shop abgestimmtes Maßnahmepaket zu entwickeln. Hierunter können etwa die Optimierung der Webseite auf die Anforderungen mobiler Geräte fallen oder die Anpassung des Webshops an die Gegebenheiten in einem bestimmten Land. Auch Veränderungen im Serverbereich kommen für die Erhöhung der Performance in Frage. Oder vielleicht ist es sogar ausreichend, lediglich die Größen der Bilder auf der Seite zu verändern. Wichtig ist, die passenden Maßnahmen ausfindig zu machen und erfolgreich umzusetzen.

Senioren lieben das Onlineshopping

Von wegen ältere Menschen und Computer, das passt nicht zusammen: Eine aktuelle Studie beweist, dass gerade die über 60jährigen gerne online shoppen gehen. Für die seit acht Jahren regelmäßig vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. in Auftrag gegebene Studie werden telefonisch und per Onlinefragebogen rund 40.000 Menschen ab 14 Jahren von Januar bis Dezember befragt. Bei der Auswertung der Zahlen für das erste Quartal 2013 stachen vor allem die Bestellungen der über 60jährigen im Netz heraus. Sie legten um knapp 20 Prozent zu. Darunter fallen ebenfalls Bestellungen via Apps und über mobile Geräte. Damit sind die User jenseits der 60 maßgeblich am Umsatzanstieg der Branche beteiligt. Im Bereich E-Commerce konnten sich die Online- und Versandhändler über einen Umsatzanstieg um 37,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum freuen. Der Gesamtumsatz der Branche betrug im ersten Quartal des Jahres 10,684 Milliarden Euro. Auf den Onlinehandel entfielen 8,707 Milliarden Euro. Das sind mehr als 81 Prozent des gesamten Umsatzes.

Onlineshoppen und bar bezahlen

Trotz Onlineshopping und bargeldlosen Zahlungsmethoden ist das Barzahlen mit richtigem Geld noch lange nicht aus der Mode gekommen. Im Gegenteil: Derzeit erlebt das Barzahlen einen Aufschwung und es lässt sich sogar mit dem Onlineshopping verbinden. Wie es geht? Ganz einfach. Man sucht im Onlineshop das gewünschte Produkt, wählt als Zahlungsmethode „Barzahlung“, druckt sich anschließend den Zahlschein mit Barcode aus oder lässt ihn sich aufs Handy schicken und geht mit diesem in die Filiale des Anbieters. Dort wird der Code gescannt und man kann bar bezahlen. Ist der Zahlvorgang abgeschlossen, wird der Onlineshop per Echtzeitübertragung sofort über die Zahlung informiert und die Bearbeitung der Bestellung eingeleitet. Der Service wird derzeit nur von dm und mobilcom-debitel angeboten. Ob er sich bei weiteren Händlern durchsetzt, bleibt abzuwarten. Die Onlinebestellung und anschließende Barzahlung bringt vor allem den Geschäften am Ort Vorteile. Sie können mehr Kunden verzeichnen, die oft in dem Zusammenhang weitere Käufe tätigen.

Frauen lieben Luxus-Shoppen

Das Onlineshopping von Designermode liegt im Trend. Wieder einmal ist dies aus Asien herüber geschwappt. Dort gilt das sogenannte Luxus-Shoppen schon lange als beliebte Freizeitaktivität. Allerdings ist es ein Mythos, dem vorwiegend Frauen erliegen. Zu der Erkenntnis kommt der Luxusversand Mytheresa, der in München seinen Sitz hat. Dort werden Männer und Frauen getrennt behandelt. Das weibliche Geschlecht findet ein großes Angebot im Onlineshop vor, die Männer gehen im Fashion-Laden shoppen. Das Phänomen Luxus-Shopping erklärt Christoph Botschen als Chef von Mytheresa mit einfachen Worten: Frauen verdienen heute ihr eigenes Geld, das sie gern ausgeben. Durch die zahlreichen mobilen Geräte können sie zudem rund um die Uhr sieben Tage in der Woche im Netz shoppen gehen. Sie sind frei von Öffnungszeiten und müssen nicht extra in die Innenstadt fahren, einen Parkplatz suchen und durch zahlreiche Geschäfte laufen. Frauen sind beim Kauf emotional geprägt und entscheiden spontan. Da kommt das Onlineshopping genau richtig. Männer dagegen überlegen lange und kaufen lieber gar nicht.

 

 

Google bläst zum Angriff im Onlineshopping

Von Google ist man bereits einiges gewohnt, doch jetzt will das Unternehmen auch ganz groß ins Onlineshopping einsteigen. Am besten wäre natürlich gleich die Eroberung der Spitzenposition und bei den nun öffentlich gemachten Plänen muss sich Amazon als Inhaber dieser tatsächlich warm anziehen. So plant Google eine Lieferung noch am gleichen Tag, die Amazon seinen Kunden für eine Gebühr in Höhe von 29 Euro jährlich anbietet. Gleichzeitig profitiert der Kunde bei Amazon vom kostenlosen Versand und günstigeren Produkten. Google bringt seine Waren aber den Kunden vorerst nicht an die Haustür. Sie sollen das Bestellte in nahegelegenen Geschäften abholen. In der Zukunft allerdings ist die Lieferung in fahrerlosen Autos vorgesehen. Sie sind außerdem mit Drohnen bestückt, die die Ware bis an die Haustür bringen. Für die Realisierung seiner Zukunftsvisionen hat Google in der Vergangenheit schon viel getan. Wann es aber genau soweit sein soll, lässt das Unternehmen derzeit noch offen. Immerhin sind auch die fahrerlosen Autos noch gar nicht für den Verkehr zugelassen.

Das Social Shopping steckt bei den Deutschen noch in den Kinderschuhen

Obwohl die Deutschen gerne dem Onlineshopping frönen, steckt das Social Shopping, also der Kauf über Soziale Netzwerke, hierzulande noch in den Kinderschuhen. Das ergab jetzt eine Studie, bei der die Deutschen zwar international bei den Ausgaben für das Online-Shopping auf Platz Zwei kamen, jedoch das Social Shopping in dem Zusammenhang kaum eine Rolle spielte. Dabei liegt genau dieses global im Trend. Über Soziale Netzwerke empfehlen 45 Prozent der User ihre selbst erworbenen Produkte weiter. In Deutschland spricht dagegen nur etwa ein Viertel eine Empfehlung online aus. Aber ein steigender Trend zeichnet sich ab. Immerhin ist dieses eine Viertel bereits 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Je 1.000 Personen aus zwölf Ländern nahmen an der unabhängigen Studie teil. Durchgeführt wurde sie vom Rakuten E-Commerce-Index. Der Deutsche gab im letzten Jahr durchschnittlich 755 Euro für Onlinekäufe aus. Das konnten nur noch die Briten mit durchschnittlich 1.300 Euro pro Person toppen. Weltweit liegt der Durchschnitt bei 640 Euro pro Person.

Onlineshopping bald überall?

Die Handelsplattform Ebay hat große Pläne für die Zukunft. Nach ihrem Willen soll Onlineshopping bald auch im Auto während des Fahrens möglich sein. Aber nicht mit Hilfe von Mobilgeräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops, sondern per Stimmbefehl über die im Auto installierte Anlage. Die Idee dahinter ist eigentlich einfach: Sucht man etwas Seltenes und jemand anders stellt genau dieses gerade in dem Moment ein, wo man mit dem Auto unterwegs ist, wird man über die Anlage im Auto darüber informiert und kann sofort per Sprachbefehl sein Interesse kundtun. Man wolle damit Grenzen zwischen den einzelnen Einkaufswelten beseitigen, gibt das Unternehmen über seine Motivation zu diesem Schritt an. Aktuell testet der Konzern gerade in den USA seinen neuen Dienst „Ebay now“. Er beinhaltet die Möglichkeit, sich für fünf Dollar innerhalb einer Stunde einen gekauften Artikel an jeden beliebigen Ort zustellen zu lassen. Die vorgestellten Dienste sollen ebenfalls bald in Deutschland verfügbar sein. Immerhin befindet sich hier der drittgrößte Markt.